Raspberry B mit QNAP 413 stockt

Fipsi16

Lt. Commander
Registriert
Juli 2006
Beiträge
1.083
Hallo liebe Community,

ich habe mir vor kurzem einen QNAP NAS gekauft und ich habe nun begonnen meine BluRay Serien zu rippen und dort abzulegen.
Letzte Woche hat mir ein guter Freund seinen alten Raspberry B geschenkt, weil er sich die neuere Version gekauft hat und er war so nett und hat es mir auch gleich konfiguriert und etwas übertaktet (angäblich sogar innerhalb der Garantie).
Jetzt habe ich aber schon sehr oft festgestellt, dass die Videos für 2-3 Sekunden hängen bleiben. Ich weiß leider nicht woran das liegen kann und habe mich selbst auf die Suche begeben.
Als erstes wurde ein zu hohes Qualitätsprofil genannt, welches der Raspberry nicht in Echtzeit dekodieren kann. Daraufhin habe ich zwei Testvideos nur auf 720p und mit einem niedrigen Profil erstellt und der selbe Fehler war vorhanden. Ich habe die Videos dann auf einen USB Stick kopiert und von dort versucht abzuspielen und es gab keine Probleme.
Daraufhin habe ich des öfteren gelesen, dass man die Laufwerke von einem NAS am besten per NFS einbinden soll, weil der Raspberry damit besser zurecht kommt und die Performance besser sein soll. Bei mir ist es derzeit aber als SMB eingebunden.

Das Netzwerk sollte eigentlich kein Flaschenhals sein, denn sowohl NAS als auch Raspberry hängen am selben Gigabit Router (TL-WR1043ND).

Liegt es wirklich daran, dass die Laufwerke mittels SMB eingebunden wurden und nicht mit NFS?
Oder gibt es eine andere, bessere Lösung, wie man die Videos von einem NAS am Raspberry einbindet? DLNA Server?!?

Vielen Dank und liebe Grüße
 
Was für eine Geschwindigkeit kriegst du denn z.B. beim Verschieben von Dateien auf/vom Raspberry? Gigabit-Netzwerk ist in dem Fall egal, das kann der RPi ja nichtmal.
 
Ich hab den am Raspberry angesteckten USB-Stick konnte ich mit 5-6MB kopieren. Das dürfte ja daran liegen, dass sich LAN und USB einen USB 2.0 Bus teilen.
 
Mit SMB hatte ich auch meine Probleme auf dem Raspi.

Versuch wirklich mal das per NFS zu machen.

Wie spielst du die Filme denn hab? Hast du da Raspbian drauf? Oder Raspbmc? Oder Openelec?
 
Fipsi16 schrieb:
(...)
Daraufhin habe ich des öfteren gelesen, dass man die Laufwerke von einem NAS am besten per NFS einbinden soll, weil der Raspberry damit besser zurecht kommt und die Performance besser sein soll. Bei mir ist es derzeit aber als SMB eingebunden.

NFS Freigaben schonen die CPU des Raspberry. Solche Freigaben sind auch ziemlich schnell eingerichtet. Beim NAS den entsprechenden Service aktivieren und die IP des RPi zulassen, fertig. Musst halt drauf schauen, dass der RPi immer die selbe IP bekommt.

MKV Container kann die GPU des RPi übrigens bis maximal Level 4.0 dekodieren (falls du zB Handbrake fürs Konvertieren nimmst und das MKV Level einstellen kannst).

Ich hab selbst auch einen RPi B und QNAP 412 NAS und kann 25 GB große 1080p Filme mit 5.1 DTS-HD Tonspur absolut ruckelfrei anschauen, Freigabe erfolgt über NFS und damit hatte ich nie Probleme oder Ruckler.
 
Ok, sehr gut. Dann werde ich die NFS Freigabe gleich mal ausprobieren.

Eine zweite Frage hab ich dann noch.

Wenn das gut funktionieren sollte und mir XBMC gefällt, hätte ich mir gedacht, dass ich mir einen zweiten Raspberry für den Schlafzimmerfernseher zulege. Wie handhabt man das dann am Besten?
Hat jeder Raspberry dann seine eigene Bibliothek und muss die Datenbank aktualisieren oder kann man diese auch irgendwie zentral am NAS ablegen? Hat da jemand Erfahrung damit?
 
1. Es gibt keine MKV Level. Was du meinst sind die H.264 Level.
2. Es wäre mir neu, dass der Raspberry da eine Beschränkung hat, aber selbst wenn, definitiv nicht bei Level 4.0
Ergänzung ()

Du kannst die Datenbank auch zentral ablegen, aber wie zu allen XBMC Themen wird es dazu eine gute Anleitung im Netz geben. PS. Nimm dann aber einen PI2, der Unterschied ist gewaltig :-)
 
Ja das geht. Diese lässt sich zentral ablegen. Inkl. Wiederaufnahme der Wiedergabe bei Stopp... Also im Wohnzimmer nen Film anfangen, und im Schlafzimmer an der gleichen Stelle weitergucken.

Auch die "gesehen"-Flags werden übernommen.

Dazu musst du auf deinem NAS einen Mysql server installieren.

Auf den Raspis musst du dann im userdata verzeichnis die advancedsettings.xml anpassen. Google hilft dir.
 
Hallo

Es gibt auch Keys für das Raspberry Pi welche die Hardwaredekodierung von ein paar Codecs ermöglichen. Dies sollte theoretisch auch Performance verbessern.

http://www.raspberrypi.com/license-keys/

Zudem kannst du das Raspberry bis auf 1Ghz innerhalb der Garantie übertakten. Da meine abgelaufen ist betreibe ich diesen ein wenig über 1 Ghz.
 
smuper schrieb:
1. Es gibt keine MKV Level. Was du meinst sind die H.264 Level.
2. Es wäre mir neu, dass der Raspberry da eine Beschränkung hat, aber selbst wenn, definitiv nicht bei Level 4.0

Ach stimmt, natürlich meine ich die H.264 Level. MKV ist ja nur der Container. Stupid me.

Offiziell wird Playback bis Level 4.1 unterstützt. Möglicherweise funktionieren auch höhere Levels, könnte ich eigentlich beim nächsten Codieren mal mit was kurzem ausprobieren.

@wanon256: Durch die Codec-Keys wird lediglich das Abspielen von zB MPEG2 Material ermöglicht (wenn man MPEG2 abspielen will und den key nicht hat, dann wird statt dem Video einfach der Audio-Visualizer gestartet und nur der Ton ausgegeben), die Performance bei der Wiedergabe anderer Codecs wird davon meines Wissens nicht beeinflusst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, Level 4.1 würde passen, wenn das nicht gehen würde wäre der Pi für viele unbrauchbar, denn das ist "Szene Regel".

Ich benutze z.B. 4.2 für meine Blurays, das geht zumindestens auch, aber ab 5 kann es eng werden, da sind ja Ausflösungen über 1080p möglich.

Zu den Codecs:

Neben MPEG2 ist auch VC1 betroffen, aber den trifft man in der Regel nur bei Blurays an die nicht weiterverarbeitet wurden und das Problem würde sich auch deutlich stärker äußern als ein "Ruckeln"
 
Zurück
Oben