Raumfahrttechnologie

azdr

Lieutenant
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Feb. 2005
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hi leute möchtekurz mal was diskutieren.
warum hinkt die raumfahrt Technolgie extrem hinterher , wie ich so mitgekriget habe beruht die technolgie noch immer auf der 70 Jahre, ein paar kleine verwendungen gibt es schon wie schon gesagt halt sehr kleine inzwischen sinds doch über 30Jahre her. da erwartet man doch mehr oder?

Wie zb Die Raumfähre Discovery ist ja heute gestartet zum glück bisher jetzt noch mit Erfolg. Aber an der techologie zu der 70jahre raumfähre hat sich da nicht viel geändert.
was meint ihr?

mfg
 
weil es immer noch die gleichen raumfähren sind, und die bauen eben auf altem material auf. und da scheint es wohl nicht einfach und billig genug zu sein, mal eben die ganze uraltelektronik rauszurupfen und ganz neue sachen einzubauen. und bis dann die neue elektronik wirklich unfallfrei und unter extrembedingungen getestet wurde, würden wieder etliche jahre vergehen.

um neue technik nutzen zu können, müsste man wohl eine raumfähre komplett neu entwickeln, nur kostet das sehr viel. die nasa schwimmt auch längst nicht mehr im geld, die russen haben auch kein geld mehr über für sowas, die europäischen staaten auch nicht so richtig. aber viell. tut sich ja da nochmal was, sieh diesem spiegelartikel http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,365020,00.html
 
Wo hast du denn bitte aufgegabelt, dass unsere Raumfahrttechnologie noch von der, wie in den 70er Jahre entspricht? Warscheinlich in den Medien, weil die Discovery ja sehr bald starten soll, und das 1. wieder eingesetzte Space-Shuttle nach dem letzten Unglück ist (weiß jetzt nicht mehr wie die Raumfähre hieß, war es die Challanger?). Ja die Space-Shuttles wurden in den 70ern entwickelt, aber das entspricht ja nicht unserer gesammten Raumfahrttechnologie ;). Ich denke das modernste Beispiel wäre die ISS, das wäre in den 70ern nicht möglich gewesen (o.k. die Raumbasis im allgemeinen schon, nur nicht mit solcher technik, wie man sie in der ISS vorfindet).
Aber andererseits hat mein Vorposter schon recht, das größte Problem ist das Geld. D.h. aber nicht das wir technisch zurückgeblieben sind. Ich hab mal sogar gehör, dass eine Kolonie auf dem Mond heutzutage technisch möglich wäre, nur 1. wer möchte das wohnen? Und 2. ist das alles Finanziell gar nicht umsetzbar (da würden wir ja schon von 100ten gar 1000den Milliarden, sprechen). Und eine bemannte Marslandung soll ja schon von der NASA geplant sein. Wenn wir schon bei der Marslandung sind, mehrere hat es ja schon gegeben (Beagle (ESA); Spirit (Nasa)), wenn auch nicht ganz erfolgreich, aber in den70ern wäre das nicht denkbar gewesen ;). Außerdem investiert die Politik viel zu wenig in die erforschung des Weltalls, da es zur Zeit wichtigere Dinge gibt (z.B. Kampf gegen den Terror; stabilisieren der Wirtschaft usw.).
 
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Der kalte Krieg ist vorbei. Damals schien es notwendig, den Klassenfeind in allen möglichen Bereichen zu übertrumpfen. Heute existiert er nicht mehr, daher wird der Raumfahrt auch nicht mehr dieses politische Gewicht (und damit verbunden: Geld) zuteil.

Ich hab mal irgendwo (ich glaub im Spiegel) gelesen, dass die Techniker nicht mal mehr in der Lage wären, Antriebe herzustellen, die eine Rakete oder Raumfähre der damaligen Dimension zum Mond befördern könnten.
 
"Kalter Krieg" war also in diesem Falle doch gut, sowohl Russen als auch Amerikaner haben sehr veil Geld in Raumfahrt investiert! Und jetzt? Privatprojekte können langfristig keine weitreichenden Erfolge bringen, wir brauchen aber die Raumfahrt um neue Planeten zu erkunden... Ich will endlich zum Mars verdammt! :king:
 
jo da geb ich recht man hätte noch mehr erfolg erzeilt wenn viele nationen an einem wirklich gigantischen großprojekt arbeiten würden klingt ein bisschen SF mäßig aber es wäre machbar, wenn nur nicht die aroaganz und egoismus der länder wäre hätte es ein Erfolg.
Wenn ich so denke wir haben 2005 und wir haben nicht mal eine bemante raumfahrt nach mars gewagt. Di eganze sache mit raumfahrt geht wirklich träge voran.

ps.ich will auch zum mars!

Überflüssiges Zitat entfernt -> https://www.computerbase.de/forum/threads/regelerweiterung-zu-3.139584/
 
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azdr schrieb:
Wenn ich so denke wir haben 2005 und wir haben nicht mal eine bemante raumfahrt nach mars gewagt. Di eganze sache mit raumfahrt geht wirklich träge voran.

Was bringt es, wenn wir auf dem Mars sind?
Ok, als Basis für weitere "Ausflüge" ins All oder für die Forschung sicher nicht verkehrt. Doch muss man heutzutage auch den finanziellen Nutzen betrachten, und der wäre momentan nicht vorhanden (sofern er es denn überhaupt einmal sein sollte).

Ehrlich gesagt würde ich meinen kleinen Weiher um die Ecke einer Station auf dem (lebensfeindlichen) Mars vorziehen. :cool_alt:
 
Hab mal ein bischen gegoogelt :D und bin auf vollgendes gestoßen: Laut dieser Seite soll eine Bemannte Marslandung finanzierbar sein ;) . Das gesammte Projekt sollte dann etwa 40 Mrd. Dollar kosten :eek:. Aber laut diesem Beitrag soll das Ganze technisch nicht sehr leicht sein.
 
Hab mir den Artikel durchgelesen fand ihn sehr intressant. Wie ich aus dem Artikel entnehmen kann kommt eine Reise zum Mars nur mit diesen elektrischen Ionenraketen in Frage (ist natürlich einer der vorraussetungen). Aber denoch ist Fahrt mit einem Jahr recht lang zwar soll sich die Reise durch die neue Antriebstechnologie um ca 2 jahre verkürzen aber wie schon gesagt dennoch zu lang. jedenfalls meine meinung
 
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Ich denke auch das es wenig Sinn macht zum Mars (oder weiter) zu fliegen. Zumindest solange die passende Technik nicht Einsatzbereit ist die ein paar Astros sagen wir mal in ... 1 Woche zum Mars befördern könnte. Oder meinetwegen auch in ein paar Tagen (Drop out of warp, full impulse, Mr. Crusher! ;) )
 
Ich persönlich finds traurig wenn einige Leute sagen, es würde sich nicht lohnen, Geld in die Raumfahrt zu stecken. Leute, da wartet ein komplettes Universum darauf enddeckt und erforscht zu werden und ihr wollt auf eurer einsamen Insel am Rande der Milchstraße sitzen bleiben ? Vielleicht mag der Mars gar nicht so aufregend sein und vielleicht ist es nur ein roter Felsen, aber man kann halt nur einen Schritt nach dem anderen machen. Je länger wir warten, desto länger dauert es, bis wir vielleicht eine wirklich wirtschaftlich Lohnende Enddeckung machen, wobei mir alleine der wissenschaftliche Aspekt ansporn genug wäre von hier wegzufliegen. Und natürlich der Pioniergeist...
 
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