Reisebereitschaft IT-Jobs

Schnuffix10

Cadet 2nd Year
Registriert
Okt. 2013
Beiträge
24
Hey :)

Ich studiere atm Wirtschaftsinformatik im 4 Semester und muss mich jetzt auf meine Schwerpunkte konzentrieren.
Besonders interessant find ich dabei SAP und Business Consulting sowie Netzwerksicherheit.
Jetzt würde mich ja auch ein SAP-Consultant an sich reizen, allerdings ist da die Reisebereitschaft (also im Hotel zu nächtigen) doch ziemlich hoch? Das würde mich wiederum abschrecken.

Oder mal anders gefragt, in welchen IT-Bereichen wäre es denn gut Fuß zu fassen nach dem Studium, ohne größere Reisetätigkeiten.

Vielleicht hat ja jemand hier mehr Erfahrungen…

Besten dank :)
 
Man kann sehr wohl als Projektleiter die meiste Zeit am festen Arbeitsplatz sein. Als externer (=consultant) teils eher schwierig.
 
Soll laut Gerüchten auch IT-Projektleiter geben die nicht für externe Auftraggeber (Kunden) arbeiten und statt dessen interne IT-Projekte leiten.
Soll sogar ganze Unternehmen und Konzerne geben, die gar keine IT-Dienstleistungen anbieten und trotzdem ganze Abteilungen voll mit IT-Menschen haben und ständig Projektarbeit machen.

PS: Ein Projektleiter ist kein Kundenbetreuer.
 
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Es gibt auch mehr als genug Inhouseconsulting-Stellen, bei denen die Reisebereitschaft nicht so hoch sein muss.


Oder mal anders gefragt, in welchen IT-Bereichen wäre es denn gut Fuß zu fassen nach dem Studium, ohne größere Reisetätigkeiten.

Naja ich würde es in erster Linie nicht daran festmachen. Auf der anderen Seite kann ich es verstehen, weil ich während meiner Masterarbeit (lief über ein Jahr und war eines von drei Projekten) auch Vollzeit als Berater angestellt war, viel rumreisen musste und es manchmal echt nervig war.

Kenn ich anders, der PL hat Vor Ort beim Kunden zu sein.
Kommt auf das Projekt an. Wenn du einfach nur Software extern für den Kunden entwickelst, musst du nicht immer vor Ort sein.

edit:
Heilige Scheiße mir ist grad aufgefallen, dass ich hier bereits seit mehr als 10 Jahren registriert bin und während der Zeit mit der Schule und dem Studium fertig wurde. ^^
 
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Naja, bei "Consultant und Netzwerksicherheit" bei den Interessen, würde ich jetzt einfach mal Netzwerksicherheit wählen. Denke bei einer mittelständischen Firma im Bereich Netzwerk wärst du mit diesen Anforderungen am besten aufgehoben.
 
TnTDynamite schrieb:
Denke bei einer mittelständischen Firma im Bereich Netzwerk wärst du mit diesen Anforderungen am besten aufgehoben.

Was ist denn das wieder fuer eine Aussage? Es kommt mal total auf den konkreten Job und das Angebot an.
 
Natürlich meine ich nicht, dass alles andere dann egal ist. Die Frage ist ja recht offen gestellt und er fragt nach Erfahrungen, bzw. in welchen Bereichen es demnach gut ist um erst mal Fuß zu fassen.
Ich sehe in dem Bereich die Chance am größten, dass er nicht so viel reisen muss und dennoch viele Aspekte mitbekommt, bzw. auch schnell Verantwortung bekommen kann. Als Berufseinsteiger in einem Großunternehmen bist du tendenziell eher ein kleines Rädchen. SAP Consultant und wenig Reisebereitschaft beißen sich in der Tat. Der Mittelstand hat den Vorteil, dass du quasi die Vogelperspektive auf das ganze Netzwerk bekommen könntest. In einem Weltkonzern bist du in der IT eingestellt, vielleicht sogar was im Bereich Netzwerk und hast wegen deinem Teilgebiet nicht mal das Passwort für eine Firewall in deinem Unternehmen.
Heißt natürlich nicht, dass er kein Jobangebot eines Weltkonzerns annehmen darf, wenn da die Stelle genau passt und das Gehalt oft ja auch gleich höher ist.
Ist nur meine Erfahrung. Kollege fing bei 'nem amerikanischen Großkonzern an, hatte genau eine Tätigkeit zu Beginn und mittelfristig auch einen sehr eingeschränkten Kompetenzbereich. Ich fing im Mittelstand an, zumindest am Anfang für deutlich weniger Geld, hatte aber gleich vielfältige Aufgaben und Einblicke. Finde ich für den Start auf jeden Fall besser. Allerdings ist mir auch klar, dass das nicht pauschal überall zutrifft.
 
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In einem großen Unternehmen bist du eigentlich immer ein kleines Rädchen, es sei denn dein Beruf lautet Hauptaktionär :D
Ich war in der IT in einem großen Unternehmen (erst Post, dann Telekom ~180.000 MA) dann in einen mittelgroßen Unternehmen (Stadtwerke ~ 3.000 MA) und bin jetzt in einem kleinen (30 MA + 200 externe) und fühle mich hier am wohlsten, da ich die volle Handlungsfreiheit und blindes Vertrauen des Vorstands und des Kollegs genieße. Aufgabenbereich passt. Soziales Engagement des Unternehmens stimmt. Work/Life Balance passt. Zusammenhalt passt. Gehalt... ja... mittlerweile passt es, in einem großen Laden mit Tarifbindung wäre es anfangs mehr gewesen aber dann auch irgendwann abrupt zu Ende, wenn man die Endstufen seines Gehaltsbands erreicht hat.
Karrierechancen in der IT sind ja generell recht rar gesät - meistens Endet man da, wo ich jetzt auch bin, als Projektmanager und "Senior Software Developer", wie es so schön heißt (klassische Expertenkarriere halt). In ~15 Jahren kann ich eventuell die IT-Abteilung übernehmen... Aber 15 Jahre sind noch eine lange Zeit und eventuell ist halt "eventuell" - schriftlich habe ich da nichts...

Grüße
 
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