Rescue, Knoppix o.ä. CD (dringend)

bdo

Lieutenant
Registriert
März 2005
Beiträge
702
Hi Leute,

ich brauche (dringend) mal Hilfe.

Gesucht wird eine Art Knoppix CD, also auf Linux Basis, die folgendes kann:

- bootbar
- Linux System
- IP per DHCP holen
- ssh dienst automatisch starten (für Fernzugriff)

kann mir hier jemand weiterhelfen?

vielen Dank!!!
 
Meinst du mit SSH Dienst den Server oder Client?
Sonst: Knoppix, Ubuntu Desktop, ...
Wahrscheinlich jede Ubuntu Live CD, die es so gibt.
 
der deamon muss gestartet sein.

Ziel ist es, von außen drauf zuzugreifen, wie geschrieben..

EDIT: Der sshd muss automatisch gestartet sein und root muss ein passwort haben, da sonst kein ssh zugriff von außerhalb möglich ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ich glaube nicht, dass es eine Live-CD gibt, auf der ein einzigartiges und ausreichend kompliziertes root-passwort vergeben ist. Das gleiche gilt für den user. Eventuell kannst Du Dir eine Live-CD oder einen Live-Stick basteln, in dem nach dem Start entsprechende selbst vorher definierte Konten per skript angelegt werden, ob und wie das geht weiß ich aber im Moment nicht...

Gruß
GT
 
Danke, aber das ist nicht meine Anforderung.

S, folgende Situation:

20 Standorte in Deutschland, jeder kriegt eine Knoppix/andere CD und derjenige hat NULL Ahnung von Computern und soll auch kein Exkurs machen.

Er legt die CD ein, es startet ein Linux automatisch! und es startet ein sshd und es ist ein admin passwort gesetzt, das muss nicht kompliziert sien, sondern muss einfach gesetzt sein, damit wir aus hamburg drauf zugreifen können.
 
Hallo,

Wie wärs wenn ihr eine Distribution wie Knoppix auf einem Stick installiert, diesen konfiguriert (user, root, wasauchimmer) und dann verdreißigfacht ? Das wäre doch etwa das was ihr wollt, oder ?
Die Idee ist bei c't bankix z.B. so umgesetzt (bankix ist nur 1x konfigurierbar, dann nicht mehr, weiß nicht ob ssh dabei ist), sollte aber mit jedem Knoppix (und auch anderen Distributionen) gehen.

Gruß
GT
 
schau dich mal im umfeld von Gentoo ein bißchen um, da gibt es sicher eine liveCD mit aktiviertem ssh

wenn nicht: was ist so schwer eine eigene liveCD zu stricken (hab ich in den letzten jahren schon zigmal gemacht)
 
... was ich noch sagen wollte, das geht auch mit CDs statt mit einem USB-Stick, man muss nur nach dem Brennen die Session offen lassen, sie wird dann nach der Konfiguration (das geht bei bankix automatisch) geschlossen.

Gruß
GT
 
Ein USB Stick hätte den Vorteil das Daten speicher/ändern könnnte z.B Lesezeichen abspeichern , Firefox Updates runterladen usw.

Mit Usbuntu erstellt man in wenigen Minuten einen bootbaren USB-Stick
Zur Usbuntu Web-Seite http://www.linuxliveusb.com/
 
Lt. Commander freak01 schrieb:
wenn nicht: was ist so schwer eine eigene liveCD zu stricken (hab ich in den letzten jahren schon zigmal gemacht)
hab ich noch nie gemacht aber ich glaube nicht das das grad nen noob lektion ist ehrlich. aber fänd ich toll wenns doch so wäre. (gut man könnte nen fertige für die gewünschte distribution downloaden und mal in die dateien schauen und kucken ob man das versteht und ändern kann... aber "from scratch"?? hmm...)

aber hast du dafür nen anleitung für gentoo irgendwo parat? also das ich nen cd einlege oder dvd und der mir dann automatisch nen gentoo installiert aus binaries. inkl. aller meiner persönlichen einstellungen in etc und den anderen ordnern und am besten noch mit nem screen (bzw. shell skript mit abfragen. GUI ist unnötig) der mich partitionen wählen lässt und diese auch mit LUKS device mapper erstellt. passendes ramdisk image mit busybox habe ich natürlich schon. (root partition verschlüsselt reicht. da liegt alles drauf bei mir inkl. home. bitte nicht aufregen deswegen!)

das selber mir herzuleiten braucht bestimmt noch nen paar monate. wäre toll wenn du da für mich tips hättest!
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich bin kein unwissender, aber leider auch nicht in der Lage mal eben ne Live CD zu bauen... Wenn ich das könnte, wär das natürlich perfekt geeignet, da ich auch nicht viel will..
 
@chinamaschiene:

ich hab niemals behauptet, dass ich eine liveCD im stil von SabayonLinux und seinem entropy dienst bzw. anaconda-installer gebaut habe, mit meiner liveCD konnte ich in den ersten revisionen in der console arbeiten und mit dem grafischen Browser "links" (oder links2) im web surfen, während ich z.B. mein system von einem stage4-tarball zurückgespielt hab, ssh manuell zu starten war ja kein problem ...

später kam die grafische oberfläche hinzu, drucken, etc. (dank unionfs bzw. aufs)

im prinzip ist folgendes zu tun:

1) gentoo system mit "stripped down" use-flags und cflags (z.B. -Os) installieren bzw. einrichten (inkl. kernel); unnötiges platz verschwendende ordner und dinge (z.B. teilweise gcc) außerhalb des liveCD-systems verschieben

2) danach dieses per squashfs komprimieren und in die liveCD struktur kopieren

3) kernel, isolinux oder grub (loader), konfigurationsdatei zum booten "einstellen"

4) schauen, dass das ding bootet :evillol: (heutzutage in einer virtualmachine, das ewige CD-brennen ging mir anfangs auf den keks)

bzw. nicht-funktionierendes im liveCD-system nachreichen und dann die schritte wieder durchlaufen

http://www.google.de/#hl=de&q=gentoo+livecd+catalyst&meta=&aq=f&oq=&fp=1&cad=b

http://www.google.de/#hl=de&q=likewhoa+gentoo+livecd&start=10&sa=N&fp=1&cad=b

http://www.google.de/#hl=de&source=hp&q=gentoo+livecd+howto&btnG=Google-Suche&meta=&aq=f&oq=gentoo+livecd+howto&fp=1&cad=b

ich hab einfach diverse howto's vom gentoo-wiki und das howto von pentoo durchgelesen und daraus dann meine persönliche liveCD gestrickt

liveCD skripte hab ich leider keine mehr, da ich keine liveCDs mehr mache und diese z.B. von anderen benutze: z.B. folgende: Unofficial minimal 2008.0 for x86/amd64 w/reiser4+truecrypt

alternativ auch die sysrescuecd, die auf gentoo basiert

also wirklich: was ist so schwer den leuten zu sagen, dass sie manuell sshd starten sollen und die (temporäre) ip-addresse zu notieren und dir mitzuteilen ?

die einzelnen schritte könntest du doch im netz irgendwo posten :)
 
Hi,

Ich bin nicht der Mega-Linuxer. Folgendes hört sich aber irgendwie genau nach der (einer "einfachen") Lösung an:

http://www.slax.org/forum.php?action=view&parentID=9328

Ich mag Slax als Linux aus der Welt der explizit dafür ausgewiesenen Live-CDs sehr gerne, da es mir sehr einfach und unkompliziert erscheint. Hat noch bei mir auf verschiedensten aktuelleren und älteren Systemen noch nie echte Probleme gemacht.

Gruß

P.S.:
Slax ist einfach modular erweiterbar und es gibt einige Module die den Aussagen nach helfen, z.B.: "sshd-activate". Der verlinkte Thread ist ja auch schon bischen alt ;). Die How-To's auf der Seite haben mir aber auch schon gute Dienste geleistet.
 
Zuletzt bearbeitet: (weitere Ausführungen zu Slax)
Slax ist für solche Zwecke super, da man auch zum Bootzeitpunkt bereits den openssh-server starten kann und die LiveCD ein festvergebenes Passwort verwendet.

Das Baukastenprinzip ist wirklich kinderleicht zu bedienen und wenn man selbst noch Änderungen vornehmen muss, so kann man auch von Windows aus, neue Iso-Images erzeugen.

Ich selbst nutze slax in meinem Softwareprojekt, um z.B. Vertretungspläne und Stundenpläne über einen Beamer anzeigen zu können. Dazu booten die Clients von einer angepassten slax-livecd, laden die aktuelle Version des Programms aus dem Netzwerk und starten anschließend den Java-Client meiner Anwendung. Funktioniert super zuverlässig und der Wartungsaufwand geht gegen null.
 
Zurück
Oben