Rockchip RK3588/ Pine64 Quartz64?

F

felid

Gast
Hallo,

Wann könnte man mit mehr Platinen rechnen? Eigentlich sollte das SoC schon letztes Jahr offiziell raus kommen, aber man findet kaum Infos und noch weniger Produkte. Das einzige was ich bisher fand war von Pine, der Quartz64. Der muss importiert werden und beim bestellen wird man drauf hingewiesen dass dich das Teil immer noch in der Entwicklung befindet und kaum was supported wird.

Laut meiner Recherche hat das System AES sowie AV1 Hardware Beschleunigung, was ideal wäre. Wann könnte man da mit tatsächlichen stabilen (einigermaßen populären) Produkten rechnen? Oder soll ich die Bastelei einfach komplett vergessen und lieber auf NUC wechseln? Ginge um Office/HTPC, vor allem (wirklich) flüssige Stream-Wiedergabe. Aber das kann wohl nicht mal der RP4...

Wisst ihr da was?
Gruß
 
david91x schrieb:
Ginge um Office/HTPC
Das ist auf ARM ohnehin so eine Sache. Man muss sich schon mit Linux anfreunden, und die Proprietäre Hardware bekommt meist nur wenige Kernel die dann vllt in ein bis zwei Distributionen eingebaut werden, danach ist Sense und das Ding inklusive Softwarestack veraltet.
Und beim Raspberry scheitert es an der Hardware.
Wenn du AV1 in einem kompakten Formfaktor für genannte Zwecke willst, ist NUC mit Tiger Lake die bis auf weite Sicht sinnvollste Lösung...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: felid
wirklich flüssige Streamingwiedergabe bereitet allen Platinen mehr oder weniger Große Probleme, sei es die Hardwarebeschleunigung in Treibern oder der Kopierschutz, richtig gut läuft das nicht.

Zudem ein Atom 4 Core X86 System von der Leistung vergleichbar ist. Die ARM Platinen haben mMn dann den größten Vorteil wenn es um 24/7 Betrieb geht da der Idle Verbrauch nur schwer für x86 Systeme erreichbar ist. Für alles was ein richtiger "PC" sein soll ist es aber deutlich besser da es zum einem mehr Software gibt und zum anderen die typischen Schnittstellen mit passenden Treibern.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: felid
ghecko schrieb:
Wenn du AV1 in einem kompakten Formfaktor für genannte Zwecke willst, ist NUC mit Tiger Lake die bis auf weite Sicht sinnvollste Lösung...
Reicht denn auch ein Pentium oder sollte es doch besser ein i3 sein?

Problem bei den i3 mit Tiger Lake ist, dass das Gerät erst mal 100€ mehr kostet und teils etwas zu überdimensioniert wirkt mit Thunderbold und allem. Leider gibt es wohl noch keine Low-End SoCs mit Tiger, geschweige denn Rocket Lake. Der nächst liegende hat aber zumindest dank Jasper Lake, die Gen11 iGPU Einheit vom Ice Lake mit drin, spricht irgendwas 200Mhz mehr und VP9 Decode Beschleunigung, gegenüber den hinter liegenden. (So zumindest meine Stundenlange Recherche 😅)

Dann hätten wir noch ein Paar Shuttle aber bei denen ich gegenüber den Asus Teilen nicht wirklich einen Vorteil einfahre. Das Asus kam kürzlich erst raus. Wahrscheinlich darf ich da noch länger warten bis was mit Tiger erscheint, warte schon sehr lange mit dem Kauf, ein anderes Gerät hat gegenüber letzten Jahr eine 100% Preiserhöhung erfahren, das macht mir eh Sorge.

Reicht eine Gen11 Grafik denn AV1 (1080p60) zur Not ohne Beschleunigung dennoch flüssig hin zu bekommen?

Hier noch mal ein Überblick:
https://geizhals.de/?cmp=2461119&cmp=2591094&cmp=2165539&cmp=1836835

Es gäbe noch 2 Celerons aber die werden wohl was die Grafik angeht etwas schwächer sein.?
https://geizhals.de/?cmp=2591094&cmp=2581626&cmp=2581721&active=1

Ich weiß nicht was dieses 32EU/256SP zu bedeuten hat.

beercarrier schrieb:
Für alles was ein richtiger "PC" sein soll ist es aber deutlich besser da es zum einem mehr Software gibt und zum anderen die typischen Schnittstellen mit passenden Treibern.
Ja, da habt ihr wohl recht, lieber doch besser ein x86. Solange ich das Teil noch hinter dem Monitor verschwinden lassen kann und nicht sämtliche Teile dazu holen muss (SSD und RAM habe ich noch da), ist scheint ein NUC ein fairer Kompromiss.
 
Ich habe noch mal etwas vergleichen. Ich glaub selbst der Pentium wäre schon etwas überdimensioniert oder nicht? Anscheinend packt so ein uralter low-end Celeron schon Desktop mit Stream-Anbiertern wunderbar zurzeit. (also ohne Beschleunigung drin, eigentlich sogar eine schwächere iGPU).

Nun weiß ich aber nicht ob sich die Desktop-Boards bzw CPUs sich anders Verhalten als die Teile die auf den Mini-Boards drauf gemacht werden. Laut Intel tut sich da nicht viel, Pentium Gold, Pentium Silber, Celeron, Pentium Gold sogar nur 2 Kerne, Celeron 4. Ouh...

Dazu dann AV1 ich weiß ja nicht was da kommt, wie viel Power das frisst.
Hat Jemand Erfahrung mit diesen Mini-PCs/NUCs insgesamt?
 
Wenn du mit Zweikernern oder Ex-Atom jonglierst gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder du verzichtest auf alles über 1080p, was der SOC nicht in Hardware decodieren kann oder du fängst erst bei 4, besser 6 Kernen an.
Mein Stand ist, das die aktuellen Gemini Lake AV1 nicht in Hardware können.
Da kommt es dann hauptsächlich auf die CPU-Leistung an, die Grafik ist in dem sinne dann uninteressant. Und bei allem über 1080p wird es bei zwei Kernen oder 4 Gemini Lake Kernen eng.
 
Das Thema ist schon was älter, aber es ist soweit!

https://www.heise.de/news/Rock-5-Mo...er-mit-Achtkern-CPU-und-HDMI-2-1-6324700.html

und

https://www.golem.de/news/rock-5-mo...mi-2-1-wi-fi-6e-und-nvme-ssd-2201-162354.html

Ich habe mir den 50USD Rabatt Code gekauft für 5 USD. Dann zwei Tage später kommt eine E-Mail mit deinem persönlichen Rabatt-Code und du sparst die 50 USD wenn Du ein Board kaufst. Hab mir die 8 GB Ram Version bestellt. Jetzt heißt es abwarten.
Nicht vergessen: Ihr solltet noch eine NVME "Pladde" und ein Kühler vorsehen. Aber das bestelle ich erst, wenn das Board da ist. Ich freu mich drauf.
Hoffentlich gibt es zügig vernünftige Software. Weiß einer was? Debian ISOs? Ubuntu?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: RevAngel
Auf der Seite von Ameridroid wird Linux Kernel 5.10 und Debian Buster genannt, ob mit dem Std-Image oder einem Custom steht nicht bei...
Schon ein interessantes System, leider nicht wirklich günstig. Würde mich ja schon reizen, da mein Pi4 aber nicht am Limit ist (eher im Gegenteil) wäre es eine reine Spielerei.

Wo hast du bestellt? Bei allnetchina sind die Modelle 15/20/30$ günstiger, aber nicht (mehr?) bestellbar?
Was braucht man für ein Netzteil dafür, wieviel Watt?
 
phathonk schrieb:
Das Thema ist schon was älter, aber es ist soweit!

https://www.heise.de/news/Rock-5-Mo...er-mit-Achtkern-CPU-und-HDMI-2-1-6324700.html

und

https://www.golem.de/news/rock-5-mo...mi-2-1-wi-fi-6e-und-nvme-ssd-2201-162354.html

Ich habe mir den 50USD Rabatt Code gekauft für 5 USD. Dann zwei Tage später kommt eine E-Mail mit deinem persönlichen Rabatt-Code und du sparst die 50 USD wenn Du ein Board kaufst. Hab mir die 8 GB Ram Version bestellt. Jetzt heißt es abwarten.
Nicht vergessen: Ihr solltet noch eine NVME "Pladde" und ein Kühler vorsehen. Aber das bestelle ich erst, wenn das Board da ist. Ich freu mich drauf.
Hoffentlich gibt es zügig vernünftige Software. Weiß einer was? Debian ISOs? Ubuntu?


Hallo zusammen! Hallo @phathonk!

Mein AMD 2400G läuft 24/7 als Medien- und Internet / Schreib-PC. Er ist zwar ziemlich gut undervolted und läuft auch ohne PBO (Performance Boost Override) und im 35W TDP-Profil, allerdings kommt der PC halt auch im Leerlauf nicht unter die 30-Watt-Marke. Meine Hoffnung ist es, das ich mit dem Rock5 das gleiche machen kann wie mit dem 2400G, allerdings mit weniger Strom, z.B. wenn ich nur Musik höre und der Monitor aus ist oder wie jetzt nur im Internet rummtippe und Musik höre. Kodi, LibreOffice, Firefox, Thunderbird, FreeTube, Audacious, RogerRouter, VLC, streamlink-twitch-gui und ein Softphone sind so die häufiger genutzten Anwendungen, die dann hoffentlich auch auf dem Rock5 laufen sollen.

Daher habe mir, und auf Grund der Artikel auch einen bei Ameridroid mit Rabattcode bestellt, die 16GB-Variante.

Ich habe noch einen Vollkupferkühler von EnzoTech, den CNB-R1, vielleicht passt der.

Gehäuse habe ich auch schon "gefunden", allerdings muss ich da wohl noch selbst Hand für die Anschlüsse und die Kühleröffnung anlegen. Einen passenden Fräsbohrer-Kopf für die 42-44,7mm des Kühlers hab ich noch, allerdings wird das mit den Anschlüssen eine Frickelei, mit kleinen Bohrloch und dann Feilen. Die 4 Einsätze für die oberen Muttern der Innen-Befestigungs-Sechskant-Gewindestangen (wow, Deutsch!) kann ich vielleicht mit nem passenden Holzbohrer vorsichtig anfräsen. Also für die 4 äußeren Befestigungs-Löcher des Rock5.

ACRYLHAUS.COM
Verschraubtes Acrylcase / Schutzbox im Sondermaß
Innenbreite in mm: 101 (1mm Toleranz, hoffentlich reichts)
Innenhöhe in mm: 73 (1mm Toleranz, hoffentlich reichts)
Innentiefe in mm: 40 (10mm untere 6KantGewSt. für Platz der SSD ggf. mit flachem Alu-Kühler und Wärmeleit-Klebepad, dann das Board, etwas Höhe durch CPU und heatspreader und die Höhe des Kühlers, minus der Materialstärke des Acryl-Oberteils)
Mit Bohrlöchern zur Wandmontage: Nein

Dann fehlt nur noch ein USB-C-Netzteil mit Power-Delivery und die SSD und ggf. ein M.2 A-Key Ethernet-Adapter, falls ich das Teil, wenn es alt wird, noch als Router nutzen will. DFRobot hat so einen, den man ans Gehäuse anschrauben könnte, die 15€ Versandkosten scheue ich aber noch.

Das Netzteil suche ich mir aus, wenn ich genauer weiß wie viel Strom ich für das Board und die angeschlossenen Komponenten brauche, wahrscheinlich eines mit GaN.

Was das OS angeht habe ich bisher nur die Infos aus dem Shop:
Linux Kernel 5.10
Debian Buster

Also kein Ubuntu, und auch kein Kernel 5.16+

Da es ein Rockchip ist, glaube ich nicht das die Treiber einen Weg in die Mainline des Kernels finden, aber hoffen darf man ja. Wäre natürlich klasse!

Wenn man nach der Regel der meisten ARM Chips und Linux geht, schätze ich aber eher das auf dem Teil erst in geraumer Zeit (2J+) etwas mehr Funktion eintritt. Einige gute Kommentare dazu kann man auf https://forum.radxa.com/t/introduce-rock-5-model-b-arm-desktop-level-sbc/8361/89 lesen.

@phathonk
Wozu planst du das Teil einzusetzen?
 
Zuletzt bearbeitet:
RevAngel schrieb:
Also kein Ubuntu, und auch kein Kernel 5.16+
Mache dir da keine Sorge Radxa wird schon dafür sorgen das es von vielen Linux Distribution unterstützt wird. Auch ist der derzeitige Auslieferungstermin im Q2/2022. Probleme kann es geben bei der Ausgabe der Videocodecs.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: RevAngel
ModellbahnerTT schrieb:
Mache dir da keine Sorge Radxa wird schon dafür sorgen das es von vielen Linux Distribution unterstützt wird. Auch ist der derzeitige Auslieferungstermin im Q2/2022. Probleme kann es geben bei der Ausgabe der Videocodecs.
Ja, das ist wahrscheinlich. Und die zweite Aussage ist auch sehr korrekt: der VPU-Teil der Mail-GPUs war schon immer die Achillesferse und wurde, wenn überhaupt, nur von einzelnen Herstellern oder der Community reverse-engineered und in releases ausgebracht.

Ich hoffe mal das sich Raxda damit kein Ei auf die Schiene nagelt. Der genutzte Kernel (zumindest wie angekündigt) ist aus einem Release von Kernel 2.4, aus einem Fork das auch für Android genutzt wurde.

Das Problem, das ich hier sehe, ist das es für die Hersteller von ARM Chips und Hardware dafür, effektiver ist sich auf mobile Geräte (Handys und Tablets) mit Android zu konzentrieren, weil man damit Geld verdienen kann. Die geprellten Linux-Bastler hinken, was die vollständige Funktionsfähigkeit aller Komponenten eines ARM-Chips in Linux angeht, durch fehlende Hilfe der Hersteller, auch dank fehlender Informationen die beim reverse-engineering helfen würden, hinterher.

Selbst beim Raspi hat es für den VPU-Teil sehr, sehr lange gedauert bis da genügend brauchbares Material zusammen war, und selbst heute ist es noch nahezu unmöglich in Firefox ein 1080p-Video ruckelfrei dank Hardwarebeschleunigung anzugucken.

Es ist halt keine demokratische Entscheidung, oder eine die abhängig davon ist, wie viele CPUs für welche Zwecke verkauft werden. Obwohl man als "normaler Kunde" davon ausgehen könnte, das nach genügend verkauften Stückzahlen und genügend Nutzern im Linux-Bereich irgendwann der Hersteller sich mal aufrafft Treiber für aktuelle Kernel rauszubringen oder die verfügbaren internen Dokumente für reverse-engineering für die communitys raus zu geben ist die Realität, aus der Vergangenheit gelernt, eine ganz andere.

Media-Boxen oder SBCs, die mit einem oder zwei Releases mit Android oder Linux seit Jahren laufen müssen, ohne Chance jemals mit der Weiterentwicklung der installierten Software mitziehen zu können sind leider der frustrierende Standard, auf den sich die meisten Nutzer nach wahrscheinlich unzählbaren Versuchen da eine Änderung durch Anfragen, Hilfeangeboten usw. herbeizuführen hat bisher nur bei sehr, sehr wenigen Geräten funktioniert. Und die sind, was die Leistungsfähigkeit für Desktop-Nutzung angeht, oder die Möglichkeit für Desktop-Nutzung performante Speicher (SSD) zu verwenden sind an einer Hand abzuzählen, selbst wenn man im Sägewerkbetrieb berentet ist.

Die Hardware verkauft sich halt auch OHNE das alle Features für CPU, GPU, VPU, NPU für ein aktuelles Linux mit aktuellem Kernel verfügbar sind.

Ich schätze ich bin das beste Beispiel für die Hoffnung, das man aus dem SBC Rock5 einen Desktop-Computer mit Linux Schritt für Schritt selber basteln kann, schließlich habe ich nach einigen Tagen der Überlegung, und 48 Stunden Verzögerung des Vorbesteller-Codes das SBC VORbestellt. Ohne positive Hinweise, das ich meinen Nutzungsrahmen innerhalb des ersten Jahres zur Realisation bringen kann.

Ich schätze ich bin mit zu viel Enthusiasmus "gesegnet", da die Vorbestellung des SBCs wie die Vorbestellung von Cyberpunk 2077 für last-Gen-Konsolen anmutet: Ja, es gibt ein Release, aber es läuft für das gezahlte Geld grottenschlecht, und die Hoffnung das sich das positiv ändert ist sehr stark von Zufall abhängig, nicht begründ- oder beweisbar.

Naja. Es ist 2022, in den letzten zwei Jahren musste sich ziemlich viel ändern. Ich hoffe weiterhin das auch für den Rock5 ein positiver Wandel möglich ist. Alternativ wir der SBC entweder als Router oder auf eBay enden - meinen Lattepanda bin ich auch zum Neupreis wieder los geworden, nachdem er nicht das gebracht hat was ich wollte.

Wäre halt schade und unsinnvoll, wenn man aus ökologischen Gründen insgesamt knapp 300 Euro investiert, um dann das Projekt in die Tonne kloppen zu müssen.
 
RevAngel schrieb:
Das Problem, das ich hier sehe, ist das es für die Hersteller von ARM Chips und Hardware dafür, effektiver ist sich auf mobile Geräte (Handys und Tablets) mit Android zu konzentrieren, weil man damit Geld verdienen kann.
Wenn sie dies mal richtig machen würden und auch Telefone mit 16 GB Ram ausstatten würden seitens der Hersteller.
RevAngel schrieb:
Ich schätze ich bin das beste Beispiel für die Hoffnung, das man aus dem SBC Rock5 einen Desktop-Computer mit Linux Schritt für Schritt selber basteln kann,
Ich glaube es geht auch vielen anderen so weshalb auch viele Geräte vermutlich inzwischen anderen Zwecken(Hausautomatisierung oder Wetterstation) dienen als geplant.

@RevAngel Hoffentlich wird der Druck auf die Hersteller einmal so groß das es zur Unterstützung aller Hardwarekomponenten kommt da dies ein gutes Werbemerkmal ist. Achtung es gibt auch noch nicht für alle Geräteunterstützung um diese als Firewall/Router(pfsense oder ipfire) zu betreiben. Bei manchen Distribution klappt auch die Trennung der Big/Little Kerne noch nicht sodass alle Kerne gleich angesteuert werden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: RevAngel
@ModellbahnerTT
Danke für den Hinweis! Ist klar, das Teil würde im Moment mit den Distros wahrscheinlich nicht mal booten. CPU braucht wohl auch eine Weile um im Upstream zu landen, aber das immerhin ist recht wahrscheinlich. Die Treiber für die Netzwerkkomponenten lassen sich mit etwas Bastelarbeit vielleicht auch finden. Aber das ist ja der worst-case - und mein NanoPi R4S läuft als Router bisher mehr als einwandfrei.

Ich teile deine Hoffnung, was die Hersteller-Motivation angeht.
 
@RevAngel Weil deine APU noch nicht in 7nm ist. MIT 7nm APU kommt man beim Verbrauch weiter runter.
Man braucht auch ein minimal-Mainboard mit a520 Chipsatz.
 
@HITCHER_I Ja, das ist wahrscheinlich so. Ich denke aber auch, das die größere Infrastruktur, selbst bei einem a520er ITX-Board und der Aufbau der x86er Chips schon mal mehr Strom verbraucht als ein 8nm ARM der auf einer 10x7cm Platine mit nur sehr wenigen weiteren Komponenten verbaut ist.

Dazu kommt, meiner Meinung nach leider, das Scalper, Mining, Chipverknappung und zusätzliche Hersteller-Gewinn-Mitnahmen dazu geführt haben das der letzte günstige AMD chip der 3600er war, den ich damals glücklicherweise für 160€ bekommen habe. Ein 5600G kostet im Moment 230€, Plus Board 110€.

Einen 5300G gibt es nur für OEM, das System für 420€.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben