Rootrechte unter Peppermint 3

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Gast
Hallo,

Ich schau mir gerade Peppermint 3 auf einem alten Fujitsu Notebook an und würd gerne wissen, ob´s mit den Einstellungen möglich ist, wie zB bei Suse, einfach mit Rootpasswortabfrage im Standardnutzer Installationen bzw systemweite Änderungen vorzunehemen.

Oder bin ich wie bei Windows gezwungen, den Nutzer als Admin zu konfigurieren, bzw 2 Konten mit einem Standard und einem AdminKonto. Und dann jedesmal wechseln?

Gruß und Danke für euere Antworten.

EDIT: Achja...bitte den Avatar ignorieren ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Suchst du sowas wie "sudo"?
 
Ich muss zugeben,das ich einer der Linuxbenutzer bin, die ohne Benutzeroberflächen etwas aufgeschmissen sind.

Ich weiss, das ich per Sudo unter Suse im Terminal Programme als Root aufrufen kann.

Als Beispiel die Automatische Aktualisierung:

Ich will als Standardbenutzer Updates installieren können bzw Systemänderungen vornehmen können, nur mit Hilfe der Eingabe des Rootpasswortes und nicht jedesmal die Benutzerkonten wechseln müssen.

Ich will´s halt so einfach wie möglich halten und nicht jedesmal erst tippe tippe tippe machen bevor ich irgendwas ändere.

Wie in etwas würde das mit Sudo funktionieren? Ich denk mal nur über Befehlszeilen oder?
 
dafür gibts im Zweifel "gksu". Wirkt im Prinzip ähnlich wie sudo, nur direkt auf GTK/Gnome-Ebene, öffnet n hübsches Abfragefenster etc.

Außerdem ist Peppermint auch nur ein Ubuntu (genauer gesagt: Lubuntu) mit ein paar weiteren Modifikationen. Das verhält sich im Zweifel analog zu Ubuntu, also extrem chillig.
 
Hi, Danke für den Tip. Ich werd´s in Kürze mal angehen. Das ganze ist iMO erst mal zweitrangig, da ich, wie so oft unter Linux erst mal den Nvidia-Treiber und die 3D-Unterstützung manuell irgendwie aktivieren muss.

Werd dazu wahrscheinlich einen neues Thema öffnen :7

OT: 1 Punkt für SUSE. Weil der Nvidiatreiber nach der Installation und Neustart von selbst aktiv ist :/
 
sudo apt-get install nvidia-current
Mit Passwort authentifizieren, mit Y (oder J) Installation bestätigen, Neustarten...

Warum bringt Ubuntu (und Peppermint) den Treiber nicht "von Haus aus" mit?
1.) Platz/Traffic. Warum soll ich einem User mit Intel- oder AMD-Grafikchip die 100MB für den Nvidia-Treiber ans Bein nageln (und umgekehrt)
2.) Lizenzen. Debian (die Wurzel all dieser Ableger) verwendet ausschließlich freie Bibliotheken. Ubuntu hat es etwas aufgeweicht, indem man unfreie Tools trotzdem aus den Repositories nachrüsten kann, nur eben ausschließlich manuell. SuSE ist auf puren Kommerz ausgerichtet, dementsprechend ist es denen egal, ob sie auch proprietäre Treiber und sonstige Nonfree-Pakete (z.B. den mp3-Codec) direkt mit einpacken.

Nimm halt nicht das dämliche Peppermint, nimm Lubuntu. Das sollte sich genau wie reguläres Ubuntu direkt beim ersten Start melden, dass zusätzliche (proprietäre) Treiber zur Verfügung stehen und du sie mit einem Klick und einem Passwort direkt installieren kannst.
 
Sry,sry ich hatte vergessen zu erwähnen, das ich mittlerweile bei der Linux Mint Debian Edition gelandet war. Sollte aber das selbe sein, denk ich.

Den Befehl werd ich ausführen. Lubuntu werd ich auch mal testen. Allein schon wegen der Ressourcen-schonung wegen altem Lappi.

Gibt es auf die schnelle Gründe dafür LMDE nicht zu benutzen?
Ich pers. find´s halt interessant wegen der vorführenden Aktualisierung ohne neue Systemversionen
 
Rolling Releases haben halt Vor- und Nachteile. Vorteil: Immer alles brandheiß. Nachteil: Wehe, wenn mal ein Paket verbuggt ist...
 
So, ich bin mittlerweile zurück bei Peppermint 3. Lubuntu konnte ich nicht installieren, weil die CPU ohne PAE-Unterstützung.
Ich weiß, das es über andere Wege zu installieren geht. Nu fummel ich aber erstmal n bischen mit Peppermint rum.

Zurück zum Ausgangsproblem: Ich hab jetzt über Google eine Anleitungen gefunden, wie man den unter UBUNTU standardmäßig deaktivierten Root aktivieren kann.

Aufgefallen ist mir nun, das ich mit dem von mir eingerichteten Konto viele Änderungen nach Abfrage des Passwortes vornehmen kann. Nur, wenn ich halt im Root-Verzeichniss Dateien löschen oder ändern will, hab ich keine Berechtigung, außer ich log mich mit dem Rootkonto ein oder öffne den Dateibrowser mit su oder gksu.

Das reicht mir fürs erste. Bei welchen Einstellungen das Peppermint noch als Normalbenutzer dicht macht muss ich noch testen.

Achja: Der Nvidia Treiber liess sich im Gegensatz zum Mint Debian über die Funktion "zusätzliche Treiber" ganz einfach installieren und war nach Neustart auch aktiv :daumen:
 
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