Rootserver generelle Fragen,..

florida2

Cadet 4th Year
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Feb. 2010
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Hallo,

ich bin beim überlegen mir endlich mal einen Rootserver zuzulegen.

Momentan spiele ich ein bischen mit einem Raspberry Pi . Dieser ist jedoch sehr langsam und mein upload ist bescheiden,...


Ich hatte mir mal vorgestellt folgende Dienste auf einem Rootserver zu betreiben.


Owncloud server
Teamspeak Server
Proxyserver -> Surfen über VPN zb OPENVPN

Eventuell später mal einen Mailserver für maximal 5 user


Darf man sowas mit einem gemieten Rootserver zb http://www.netcup.de/bestellen/produkt.php?produkt=279 machen?

Oder sind generell gewisse Serverdienste auf Rootservern nicht erlaubt?
 
Du mietest einen Server, der über eine öffentliche IP erreichbar ist. Alles, was an diesem Rechner passiert, ist deine Verantwortung. Demzufolge hast du auch uneingeschränkte Rechte über die Verwendung.

Warum du aber den als VPN-Zwischenstation nehmen willst ist mir schleierhaft.. es wird dadurch nicht schneller. Und da du als Verantwortlicher bekannt bist, hast du auch keine Anonymisierung erreicht. Dafür nutzt man TOR.
 
Erst mal ist das kein root sondern ein v server großer unterschied.

Zum anderen solltest du dir erst mal Gedanken über ein Sicherheitskonzept machen da du für diesen Server alleinig verantwortlich bist sollte das Teil also übernommen werden bist da auch für mögliche Straftaten haftbar. Das Risiko das ein Server im Internet übernommen wird ist deutlich höher als bei einem Heimrechner da der Server rund um die Uhr ohne Schutz durch Firewalls usw. direkt im Internet hängt.

Oder sind generell gewisse Serverdienste auf Rootservern nicht erlaubt?
Das steht immer in den AGB's oder im Vertrag den du unterschreibst. Die von dir genanten Dienste sind in der Regel nicht verboten wo machen Provider etwas zickig drauf reagieren sind Chats und ähnliches, ich lese mir jetzt aber nicht für die die Vertragsbestimmungen durch das muss dir klar sein.
 
Keepers schrieb:
Warum du aber den als VPN-Zwischenstation nehmen willst ist mir schleierhaft..

Weil ich aus Österreich bin und gewisse sachen nur über eine deutsche IP möglich sind
 
Zuletzt bearbeitet:
florida2 schrieb:
Weil ich aus Österreich bin und gewisse sachen nur über eine deutsche IP möglich sind

Und welche Dinge? Da kann man dann wohl auch mit einem öffentlichen Proxy surfen. Dafür einen eigenen Server ist mehr als unsinnig. Und für Deine anderen Dienste wäre ein Webhoster auch sinniger, als ein eigener Server. Vielleicht einer, der einen TS Server inklusive hat und bei dem Du dann eben Webservices wie zB owncloud selbst installieren kannst.

Deinen Formulierungen nach würde ich auch sagen. Besser keinen *eigenen* Server im Netz. Der Administrationsaufwand ist erheblich. Und Du bist für alles Haftbar, was von ihm ausgeht.
 
zb zattoo oder ZDF mediathek ist auch einiges in AT nicht verfügbar

Danke ich schau mich mal bei den webhsotern um ob ich was passendes finde
 
Wenn Dir die Videostreaming Angebote wichtig sind, es gibt auch kostenpflichtige Proxy Dienste, die auch genügend Bandbreite für so etwas zur Verfügung stellen. Das ist auch eine Alternative.
 
Revolution schrieb:
Erst mal ist das kein root sondern ein v server großer unterschied.

Zum anderen solltest du dir erst mal Gedanken über ein Sicherheitskonzept machen da du für diesen Server alleinig verantwortlich bist sollte das Teil also übernommen werden bist da auch für mögliche Straftaten haftbar. Das Risiko das ein Server im Internet übernommen wird ist deutlich höher als bei einem Heimrechner da der Server rund um die Uhr ohne Schutz durch Firewalls usw. direkt im Internet hängt.

Naja, diese Panikmache ist mehr als übertrieben und mittlerweile kann mans auch nicht mehr hören. Solche Aussagen können vielleicht gut gemeint sein, und gegenüber einem Laien sollte man das auch etwas ernster ausdrücken, aber mit iptables ist das mit Boardmitteln mehr als schnell erledigt.
Löcher im SSH Zugang sind bei nahezu jedem System dann ein Problem, und gegen 0-day exploits ist man nie gewappnet.

Das ganze wird erst dann interessant, wenn viele Dienste drauf laufen und viel aufgemacht werden muss. Vorher muss man sich da nicht wirklich Gedanken machen. Deny-Policy, SSH auf. Dann geht sogar der Dateiaustausch über SCP. Da brauch ich keinen FTP Server für.

Also bitte die Kirche im Dorf lassen und nicht so tun, als wäre ein Server das Tor zur Hölle.
Im übrigen gibts Rootserver nur bei DNS, alles andere ist Marketing-Sprache und wird nach meiner längeren Berufserfahrung auch nur von nicht-professionellen verwendet..
 
Keepers schrieb:
Also bitte die Kirche im Dorf lassen und nicht so tun, als wäre ein Server das Tor zur Hölle.
Im übrigen gibts Rootserver nur bei DNS, alles andere ist Marketing-Sprache und wird nach meiner längeren Berufserfahrung auch nur von nicht-professionellen verwendet..

Jo, und dann wird "nur kurz" ein Postfix mit Open-Relay installiert... Prost Mahlzeit.
 
Kanibal schrieb:
Jo, und dann wird "nur kurz" ein Postfix mit Open-Relay installiert... Prost Mahlzeit.

Das hat aber nichts mit der iptables Konfiguration zu tun ;-)

Ist der Postfix in aktueller Version out-of-the-box eigentlich open-relay? Ich meine nicht, ist aber schon lange her, dass ich mit Postfix mal was gemacht habe.
 
Keepers schrieb:
Das hat aber nichts mit der iptables Konfiguration zu tun ;-)

Ist der Postfix in aktueller Version out-of-the-box eigentlich open-relay? Ich meine nicht, ist aber schon lange her, dass ich mit Postfix mal was gemacht habe.
Nö, aber es geht darum, dass man so ein Projekt mindestens einmal "zuhause in der sandbox" durchkonfiguriert haben sollte, bevor man sowas auf die Öffentlichkeit loslässt. Von dem her finde ich die Warnungen nicht ganz verkehrt. Du fährst ja auch nicht ohne Führerschein Auto...

Und nope, kein Open-Relay, aber dafür auch ziemlich unbrauchbar. Deswegen *muss* man die Konfiguration zwangsläufig anfassen.
 
Wer lesen kann, muss nicht immer erst eine Testumgebung aufbauen. Ich denke nur, dass diese übertriebenen Warnungen auch nicht Sinn und Zweck sein können. Man muss es nicht als das Tor Belzebubs darstellen, nur weil man den Personen unterstellt sie würden es eh nicht hinbekommen. Und diese übertriebene Panik-Mache hat in der letzten Zeit massiv zugenommen hier in diesem Forum.
 
Najo, ein Amok-laufender Dedicated Server kann richtig teuer werden. Spätestens wenn darüber Warez und/oder bösartige Inhalte vertrieben werden, kann man als Störhafter belangt werden.
 
Eben. Lieber etwas zu viel warnen als zu wenig. Der Schaden durch sorgloses Verhalten kann wirklich extrem werden.

Außerdem sollten sich Leute immer 2x überlegen, ob sie wirklich einen Dedicated brauchen.
 
Beim Raspberry pi solltest du auch darauf achten, dass Teamspeak dort nicht laufen wird. Soweit ich weiß, unterstützt TS3 nämlich keine ARM CPUs.
 
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