Router für mehrere WLAN Verbindungen

f4tt0ni

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Mein alter Router, ein Siemens Gigaset SE551, hat bei mehr als 3 WLAN Clients extreme Geschwindigkeitseinbußen und Lags. Daher muss nen neuer her. Hab mich nen bisschen umgehört und den LINKSYS WRT54GL in die nähere Auswahl gebracht.

Hat wer von euch Erfahrungen mit diesem Router und 4+ Wlan Clients, oder kannst sonst noch was dazu sagen.

Alternativ-Vorschläge sind auch herzlich willkommen.

Brauche keinen N-Standart.

lg
 
Die von Dir erwähnten Geschwindigkeitseinbussen - meinst Du damit grundsätzlich den Datenverkehr im WLAN oder vielleicht nur den Datenverkehr mit dem Internet ?


Denn der LINKSYS WRT54GL ist sicherlich ein Router, den man empfehlen kann, er unterstützt aber auch keinen schnelleren WLAN Standard als Dein Gigaset SE 551 ! Wahrscheinlich geht einfach Dein Internet in die Knie, wenn Du an mehreren PCs gleichzeitig darauf zugreifst !
 
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Wenn du die Rechner untereinander möglichst schnell verbinden willst, dann brauchst du nen Gigabit Switch und Cat5 Kabel. Denn bei WLAN ist das eine durchaus normale Erscheinung.

Für die Bandbreite gilt in etwa: WLAN Standard/2 (wegen dem Half Duplex) / Anzahl WLAN Geräte (verbunden)
Also z.B. (54 Mbit/s/2)/ 5 = ca. 5,4 Mbit/s pro Client. (0,675 MByte/s)
 
Die erste Halbierung ist nicht wegen HalfDulpex, sondern wird hauptsächlich durch Protokolloverhead und CSMA/CA verursachte Pausen verursacht. Die 54MBit sind halt nur brutto.
Je mehr Geräte im WLAN aktiv sind, desto mehr verliert man zusätzlich durch Kollisionsunterbrechungen.

Es wäre hilfreich, wenn der Threadersteller die bisher erzielten Datenraten beschreibt. Dann kann man besser beurtielen, ob die Normal sind oder nicht. Möglicherweise kommt es auch durch Interferenzen von anderen APs auf demselben Kanal (Nachbarn) zu den LAGs.
 
ltkrass schrieb:
Wenn du die Rechner untereinander möglichst schnell verbinden willst, dann brauchst du nen Gigabit Switch und Cat5 Kabel.(0,675 MByte/s)
sinnlos oder?mehr wie 100mbit ist da nicht drinne :freak: mit cat5
 
Wenn ich mit 4 Clients gleichzeitig im Wlan bin und mit 3 Rechnern z.b. lokal Warcaft 3 spiele, kommt es nach kurzer Zeit zu unspielbaren Lags. Zu der Zeit bricht auch die Internetgeschwindigkeit auf ca 0,2 Mbit ein (getestet mit wieistmeineip.de). Der vierte Rechner spielt zu der Zeit online CoD und bekommt die selben Lags.

Haben eigentlich ne 6Mbit Leitung von NetCologne die normalerweise auch mit Fullspeed zur Verfügung steht(z.B bei nur 2 Clients im WLAN oder auch bei 3 und wenig Netzwerkaktivität).

Die Lokalen Datenübertrageungsrate habe ich dem Fall noch nicht getestet, aber die Lags sind schon schlimm genug.

Der Router wir recht heiß, daher dachte ich er ist einfach überfordert.

Mir liegt es also nicht so sehr daran dass jeder Rechner die 6 Mbit hat, sondern eher daran dass die Lags verschwinden. Der G-Standart sollte reichen.

Hab mal nen screen von allen Wlans in der Nähe gemacht. Meins is das grüne wootlan.
 

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aX0r schrieb:
sinnlos oder?mehr wie 100mbit ist da nicht drinne :freak: mit cat5

cat5e nehmen
geht aber mit normalen cat5 auch schon ohne probleme auf kürzere strecken ;)
 
Hat noch jemand andere Vorschläge für stabile Router oder ist der Linksys abgesegnet?
 
Sag mal wie weit biste vom Router weg, da Signal ist ja grottenschlecht.

Wenn das stimmt ist ein Atheros Chipsatz verbaut, da bieten sich eigentlich nur TP-Link Karten mit Atheros Chipsatz zum Testen an

http://oldwiki.openwrt.org/OpenWrtDocs(2f)Hardware(2f)Siemens(2f)SE551.html

Hab grade erst nen ollen NEtgear WGR614V7 mit Atheros TL-WN551G Karten zum besseren WLAN überedet.

Nur kann ich nicht sagen, ob der 108Mbit Modus unter Vista/7 funktioniert

Leider fehlt bei Deinem Screenshot welche WLAN Karte verwendet wurde, und ein Dauerprofil der Signalqualiät über 5 min fehlt

Ich würde mal einer dieser Karten testen, bevor ich mir nen neuen Roouter zulege
http://www.tp-link.com/products/productList.asp?class=wlan#s2
 
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Bei den vielen WLANs in der Nähe, aber ein Versuch wärs wert.
Den LINKSYS WRT54GL bitte nicht nehmen, der ist total veraltet..

Wenn Du Kunde der Telekom sein solltest, würde ich den Speedport W503V Typ A empfehlen. Der hat 802.11n WLAn auch im 5Ghz Bereich wo weniger Störungen durch nachbarschaftliche WLANs auftreteten. Ich wohn ja selber im Hochhause, aber soviele WLANs auf einem Haufen, das ist ja schon fast ne Zelle im Studentenwohnheim, wobei das Signal des eigenen Routers dann weitaus besser sein sollte.
 
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Der Router ist ein Zimmer weiter. Ist leider ne dicke Altbauwand dazwischen. 10m Luftlinie maximal.

Grade is mein zweiter Mitbewohner nach Haus gekommen, und sobald sein PC (insg. 3 dann) sind sofort die Pings eingebrochen und es unspielbar. Solange nur 2 Rechner an sind ist alles in Ordnung.

Welchen Kanal soll ich denn nehmen? Bin heute erst von 3 auf 9 gewechselt, da es da heute Mittag leerer aussah. Nun (00:00) sieht es um Kanal 3 wieder leerer aus.

Meinste echt das liegt an den Netzwerkadaptern? Wir haben 3 verschiedene und alle die gleichen Probleme, wenn du zu viele Computer an sind.

Ich selber hab nen Realtek RTL8187B Wireless Adapter,
der eine Mitbewohner nen FritzWlan USB Stick,
und der letze einen D-Link DWL-G122 USB Stick.

Meins ist das wootlan. Das andere Starke ist vom Nachbarn drüber.

Ich bin NetCologne Kunde und der Router ist auch von denen.

Hier ein längerer Scan:
 

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Bei der zugedröhnten Signalumgebung hilft langfristig fast nur der Wechsel auf 5GHz. An sich ist das Signal nicht schlecht, auch mit -60dBm können die hohen Geschwindigkeiten moduliert werden. Leider glauben viel zu viele Leute, dass wenn man den AccessPoint auf max. Sendeleistung laufen lässt, dass das Signal dann noch besser wird, obwohl mit halber Leistung vielleicht auch schon die ganze Wohnung mit 54MBit/s abgedeckt wird. Und so stören sich alle gegenseitig.

Da das Problem primär dann auftaucht, wenn der"zweite Mitbewohner" seinen PC anmacht, würde ich die Umgebungseinflüsse der Nachbarn erstmal zurückstellen. Die beiden Mitbewohner können ja mal den WLAN-Stick tauschen. Dann kann man sehen ob das Einbrechen der Performance mit dem Stick "mitwandert".
 
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f4tt0ni schrieb:
Ich selber hab nen Realtek RTL8187B Wireless Adapter,
der eine Mitbewohner nen FritzWlan USB Stick,
und der letze einen D-Link DWL-G122 USB Stick.

Also, dass der Realtek kein Atheros ist, ist wohl klar,
den FritzWLAN Stick gibts in vielen Geschmacksrichtungen, ist es der mit 125Mbit, dann ist es defintiv kein Atheros, denn bei Atheros wärens 108Mbit, die beiden N Varianten mit 150 bzw 300Mbit könnten Atheros sein.

Der D-Link hat auch wieder x Revisionen, auf die Schnelle konnte ich im Treiber ür Rev C und E nur Ralink als Chipsatzhersteller ausmachen
Evtl auch PRISMbei Rev B, also alles andere als günstig.

Wäre mal interessant, wie InSSIDer auf den anderen Rechnern aussieht. Dazu muss allerdings überall Windows die WLAN Verwaltung übernehmen und nicht die Tools der Kartenhersteller,

Welcher Rechner, bzw welche Karte ist es die Probleme macht?

Ich hoffe ja Ihre teilt euch ein WLAN und nicht jeder hat noch sein eigenes, denn dieses WLAN mit SSID "emans i net" was vorher nicht da war ist genau auf dem gleichen Kanal wie Dein WLAN

Ein USB Verlängerungskabel schonmal probiert mit dem Du den USB Stick senkrecht ausrichten kannst. Wäre bei senkrechter WLAN Antenne des Router evtl günstiger. Bzw dreh mal die WLAN Antenne des Routers waagrecht. Wobei die Spitze dann nicht in die Richtung Deinses Rechners zeigen darf, sondern um 90Grad gedreht sein muss. Eine WLAN Antenne strahlt in Form einer liegenden 8 wenn sie senkrecht steht. D.H. das Signal direkt über und unter dem Router ist am schlechtesten. Wenn die Antenne waagrecht liegt, stell Dir die Antenne einfach als Achse eines Reifen vor, der in Deine Richtung rollt.
 
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Pitt_G. schrieb:
Ein USB Verlängerungskabel schonmal probiert mit dem Du den USB Stick senkrecht ausrichten kannst. Wäre bei senkrechter WLAN Antenne des Router evtl günstiger. Bzw dreh mal die WLAN Antenne des Routers waagrecht.
In USB-Sticks sind fast immer Patchantenenn verbaut, und deren Strahlungscharakteristik ist nicht torus-förmig wie bei Dipolantennen (die üblichen Stummelantennen) Torus: (http://de.wikipedia.org/wiki/Torus, das Loch in der Mitte hat dabei einen Durchmesser von 0)
Und selbst wenn es beides Dipolantennen wären, müssen sie parallel zu einander sein. Sonst kommt es zu Polarisationsverlusten.
Dabei macht es nun wenig Sinn, die Dipolantenne waagerecht und den Torus dadurch senkrecht zu legen. Abgesehen davon, dass man damit die meisten Emissionen in Boden und Decke ballert, versorgt man damit nur noch einen Streifen in der Wohnung, während man vorher eine Rundversorgung hatte, wie es auch von den Herstellern vorgesehen ist.
 
Also bei uns wars besser, als ich bei senkrechter Routerantenne(Router im 1.OG) die Antenne der PCI WLAN Karte (Rechner im EG) waagrecht ausgerichtet hatte.
Beide senkrecht war grade mal bei 22Mbit
Eine senkrecht eine waagrecht 48-54Mbit
beide waagrecht 48-54Mbit

bei waagrechter Ausrichtung der Routerantenne quer zur Längsachse des Gebäudes erreichte ich im Keller 36Mbit durch 2mal Stahlbeton und Fussbodenheizung die auf Wasser basiert

Fazit einfach testen was besser ist. Manchmal gibts sogar Situationen wo es ohne für Otto Normalverbraucher einfach nicht ersichtlich ist, warum sein WLAn nur auf Kanal 6 oder 7 will obwohl kein Nachbar in der Nähe ist der stören könnte.
 
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Pitt_G. schrieb:
Fazit einfach testen was besser ist. Manchmal gibts sogar Situationen wo es ohne für Otto Normalverbraucher einfach nicht ersichtlich ist, warum sein WLAn nur auf Kanal 6 oder 7 will obwohl kein Nachbar in der Nähe ist der stören könnte.



... nun, es kann ja auch Netzwerke geben, die versteckt betrieben werden !
 
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die würden dann aber als unbekanntes WLAN erscheinen, was z.B. bei mir nicht der Fall ist.
Zwei freistehende EFH nebeneinander und es geht einfach nur Kanal 6/7.
Was dort los ist weiss ich nicht, Fakt ist nur, wir haben ein Hochhaus in ca.50-100m Entfernung, die Nachbar WLANs sind realtiv schwach. Mich würds nicht wundern, wenn die Zivis die dort untergebracht sind sich ne WLAN Verbindung über unsere Köpfe aufgebaut haben,weil DSL denen zu teuer war und deren Spezl im Wohngebiet nebenan mit denen ne "Richtfunkstrecke" aufgebaut hat.

Aber wie willste das nachvollziehen können. da müsste schon die Telekom ran und messen. Aber ich hab keine Ahung wen mann da anrufen kann,

Manch einer sagt auch wir haben Wasseradern unter unserem Grundstück,aber wie soll dass dann ne störung im WLAN verursachen. das gleiche Equipment an einem anderen Ort in nem Hochhause mit vielen WLANs in den Nachbarwohnungen und es gibt keine Probleme.
 
So hier sind die Scans von meinen Mitbewohnern.

@Pitt_G.: Wir benutzen alle das selbe Wlan: wootlan

Anntennen sind alle senkrecht ausgerichtet und parrallel. Leider liegen nicht alle Rechner in einer Ebene, so das eine waagerechte Antennenausrichutng den Empfang für einen Rechner sehr verschlechtern würde.

Außerdem ist es egal welche 2 Rechner an sind. Ab dem dritten gibts es Probleme. Allerdings auch nur wenn alle was im Inet/Netzwerk machen. Wenn einer nur rumidelt brincht der Ping nicht ein.

Noch wer ne Idee worans liegen könnte? Ich vermute ja noch immer, dass der Router überlastet ist. Hab z.b. hier gelesen, dass sich der Router bei mehreren Rechner gerne aufhängt.
 

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Pitt_G. schrieb:
Also bei uns wars besser, als ich bei senkrechter Routerantenne(Router im 1.OG) die Antenne der PCI WLAN Karte (Rechner im EG) waagrecht ausgerichtet hatte.
Beide senkrecht war grade mal bei 22Mbit
Eine senkrecht eine waagrecht 48-54Mbit
beide waagrecht 48-54Mbit

bei waagrechter Ausrichtung der Routerantenne quer zur Längsachse des Gebäudes erreichte ich im Keller 36Mbit durch 2mal Stahlbeton und Fussbodenheizung die auf Wasser basiert
Ok, das ist auch nachvollziehbar, wenn deine Endgeräte "übereinander" in verschiedenen Stockwerken sich befinden, dass der Empfang dann besser wird, wenn du das Funkfeld senkrecht stellst und in/durch Decke und Boden schickst. Ich ging davon aus, dass f4ttonis WG sich auf einer Etage befindet.

@f4ttoni:Hast du mal den Tausch der WLAN-Sticks probiert? Wenn das Problem dann beim anderen rechner auftritt, dann liegt das Problem weniger am AP, sondern mehr an einem Kompatibilitätsproblem mit dem Stick.
 
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