RSS-Feed: unterschiedliche Anzeige je nachdem, ob lokal oder online

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philster91

Gast
Hallo,

ich möchte mir einen RSS 2.0-Feed hübsch anzeigen lassen. Eigentlich wollte ich mir ein eigenes XML-Stylesheet programmieren, doch dann sah ich, dass Firefox anscheinend auch ohne Stylesheet eine hübsche Ansicht erzeugen kann.

Wenn ich meine XML-Datei lokal aufrufe, also über file:///home/phil/.../feed.xml, zeigen mir Firefox und Chromium den Dokumenten-Baum an und sagen mir "This XML file does not appear to have any style information associated with it. The document tree is shown below." Das ergibt Sinn und ist absolut nachvollziehbar.

Wenn ich aber die gleiche Datei auf meinen Webspace lade und aufrufe, zeigt mir Firefox die gewohnte Feed-Ansicht und bietet mir an, den Feed zu abonnieren. In Chromium besteht das gleiche Problem weiterhin.

Kann mir jemand dieses Verhalten von Firefox erklären
und
vielleicht sagen, ob ich tatsächlich drumherum komme, ein eigenes Stylesheet zu erstellen? Kann man das Stylesheet irgendwo aus einem versteckten Firefox-Ordner kopieren?

Vielen Dank für eure Hilfe.

PS: in der Auswahl der Programmiersprachen fehlt XML ;-)
 
Wie sieht denn der XML-Code aus?
 
Normalerweise enthalten RSS-Feeds ausschließlich XML-Daten, keine Style-Informationen. Schließlich sollten die Feeds so kompakt wie möglich sein, um die Bandbreite von Smartphones nicht zu belasten.

Das, was du hier siehst, ist einfach eine Eigenschaft des Browsers. Lokale XML-Daten werden wohl schlichtweg nicht durch die Parser geschickt, sondern als reiner Code dargestellt. Könnte ne Sicherheitsgeschichte sein oder sowas.
So oder so, es bringt dir nix, das Zeug zu skinnen. Niemand guckt sich Feeds im Browser an, normalerweise werden einfach Reader wie Thunderbird genutzt, um den Kram zu abonnieren.
 
@Hansdampf12345
Den Code gibt es hier: http://phi7.de/feed.xml

@Daaron
So gesehen hast du auch wieder recht. ;-) Mich wundert es nur, dass es einen Unterschied in der Anzeige gibt zwischen offline und online.
 
Das mit dem Unterschied hat Daaron doch "erklärt".
Dateien vom eigenen Rechner werden nicht durch den Parser geschickt. Frag mal den Firefox-Support, warum das so ist.
 
Warum sollte man sich überhaupt Daten aus "file://..." angucken wollen? apt-get install apache2 -> fertig. Schon kann man mindestens über http://localhost/... ansprechen. Man entwickelt einfach nicht gegen das Dateisystem, sondern immer gegen einen Test-Webserver, außer man mach hochgradig trivialen Krams.
Der Zaubertrick liegt wohl tatsächlich im Protokoll: file:// ist eben was ganz anderes als http://.
 
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