Rundungsfehler in Orthos/Prime mit E8500

lead341

Lt. Commander
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Nach ca. 50 - 60 Minuten im Orthos/Prime 95 erhalte ich Rundungsfehler. Ich habe meinen E8500 auf 3,8 GHZ übertaktet (FSB 400, Ratio 9.5). Folgende Fakten sind relevant:

- Die 4 GB Ram habe ich schon mit memtest geprüft - die sind soweit in Ordnung
- die Temperaturen bewegen sich im normalen Bereich. CPU unter Last bis maximal 56 Grad.
- Die Ram laufen mit 2.1 Volt, die CPU-Spannung beträgt 1.3 V.

Wie kommen diese Rundungsfehler zustande? Man kann diese ja nicht ignorieren, da es entsprechend auch in Spielen nach einer gewissen Zeit zu Abstürzen kommen kann.

Vielleicht noch zwei kurze Anmerkungen:
- im Bios steht, dass die DDR2-800 Ram tatsächlich mit DDR2-801 laufen - sind diese "801" ein Anzeigefehler?
- Ist es im entferntesten denkbar, dass zwischen der Performance/Stabilität des Netzteils und der Lüftergeschwindigkeit desselben (am Netzteil regelbar) ein Zusammenhang besteht?


Gruss lead
 
Zuletzt bearbeitet:
sieht so aus als würde dein proz die spannung mit dem takt nich mehr mitmachen, würd an deiner stelle einfach n bisschen mehr spannung nehmen
 
Takte doch mal auf 3,6GHZ und teste dann, ob Du noch einen Rundungsfehler bekommst. Nicht jede CPU läßt sich gleich gut übertakten, aber für den E8500 sollte 3,8GHZ eigentlich kein großes Problem sein.
 
3 GHZ sollten kein Problem sein, alles andere *Glaskugelbefrag*

@ TE bei welchem Test schmiert Prime ab? Testest Du custom Prime?

muss nicht an der CPU liegen oft zickt die NB ein bisschen
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Antworten.

Ich lasse den Text mit Orthos (also 2 x Prime 95) laufen, und zwar im Modus "Blend - Stress CPU and Ram".

Hm, und wenn es die NB ist? Wie kann man das rausfinden und was dagegen tun?
 
Die 400 MHz + 9,5 dürften für den e8500 kein Problem sein. Wenn Du aber Rundungsfehler hast, ist das ein sicheres Anzeichen für Instabilität.
Lasse zuerst prime95 small FFts etwa 4 h laufen. Wenn die CPU damit Probleme hat, ist die VCore zu niedrig, wobei 1,3V für eine 45nm CPU schon ziemlich deftig ist.
Falls die small FFts 4 h gut durch laufen, teste large FFts. Wenn es damit Probleme gibt, ist meist das Verhältnis CPU-GTL Ref. oder North-Bridge GTL-Ref. nicht stimmig. Falls Du Fehlermeldung bekommst, poste diese mal.
Danach 4 h "Blend". Damit wird das RAM getestet. Zum Schluss 12 h Costum als "rund-um-sorglos-Paket". Wenn die 12 h gut laufen, hast Du ein gutes Vorzeichen für Stabilität. Allerdings kann das beim Hig-End-Gaming anders aussehen, weil das System dort etwas anders belastet wird.
 
Die Anzeige 801MHz im BIOS dürfte auf einer mathematischen Rundung der Freq. beruhen.
Die Frage nach der Stabilität/Performance und dem Lüfter des NT lässt sich nicht so ohne Weiteres beantworten.
Das Nt kommt wohl an die Grenzen der Kapazität. Denn Dein Board mit OC-CPU dürfte schon 250W brauchen, die OC-GrafKA nochmal ca. 180W unter Last. Da bleibt nicht mehr so viel übrig, zumal die 460W des NT nicht zu 100% ausgelastet werden. So erklärt sich wohl auch dei Auskunft, das NT sei zu schwach. Mit den 1066 MHz des RAM hat das freilich nichts zu tun.
 
Hoppla,

memtest hat jetzt auch Fehler gebracht ("cannot storage ...ram...you need to fix this")...

Also jetzt jeden einzelnen Ram-Riegel separat testen?

Gruss lead
 
Ja, teste jeden Riegel einzeln mit memtest86+ dort c, dann1, dann 3, dann 5, enter und continue. 2 Stunden laufen lassen.
 
Was ist memtest 86 +? Ich nutze memtest 86 v. 3.1 (mit CD booten). Und was meinst Du mit "c", "1", "3" etc.?
 
Memtest86+ ist wohl die mir bekannte aktuellste Version des Memtests.
Im Übrigen wird der Test auf der DOS-Ebene durchgeführt (Neustart, DVD-Laufwerk als erste Bootpriorität im BIOS festlegen, falls nicht schon geschehen, Memtest müsste dann mit einem blauen Bildschirm, auf dem die wesentlichen RAM-Parameter aufgeführt sind, erscheinen.
Unten auf dem blauen Bildschrim siehst Du verschieden Optionen. "c" steht für die "Configuration", denn es gibt unterschiedliche Testmethoden.
Wenn Du c anklickst müsste ein kleines schwarzes Fenster aufgehen, auf dem in Spalten und Zeilen getrennt, Zahlen und Wörter stehen. Du nimmst 1, sodann 3, sodann 5, sodann enter und "c" diesmal für continue.
Falls das nicht so klappt, lade Dir memtest86+ herunter und brenne ein image auf CD, danach wie oben beschrieben.
Übrigens, falls Du Vista hast: Systemsteuerung+Verwaltung+Speicherdiagnose+Neustart und Vista testet ebenfalls das RAM (die Intensität der Prüfung kann eingestellt werden).
Alles klar?
 
Danke für die Antwort.

Ich nutze Windows XP - könnte es nicht unter Umständen sein, dass Win XP Probleme mit dem Speichermanagement hat? Ich habe jetzt gelesen, dass man die Boot.ini editieren müsse, damit die Ram in Windows fehlerfrei laufen.
 
Aus Deiner Signatur werde ich nicht so ganz schlau. Benutzt Du 2*2 GIG, aber mit unterschiedlichen Timings?
WinXP hat ein kleines Problem mit 4 GIG RAM, weil es nur 3,25 GIG zuweisen kann. Den Rest nimmt sich Windows für "andere Sachen". Bei einer 32-Bitplattform kannst Du 2 hoch 32 Speicheradressen ansprechen. Bei einer 64-Bitplattform eben 2 hoch 64 Speicheradressen. Das ist eine gigantische Zahl.
Es gibt in der Tat eine Möglichkeit auch mehr RAM zuweisen zu lassen. Willst Du das wirklich wissen?
Wenn Du ein Problem mit Games hast, könntest Du die Auslagerungsdatei vergrößern, das bringt mehr als eine Veränderung der Speicherzuweisung.
 
Ich benutze 2x2 GB Ram, und zwar 1 x 2 GB Corsair 5-5-5-18 und 1 x 2 GB Corsair 4-4-4-12, d.h. die Paare sind jeweils gleich.

Ich habe heute mehrere Tests mit einem Paar (den 4-4-4-12) gemacht: da lief alles fehlerlos:
- memtest 4 Stunden: fehlerlos
- Orthos Blend 4 Stunden: fehlerlos.

Ich werde mich jetzt daran machen, das andere Paar zu testen. Ich vermute allerdings, die sind alle in Ordnung. Es muß ja da irgendeinen Konflikt geben, so dass Win XP mit den Ram nicht zurecht kommt.
 
Hast Du den memtest so gemacht wie empfohlen, c, 1, 3, 5, enter, c ?
Ich denke, das Problem wird durch die unterschiedlichen Timings verursacht.
Hast beide Riegel stecken und lässt damit unterschiedliche Timings laufen (5-5-5-18 und 4-4-4-12) ?
 
Ich habe den memtest so gemacht, wie Du es empfohlen hast. Was mich nun vollständig irritiert: ich habe die letzten Stunden lediglich das zweite Paar (also die 5-5-5-18) laufen lassen. Der Dos-memtest hat keinerlei Fehler gezeigt, aber der Windows memtest + Prime 95 bringen Fehler - wie geht das denn?
 
Ich verstehe nicht ganz, was Du mit dem memtest unter Windows meinst, weil der "eigentliche" Memtest unter DOS statt findet. Meinst Du damit prime95+blend ?
Dass verschiedene Testverfahren nicht immer zu einem identischen Ergebnis kommen, ist nichts Ungewöhnliches.
Je mehr ich über die Sache nachdenke, umso mehr fokusiert sich die Sache auf die unterschiedlichen Hersteller-Timings der Riegel.
Falls es möglich ist, gebe die 5-5-5-18er zurück und hol Dir nochmal die 4-4-4-12er. Die ersten haben wohl nach dem Test einen "leichten Schlag".
Irgendwie harmonieren die beiden nicht miteinander.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
naja, es gibt doch diesen memtest, den man auf der Win XP-Oberfläche laufen lassen kann (memtest37). Hier habe ich den downgeloaded: www.chip.de/downloads/MemTest_13007829.html


Wer weiß, vielleicht hole ich mir die 4 x 1 GB DDR2-1066 von Kingston. Sind bei Alternate ziemlich günstig im Angebot.

Übrigens danke für Dein Interesse an der Sache.
 
lead341 schrieb:
Ich habe den memtest so gemacht, wie Du es empfohlen hast. Was mich nun vollständig irritiert: ich habe die letzten Stunden lediglich das zweite Paar (also die 5-5-5-18) laufen lassen. Der Dos-memtest hat keinerlei Fehler gezeigt, aber der Windows memtest + Prime 95 bringen Fehler - wie geht das denn?

Der"DOS" Test stresst nur den RAM, während bei Prime und im WinMemtest auch die Nortbridge strapaziert wird, gib dem Luder mehr Spannung und schau obs läuft. ;)
 
Mit unterscheidlichen Timings kann er die Dinger wohl nicht laufen lassen. Es wäre mir neu, wenn die Bänke getrennt voneinander ansteuerbar wären :) ... . Nach dem Geschreibsel zu urteilen versuchst Du alle Riegel mit den scharfen 4-4-4-12 zu betreiben.

Die Speicherprobleme sind wohl in diesem Bereich zu suchen, also eventuell mal neue kaufen und dann auch nur 2x 2GB. Weg von der Vollbestückung und weg von den unterschiedlichen RAMs. Mag natürlich auch sein, daß man einfach bei den Timings der "schlechteren" Riegel bleiben sollte.

Bei den CPU Fehlern bleibt wie oben schon jemand erwähnte nur die Möglichkeit mehr Spannung zu geben, oder sich einfach mal damit abzufinden, daß die CPU halt nicht so gut geht (eventuell auch in Kombi mit dem restlichen Hardware-Geraffel).

Windows XP nun für die Sache die Schuld in die Schuhe schieben zu wollen bzw. irgendetwas mit addressierbarem Speicher und Übertaktung zu verknüpfen ist doch etwas weit her geholt, oder?

Laß die Kiste einfach default laufen, laß die Finger vom Übertakten oder kauf Dir doch einfach mal ein neues System, daß die Spielchen mitmacht :) ... .

flipp
 
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