[S] Kalorientracker mit Vitaminen & Nährstoffen ähnlich Samsung Health

TapacBulba

Lieutenant
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Hi,
Bin dabei seit einiger Zeit meine Kalorienaufnahme zu tracken. Benutze dafür Samsung Health. Aber da ich mich in die Materie ein bißchen eingearbeitet habe, merke ich, dass die App nicht alle wichtigen Komponenten trackt, zB Magnesium.

Ich möchte jetzt nicht 20 Apps testen, daher Frage an Community, ob jemand so eine kennt die halt mehr Vitamine und Mineralien aus Lebensmitteln die man eingibt, summiert und trackt?
Natürlich wäre es toll, wenn man diese App nur einmal kaufen muß und nicht ein Abo abschließen muß.

Beste Grüße, Taras 🤠
 
Die Apps zeigen normalerweise auch die Mikronährstoffe an, bei Myfitnesspal erst mit dem Abo (nicht free), ansonsten Cronometer, Lifesum, Yazio.
Ich nutze Macrofactory und das zeigt mir jegliche Metrik der Lebensmittel an. (auch summiert in der Tagesansicht). Ist aber nur auf englisch. Vermutlich können das die genannten aber ebenso.
 
Yazio macht es. Ist eine gute App. Ob man für das Feature Pro braucht weiß ich nicht. Da ich sie von Beginn an mit Abo über Umwege günstig nutze.
 
TapacBulba schrieb:
Natürlich wäre es toll, wenn man diese App nur einmal kaufen muß und nicht ein Abo abschließen muß.
Das trifft bei meinen Vorschlag nicht zu, ist aber ansonsten eine herausragende App. Gibt auch einen Micornutriert Tracker, aber ich weiß nicht genau, was da alles getrackt wird. Müsstest du mal einen Blick reinwerfen.

https://macrofactorapp.com/macrofactor/
 
ghecko schrieb:
Woher weiß die App denn, was deine Nahrung enthält? Ist da irgendwo ein externes Massenspektrometer angebunden?
Dafür gibt es Datenbanken. Da ist dann bspw der durchschnittliche Nährwerte einew "normalen Apfel" hinterlegt. Die Anbieter von diversen Trackings Apps müssen aber für die Anfragen an die Datenbanken Gebühren bezahlen, was auch erklärt, warum die meisten hochwertigen Tracker mit einem Abo verbunden sind. Denn die Kosten, die bspw. den Entwicklern bzw Anbietern von MacroFactor anfallen, sind teils Gebühren je an den Server gesendete Anfrage.

Und ja, am Ende ist da eine Firma die extrem viele Lebensmittel mit Massenspektrie und sonstigen Technologien für teuer Geld unter die Lupe nimmt. Und die Informationen kosten dann eben Geld.

Die Anbieter von diesen Datenbanken haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. Während ein durchschnittlicher Apfel vllt noch auf der ganzen Welt den gleichen Nährwert hat, gibt es die "Rewe Gemüse Lasagne" gar nicht auf der ganzen Welt. Daher haben die Anbieter teils global unterschiedliche Schwerpunkt bzw blinde Flecken. MacroFactor war im der Anfangszeit fast nur in Nordamerika sinnvoll nutztbar. Soweit ich weiß, ist seit einiger Zeit aber auch Europa ordentlich abgedeckt.
 
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Winston90 schrieb:
Da ist dann bspw der durchschnittliche Nährwerte einew "normalen Apfel" hinterlegt
Und genau das ist völlig sinnlos meines Erachtens. Je nachdem welche Sorte, welcher Anbau und welcher Jahrgang kann der Nährstoffgehalt stark abweichen. Das geht ja schon bei der Milch und den enthaltenen Fetten los. Möchte man dem "Mittelwert" nahe kommen, damit diese Apps überhaupt eine belastbare Aussagekraft haben, müsste man quasi ständig die Marken/Sorten wechseln.
 
Drewkev schrieb:
Nutzen meine Frau und ich - in Verbindung mit einer Garmin Uhr. Mehr brauchen wir nicht.
Ergänzung ()

ghecko schrieb:
Und genau das ist völlig sinnlos meines Erachtens. Je nachdem welche Sorte, welcher Anbau und welcher Jahrgang kann der Nährstoffgehalt stark abweichen.
Und es geht noch weiter: jeder Körper reagiert anders.

Ich nutze die App, um das Kaloriendefizit beim Abnehmen besser ermitteln zu können bzw. beim Gewichthalten. Ob ich nun zu viel oder zu wenig Magnesium aufgenommen habe, ist mir reichlich egal und mit einer generell ausgewogenen Ernährung (ausgewogen heißt auch: da ist ALLES erlaubt) sollte es erst recht keine Probleme geben.

Zudem meldet sich der Körper schon, wenn er etwas braucht. Er wird gewiss nicht das Gefühl nach: "Ich brauche jetzt Magnesium, SOFOCHT!" auslösen, aber wenn man z.B. starken Heißhunger auf Schokolade bekommt, dann könnte das ein Zeichen für Unterzucker sein. Esse ich dann was Süßes, dann ist es auch schon wieder in Ordnung. Gleiches gilt umgekehrt für herzhaften Heißhunger, wenn entsprechende Kohlenhydrate fehlen.

Das funktioniert bei der Spezies Mensch tatsächlich schon seit gut zweimillionen Jahren App-frei :)
 
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ghecko schrieb:
Je nachdem welche Sorte, welcher Anbau und welcher Jahrgang kann der Nährstoffgehalt stark abweichen. Das geht ja schon bei der Milch und den enthaltenen Fetten los.
Das geht zu sehr ins Detail, als dass ich das beurteilen könnte. Das sind aber große Unternehmen, die solche Datenbanken betreiben und gegen Lizenzgebühren bereitstellen. Daher würde ich zunächst unterstellen, dass die ihre Hausaufgaben gemacht haben und schon eine sinnvolle Art und Weise haben, um Daten zu erheben.

Aber grundsätzlich sollte man auch nicht unterschätzen, dass sich die einzelnen getrackten Positionen (bspw. Kalorien, Magnesium, Vitamin C etc.) aus mehreren über den Tag eingenommenen Produkten ergeben. Und insofern nicht eine systematische Unter- oder Überschätzung in den Datenbanken vorliegt, ist es nicht schlimm, wenn eine gewisse Ungenauigkeit vorhanden ist. Denn die Tagesaufnahme von bspw. Magnesium setzt sich aus den einzelnen Mahlzeiten & Getränken zusammen. Und durch die Summenbildung wird da automatisch ein gewisser "Ausgleich" vorgenommen. Das eine Produkt wurde im Magnesiumgehalt überschätzt, das andere unterschätzt. In Summe erhält man dann am Ende trotzdem einen brauchbaren Schätzer.
 
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