samba aus dem autostart nehmen

lordg2009

Lt. Commander
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Hi,

ich habe einen Heimserver mit debian. Von diesem muss ich ab und zu Daten hin und herkopieren. Vor kurzem habe ich mir das samba paket installiert, um auf diese Weise mit meinem Server zu kommunizieren, da es um ein Vielfaches schneller ist, als meine Verbindung via WinSCP. Nun möchte ich samba, da es eine zusätzliche schwachstelle ist allerdings standartmäßig nicht gestartet haben, sondern nur bei Bedarf via 'service samba start' nutzen. Aus dem Autostart rausnehmen halte ich für schwierig, da die init-scripte ja bei jedem update überschrieben werden. Einfach stoppen möchte ich nicht, da dies ja bei jedem Neustart wieder hinfällig ist und automatisiert ablaufen soll. Deinstallieren und installieren ist natürlich auch keine Lösung.

Was denkt ihr, was man da als dauerhafte Lösung anstreben könnte?

Vielen Dank für eure Hilfe
 
Deaktiviere doch einfach per "update-rc.d samba remove" den Start beim Hochfahren des Systems. Da wird dann auch nichts überschrieben, wenn mal ein Update reinkommt.

Ansonsten ist anzumerken, dass du ein bedeutend schwereres Problem als Samba hast, wenn jemand in deinem Heimnetz deinen Homeserver erreichen kann ;)
 
also wenn ich "update-rc.d samba remove" nutze, dann wird das beim Update nicht wieder überschrieben? Was wird denn dann überschrieben?
Kann ich samba dann noch über "service samba start" starten?
Ergänzung ()

Wegen der schwerwiegenderen Probleme hast du natürlich recht, allerdnigs habe ich mich zu allen Diensten, die auf meinem Server laufen immer genau belesen, da ich samba nur selten brauche, wollte ich hier etwas lachser vorgehen und es dafür nur bei Bedarf anknipsen.
 
Ja du kannst dann Samba trotzdem noch via "service..." starten.

Das Problem ist nicht das anmachen, sondern daß Samba auf deinem Heimserver so konfiguriert ist daß es von aussen erreichbar ist. Hat dein Debian eine öffentliche IP oder ist es der Router für dein LAN? Wieso nimmt Samba Verbindungen von öffentlichen IPs an? Man kann an vielen Stellen die Konfiguration absichern, tue das bitte.
 
Der Befehl entfernt die Verknüpfungen zu den einzelnen Runleveln unter /etc/rcX.d und lässt das eigentlich Startscript unter /etc/init.d unberührt. Somit kannst du den wie gewohnt starten. Nur automatisch beim Start des Server passiert das nicht mehr.

Ein Update von Samba stellt da auch nichts wieder her. Für ein Systemupgrade auf die nächste Debianversion will ich meine Hand nichts in Feuer legen, aber das steht ja sowieso noch in weiter Ferne.
 
Danke, für eure Hilfe, hat alles geklappt. Samba ist nicht von außen erreichbar und nimmt auch keine Verbindungen von öffentlichen IPs an, ich kenn den Dienst nur einfach nicht und ehe ich mich länger in die Konfiguration einlese, wollte ich ihn einfach abschalten und verhindern, dass er bei Neustart gestartet wird. So ist das schon gut.
 
Hallo,

nutzt du denn den Samba nur für Administration?
Dann wäre vielleicht sshfs/scp sinnvoller!

​MfG.
 
Hi, nutze es nur für Administratoren. Das Problem ist, dass SCP sehr viel langsamer ist.

SCP schafft bei mir nur ca. 10MB/s, wohingegen Samba mit 40MB/s läuft.
 
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