Samsung 400GB Klackgeräusche:(

satix500

Lieutenant
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Ich musste heute dran glauben, die Samsung Platte will nicht mehr.Sie macht die berühmten Klackgeräusche.Da sie voll ist, würde ich gerne die Daten wieder haben wollen.Nun habe ich gedacht, genau das gleiche Modell zu kaufen und die Platine zu tauschen, was ich schon mal erfolgreich gemacht habe(bei einer anderen Platte).Da das aber Klackgeräusche sind, hängt es bestimmt mit den Lese/Schreib-Köpfen, die die Startposition nicht finden können.Das Klackgeräusch hier: http://convar.com/wave/klack.mp3 -zwar nicht von meiner Platte, aber es hört sich genau so an.Was kann man hier machen???
 
z.b. das backup einspielen. :evillol: oder das ganze zu einer datenrettungsfirma geben :evillol:

wer lacht, fängt sich eine :rolleyes:: ich habe vor ein paar wochen eine hdd tiefgekühlt, das klacken verschwand, die daten konnten zu 75% noch ausgelesen werden. ich vermute einen zufallstreffer. mit viel glück.

bis denne
 
was soll das Tiefkühlen bringen???Und warum dann nur 75% Datenrettung???
 
Zuletzt bearbeitet:
Tiefkühlung kann was bringen, da die mechanischen Teile irgendwie geschmiert sind, so dass diese ruhig laufen. Liegt das Problem an einem defekten Lager, so hat schon häufig eine Tiefkühlung geholfen. Allerdings kann man durch das Tiefkühlen auch alles noch schlimmer machen, da z.B. Kondenswasser beim erneuten Einschalten Kurzschlüsse verursachen kann.

EDIT: So wies es dir gegangen ist, so kenne ich das eigentlich wirklich fast nur von Samsung-Platten. Ich hatte jetzt schon viele defekte Platten vor mir, aber alle, sind zumindest noch so gelaufen, so dass ich die wichtigsten Daten sichern konnte, oder zeigten bereits Wochen vorm Ausfall SMART-Fehler. Bei Samsung fallen fast alle Platten ohne SMART-Fehler und Vorankündigung aus.
 
Wie hast du das genau angestellt???Wieviel Zeit soll die Platte im Tiefkühlfach verweilen???Und wieviel Zeit muss man nachher abwarten, bis man die Platte wieder anschließen kann??
 
Deswegen kommt bei mir nur noch Seagate ins Haus.

Sehe es von der positiven Seite: Du hast beim Kauf der Platte 15,- Euro gespart :freak:.
 
Die Platte am besten dick in Folie einwickeln, wegen Kondenswasser, noch besser vakuumverpackt einschweißen. Im Tiefkühlfach solange lassen, bis sie eben leicht gefroren ist.
Und dann natürlich nicht warten, sondern sofort, so schnell wie es geht anschließen und sofort soviele Daten auslesen wie möglich. Sobald die wieder aufgeheizt ist, ists vorbei, logo. :D
vor Anschluss auf Restfeuchte prüfen, ggf. abwischen, ansonsten kanns für immer vorbei sein.
 
Und dann natürlich nicht warten, sondern sofort, so schnell wie es geht anschließen und sofort soviele Daten auslesen wie möglich. Sobald die wieder aufgeheizt ist, ists vorbei, logo.
heißt das, ich habe nur einen Versuch, oder kann man die aktion mit Einfrieren wiederholen???
 
Wie oft man das wiederholen kann, kann dir keiner sagen. Bei meiner Fuji hats dann auf einmal nur noch gekreischt - und dann wars vorbei :(
Habe allerdings häppchenweise noch alle meine Daten sichern können. Bei mir habe ich nicht einmal die Gefrietruhe benötigt, es hat gereicht, wenn die Platte Raumtemperatur hatte. Sobald sie heißer wurde, gab es nur noch CRC-Fehler.
 
Ich könnte die balkontür aufreißen, damit für natürliche Kühlung gesorgt ist.

Welche Platte soll ich jetzt kaufen und wo: es soll eine 500GB werden.Sie sollte möglichst leise sein.
 
Eigentlich egal, welche Platte du nimmst. Ausfälle können bei jedem Hersteller vorkommen, aber bei Samsung fallen mir einfach die Ausfälle ohne Vorwarnung negativ auf. Außerdem sind extreme Herstellungsschwankungen vorhanden, so dass die eine Platte mal leise ist und die andere sogar laut.

Viele Reviews zu HDDs findest du hier
 
Das funzt wirklich erstaunlich oft.
Auf einer Lan im Winter hatten wir auch eine olle Platte, die nicht mehr wollte.
Aufs Fensterbrett gelegt, eine Weile gewartet, ein paar Daten gerettet bis es wieder abstirbt und das ganze wieder von vorne.
Hat ein paar Stunden gedauert, aber 60 GB wichtige Daten wiedergebracht.
Ich würde sie aber erst mal raus legen, vllt. reichen 10° (hoffe du wohnst nicht in Dubai^^) ja auch und das Risiko ist geringer.
Wenn es den überhaupt klappt, aber viel Glück von meiner Seite.

Edit:
Ich nutze Maxtor und Hitachi seit Jahren und hatte nie ein Problem damit.
Gut sind auch die von Seagate, vor allem sauschnell und zur Zeit günstig.
 
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Ich habe die Platte ausgebaut, ein wenig in der Zimmertemperatur kühlen lassen und wegen SATA-2-Hot-Plug konnte ich sie, nachdem windows hochgefahren ist, ganz normal anschließen.Sie machte am anfang ihre Klackgeräusche, ich konnte aber die Laufwerke im windows explorer sehen, und hätte wahrscheinlich mit der Rettung anfangen können, wenn ich denn eine leere Platte zur hand gehabt hätte.
Das sind gute Nachrichten:)
ich werde mir eine Seagate kaufen, lange keine mehr gehabt.Jedenfalls, über die Onlineshops ist es günstiger, als bei mir direkt im Laden(Hamburg), jedoch muss man erst das Geld überweisen, warten bis es da ist, dann wird verschickt-also eine Woche sollte man einplanen.Mal schauen.
 
alles würde prima aussehen, wenn nicht die tatsache, dass meine größte partition im windows explorer nicht zu sehen ist.Die 2 anderen(die kleinen) sind da und ich konnte schon 3 GB rüberretten.Die größte partition ist nicht zu sehen, weil, als sie anfing rumzuspinnen, konnten die Daten auf die partition nicht zu Ende geschrieben werden und das system muss das als inkonsistent markiert haben.Ich versuchte über datenträgerverwaltung-da ist sie nicht zu sehen.Hmmm...
 
Ist schon abenteuerlich auf was für Theorien einige 'Fachleute' hinsichtlich (besonders unter den Links) der Auswirkungen von Kälte kommen. Bei einem Lagerschaden ist Kälte sicher eher schädlich, denn hier werden die Fette fester in ihrer Konsistenz.
Hinsichtlich der Spurlage gibt es keine Auswirkungen, denn die Disk arbeitet mit Servo Informationen (Embedded Servo Code) und regelt die optimale Kopflage bei unterschiedlichen Temperaturen nach (Stichworte: Recalibration und Offset Tabellen).
Auch einen Einfluß bei evtl. vorhandenen kalten Lötstellen halte ich für ausgeschlossen, denn sowas kommt bei 'gebackenen' Platinen (Infrarotöfen) im Gegensatz zu Lötbädern, kaum noch vor.
Ich denke hier sind die positiven Auswirkung bei den verwendeten Halbleitern zu suchen.
 
das einzige problem, das ich nun habe, ist die größte partition (im windows explorer)anzeigen zu lassen.Mit scandisk kannst du nicht viel erreichen, weil die Platte beim Booten den Windowsstart verhindert, deswegen muss ich sie immer nachträglich anklemmen(hot-pug).
 
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