Samsung SSD Sata Pro viel Teurer als die anderen Hersteller, warum ?

chv schrieb:
Hier war aber jemand bereit, viel Geld hinzulegen 💸

Was ist denn überhaupt der Einsatzzweck? Du brauchst schon sehr viele VMs, die intensiv IOPS fordern, um eine SSD auszulasten. Ich bezweifle, dass du wirklich einen Unterschied im Alltagseinsatz spüren wirst. Brauchst du mehr Datenrate oder mehr IOPS als eine SSD kann, kommst auch bei SSDs nicht um ein RAID rum.

Ich habe sowohl 850Pro und Intel-SSDs im Server - kein Unterschied.
 
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DRAM Cache bei SSD enthält keine Nutzdaten, der enthält Teile von oder das ganze Flash Transaction Layer, also die interne Mappingtabelle der Flashzellen.
 
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memmex schrieb:
Hier war aber jemand bereit, viel Geld hinzulegen 💸

Was ist denn überhaupt der Einsatzzweck? Du brauchst schon sehr viele VMs, die intensiv IOPS fordern, um eine SSD auszulasten. Ich bezweifle, dass du wirklich einen Unterschied im Alltagseinsatz spüren wirst. Brauchst du mehr Datenrate oder mehr IOPS als eine SSD kann, kommst auch bei SSDs nicht um ein RAID rum.

Ich habe sowohl eine 850Pro und Intel-SSDs im Server - kein Unterschied.

die nas macht noch mehr ... ;-) die 4 ssds mit den vms is davon nur ne "abteilung" nennen wir es mal so ;-)
deine antwort ist aber doch mal hilfreich wenn du keinen unterschied siehst ... nur eben ein raid kann da muskeln spielen lassen ...
 
yaegi schrieb:
die frage ist eher ob das nas genug leistung hat, um die ssds auszunutzen ;)
Kommt auf das NAS an und die Anbindung an ;) So sieht ein Kopiervorgang einer 46GB Datei von meinem PC (von einer Samsung 970 EVO Plus) auf mein NAS aus (SMB Share auf 8x Seagate Exos HDD im Raid6):

nas_bench4m3kqd.jpg

Und so ein Bench (9x32GB) auf das gleiche Share:
nas_bench11ujjy.jpg

Ok, mein Rechner ist aber auch über 10 GBit ans NAS angebunden und zwischen den HDDs hängt im NAS eine Samsung 960 Pro mit 2TB als Schreibcache über einen PCIe 3.0 Adapter :D
Und da sieht man auch einen Vorteil der Pro, sie kann die Schreibleistung bedeutend länger halten als eine EVO oder das Intel Fabrikat. Braucht man im Alltag zwar nur selten aber hier liegt einer der Gründe für den höheren Preis.
 
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Verallgemeinernde Rechnung:
4x SSDs mit je 500 MByte/Sek = 2.000 MByte/Sek. = 2 GigaByte/Sek.
10 Gbit-LAN = 1 GigaByte/Sek. (Netto ohne Overhead)
Für linearen Transfer und Ausnutzung der 10GBit-Schnittstelle also mehr als genug.
Der Rest ergibt sich aus den IOPS, bei Sata-SSDs max 95k, aber realistische Werte liegen bei 30-50k.
Das mal der MTU von 1500 Byte im LAN kommt auf ca. 75 MByte/Sek. bei Random-Access-Zugriff der SSDs.
Bei kleineren Paketgrößen ist der Durchsatz also bei Random-Access noch etwas kleiner.

Wenn man an einem Gigabit-Switch mit 10GBit-Uplink also das NAS und 10 Clients anschließt, kann man alle Clients mit linear 100 MByte/Sek. (also Gigabit versorgen).
Nur bei wahlfreiem Zugriff sinkt die Datenrate ein.

Folgende Konfig nutze ich für ein "Heim-Nas" mit 8 Clients.
Obwohl "nur" Platten und Tiering mit SSDs komme ich in einem 10 GBit-Netz nicht in Performance-Engpässe.
Die vielen kleinen Dateien sowie Datenbanken sind durch die Tiering-Regeln auf den SSDs ausgelagert.

NAS.jpg
 
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MADman_One schrieb:
Kommt auf das NAS an und die Anbindung an ;) So sieht ein Kopiervorgang einer 46GB Datei von meinem PC (von einer Samsung 970 EVO Plus) auf mein NAS aus (SMB Share auf 8x Seagate Exos HDD im Raid6):

Anhang anzeigen 792389

Und so ein Bench (9x32GB) auf das gleiche Share:
Anhang anzeigen 792387

Ok, mein Rechner ist aber auch über 10 GBit ans NAS angebunden und zwischen den HDDs hängt im NAS eine Samsung 960 Pro mit 2TB als Schreibcache über einen PCIe 3.0 Adapter :D
Und da sieht man auch einen Vorteil der Pro, sie kann die Schreibleistung bedeutend länger halten als eine EVO oder das Intel Fabrikat. Braucht man im Alltag zwar nur selten aber hier liegt einer der Gründe für den höheren Preis.

sexy! ;-)
mein geschmack ... aber hier für den einsatzzweck wirklich zuviel des guten ... wie gesagt geht es nicht um große datenmengen nur um schnelle kurze reaktionen abfragen in der datenbank ...
denke die intel is da doch preisleistung vielleicht die gute wahl oder ?

Wishbringer schrieb:
Verallgemeinernde Rechnung:
4x SSDs mit je 500 MByte/Sek = 2.000 MByte/Sek. = 2 GigaByte/Sek.
10 Gbit-LAN = 1 GigaByte/Sek. (Netto ohne Overhead)
Für linearen Transfer und Ausnutzung der 10GBit-Schnittstelle also mehr als genug.
Der Rest ergibt sich aus den IOPS, bei Sata-SSDs max 95k, aber realistische Werte liegen bei 30-50k.
Das mal der MTU von 1500 Byte im LAN kommt auf ca. 75 MByte/Sek. bei Random-Access-Zugriff der SSDs.
Bei kleineren Paketgrößen ist der Durchsatz also bei Random-Access noch etwas kleiner.

Wenn man an einem Gigabit-Switch mit 10GBit-Uplink also das NAS und 10 Clients anschließt, kann man alle Clients mit linear 100 MByte/Sek. (also Gigabit versorgen).
Nur bei wahlfreiem Zugriff sinkt die Datenrate ein.

Folgende Konfig nutze ich für ein "Heim-Nas" mit 8 Clients.
Obwohl "nur" Platten und Tiering mit SSDs komme ich in einem 10 GBit-Netz nicht in Performance-Engpässe.
Die vielen kleinen Dateien sowie Datenbanken sind durch die Tiering-Regeln auf den SSDs ausgelagert.

Anhang anzeigen 792392
ja genau besser hät ich es bei weitem nich beschreiben können ... das netzwerk wird 10gbits haben und das schliiiiiimmste was passieren kööööönnte wäre 1-2x im jahr das zwei benutzer gleichzeitig mehr als 5mbits... kopieren / laden ... usw ... deswegen sollte das wohl mit der intel flutschen ...

was mich aber umtern strich wundert ... MLC ist besser aber Intel gibt den TBW mit 1,9PBW (peta) an ... viel mehr als samsung ... das ist ja ein vorteil für unseren einsatzzweck hier ;-)
 
chv schrieb:
sexy! ;-)
mein geschmack ... aber hier für den einsatzzweck wirklich zuviel des guten ... wie gesagt geht es nicht um große datenmengen nur um schnelle kurze reaktionen abfragen in der datenbank ...
denke die intel is da doch preisleistung vielleicht die gute wahl oder ?
Ja, was ich da im Einsatz habe gehört eindeutig in die Kategorie "Weil ich es kann", wirklich brauchen würde ich es nicht. Aber wo bleibt sonst der Spaß ;)
War daher hier eher dazu gedacht zu zeigen was eine einzelne schnelle SSD an der richtigen Stelle im NAS ausmachen kann.

Wenn Du eher wenig Schreibvorgänge sondern hauptsächlich Lesevorgänge und kleine Datenmengen hast, dann könnte das mit der Intel durchaus auch gut funktionieren.
 
SilenceIsGolden schrieb:
Eine SSD ohne DRAM-Cache sollte man nicht kaufen, weil diese in bestimmten Lastszenarien extrem langsam werden können.
Das ist pauschal Unsinn. Wenn das Lastszenario für den eigenen Zweck ausreichend ist, dann kann man durchaus auch eine SSD ohne Cache kaufen. Typischer Anwendungsfall wäre z.B. eine SSD für Spiele-Installationen.
 
Jawoll...es muss nicht immer Samsung. Ich hatte schon so einige SSD`s. Gibt sehr gute wo nicht SAMSUNG draufsteht:)
 
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