Loopo
Admiral
- Registriert
- Juli 2002
- Beiträge
- 7.617
Angefangen hat es wohl mit der Erfindung der Kassette: Platte einlegen, Kassette rein - Aufnahme. Dann kamen die ersten Computer, deren Spiele man auf Diskette kopieren konnte. Irgendwann erreichten die ersten CD-Brenner heimische PCs, womit der vermeindliche Kunde (semi-)professionel Audio- und Computer-CDs vervielfältigte. Und schließlich besuchten uns Breitbandanschlüsse über Kabel und Telefonleitung. Nun hatte das kollektive Raubkopieren einen Massenwahn erreicht. Jeder konnte saugen und anbieten, was ihm gefiel, ohne einen Cent dafür zu zahlen (von einigen indirekten Kosten abgesehen). Dazu gesellten sich noch Open Source und Freeware Produkte, welchen uns den heiligen Schein und Sein der Konsumwelt noch zusätzlich blendete.
Und der Aufschrei der Industrie war groß. Riesen Umsätze würden den Unternehmen entgehen. Der (frühere) Kunde lachte sich ins Fäustchen. Hat er doch Geld gespart und dem bösen Feind eins ausgewischt.
Doch in Wirklichkeit gruben sie ihr eigenes Grab. Kleine Firmen gingen mangels Umsätze und Gewinne zu Grunde und auch die großen Firmen mussten Arbeitsplätze abbauen. Die Produkte wurden schlechter und einseitiger mangels Finanzen. In den Regalen der Musikgeschäfte gab es nur noch Britney Spears und Robbie Williams CDs zu kaufen. Kinofilme erreichten nur noch Qualität von Rambo 3 Filmen. Und irgendwann sehnten wir uns noch nach der guten alten Zeit, als wir noch in den Laden um die Ecke gingen, um uns eine Platte von DJ Grauer Star zu kaufen, dessen Name vielleicht gerade mal jeder 100. Pasant kannte.
Nun denn, so ganz ist nun doch (noch) nicht. Aber manchmal hängt es einem hier schon zum Halse raus, wenn man hier oder in anderen Foren so mitliest. Man rechtfertigt sich, Produkte nicht zu kaufen, weil sie zu teuer wären oder nur mindere Qualität darstellen würden. Sicher ist die Kritik daran gerechtfertigt, berechtigt deshalb noch lange nicht zu illegalen Handlungen. Natürlich kann auch ich mich dem verlockendem Angebot aus dem Internet nicht ganz entziehen. Dennoch fördere ich durch den Kauf von meiner Meinung nach qualitativ hochwertigen Produkten die Hersteller. Ich kaufe die Alben von Bands, die (für mich) gute Musik machen und kaufe die Spiele, auf die ich schon wirklich sehnsüchtig warte. Gute Filme werden auch prinizipiell auf DVD gekauft. Ich will Luxus für Auge und Ohr. Das kann das Internet bis dato noch nicht bieten.
Und ich schimpfe nicht auf Firmen oder Personen, weil sie "offensichtlich" (?) nur an das Geldverdienen interessiert sind. Wer ist Geld schon abgeneigt? Und ich bin kein Markenfetischist, der heroisch für die Durchdringung des Marktes durch "meinen" Herstellers kämpft. Wozu auch?
Umsonst ist der Tod. Und selbst der kostet das Leben. Und das gilt auch für die Wirtschaft. Kauft Qualität!!! Und schimpft weniger ...
Und der Aufschrei der Industrie war groß. Riesen Umsätze würden den Unternehmen entgehen. Der (frühere) Kunde lachte sich ins Fäustchen. Hat er doch Geld gespart und dem bösen Feind eins ausgewischt.
Doch in Wirklichkeit gruben sie ihr eigenes Grab. Kleine Firmen gingen mangels Umsätze und Gewinne zu Grunde und auch die großen Firmen mussten Arbeitsplätze abbauen. Die Produkte wurden schlechter und einseitiger mangels Finanzen. In den Regalen der Musikgeschäfte gab es nur noch Britney Spears und Robbie Williams CDs zu kaufen. Kinofilme erreichten nur noch Qualität von Rambo 3 Filmen. Und irgendwann sehnten wir uns noch nach der guten alten Zeit, als wir noch in den Laden um die Ecke gingen, um uns eine Platte von DJ Grauer Star zu kaufen, dessen Name vielleicht gerade mal jeder 100. Pasant kannte.
Nun denn, so ganz ist nun doch (noch) nicht. Aber manchmal hängt es einem hier schon zum Halse raus, wenn man hier oder in anderen Foren so mitliest. Man rechtfertigt sich, Produkte nicht zu kaufen, weil sie zu teuer wären oder nur mindere Qualität darstellen würden. Sicher ist die Kritik daran gerechtfertigt, berechtigt deshalb noch lange nicht zu illegalen Handlungen. Natürlich kann auch ich mich dem verlockendem Angebot aus dem Internet nicht ganz entziehen. Dennoch fördere ich durch den Kauf von meiner Meinung nach qualitativ hochwertigen Produkten die Hersteller. Ich kaufe die Alben von Bands, die (für mich) gute Musik machen und kaufe die Spiele, auf die ich schon wirklich sehnsüchtig warte. Gute Filme werden auch prinizipiell auf DVD gekauft. Ich will Luxus für Auge und Ohr. Das kann das Internet bis dato noch nicht bieten.
Und ich schimpfe nicht auf Firmen oder Personen, weil sie "offensichtlich" (?) nur an das Geldverdienen interessiert sind. Wer ist Geld schon abgeneigt? Und ich bin kein Markenfetischist, der heroisch für die Durchdringung des Marktes durch "meinen" Herstellers kämpft. Wozu auch?
Umsonst ist der Tod. Und selbst der kostet das Leben. Und das gilt auch für die Wirtschaft. Kauft Qualität!!! Und schimpft weniger ...