Seagate S-ATA Festplatte Low-Leve-Format

SolidSnake

Ensign Pro
🎅Rätsel-Elite ’24
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Feb. 2004
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N'Abend, ich will meine Festplatte jetzt mal einem Low-Level-Format unterziehen. Ich habe mir auch schin das Tool von Seagate gezogen und auf ne CD gepackt. Wenn ich nun von der CD booten will, wie man es halt machen soll, komme ich nicht bis in das Programm rein. Mein Rechner bleibt jedesmal hängen nachdem der IDE CD-Rom device driver installiert wurde (oder dauert es danach über ne halbe Stunde?). Ich habs auch schonma mit der Diskettenversion versucht, aber auch ohne Erfolg. Kann mir jemand sagen wieso das so ist, oder vielleicht ein anders gutes Tool nennen das ich für meine Platte nutzen kann (hab kein Windows mehr drauf, muss also bootfähig sein)?
Falls es hilft, habe als MB das Asus A7N8X Deluxe.

thx im Voraus
mfg SolidSnake
 
wo zu einen Low Level Format? gibts irgendwelche probleme mit der Platte?
einen Low Level Format macht man normalerweise nur wenn nichts anderes mehr hilft und nicht nur einfach mal so weil man lust dazu hat
kann sogar mehr kaputt machen als helfen, habsch mal gehört ;)
 
Kaputt kann man mit nem Low-Level-Format eigentlic nix machen, die Platte wird ja nur mit Nullen gefüllt. ICh will einfach mal ein Low-Level-Format machen, weil die Platte nun schon mehrmals komplett voll gestopft wurde und auch den ein oder anderen Virus ertragen musste.
 
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Da reicht aber eigentlich auch ganz normales Formatieren. Es gibt aber auch Tools mit denen man die Festplatte einfach 5mal oder so völlig mit sinnlosen Zeichen beschreiben lassen kann. Dann sind auch keine Daten mehr wiederherstellbar bzw. bestimmt gelöscht. ein low level format brauchst du deswegen nicht gleich machen...
cu
 
"Um einer Festplatte Spuren und Sektoren aufzuprägen, werden sie low-level-formatiert.
Beachten Sie aber, dass alle aktuellen Festplatten in vorgefertigter Form ausgeliefert werden.
Eine erneut ausgeführte Low-Level-Formatierung kann bei einigen Festplatten schlimme Auswirkungen zeigen, da die bei der Festplattenherstellung gesperrten Bereiche (Bad Sectors) dadurch wieder frei gegeben werden können.
Die Festplatte kann nach der Low-Level.Formatierung durchaus eine Zetlang klaglos funktionieren, bis zu dem Zeitpunkt, wenn auf die defekten bereiche zugegriffen wird."

PC-Hardwarebuch von Hans-Peter Messmer, erschienen bei Addison Wesley, Seite 882.
das sacht der F(l)achmann dazu ;)

[Edith]
aber wenn Du es unbedingt willst, MAXLLF-Tool von Maxtor soll mit fast allen HDD's verschiedener Hersteller funzen
ohne jegliche Garantie meinerseits, hab ich auch nur in einem anderen Forum gelesen!
 
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hmmm gut zu wissen. Mla ne Frage, hatte schonmal jemand ein problem nachdem er Low-Lewel-Format durchgeführt haben? Und sollte es eurer Meinung nach ein Tool vom Hersteller der Platte sein? Denn ich hab mir jetzt mal was anderes gezogen, mit dem ich das Format durchführen kann, gut mit dem Toll kann ich Disk Wiping durchführen, soweit ich das mitbekommen habe ist das ähnlich wie Low-Level Format, oder lieg ich da falsch???
 
Also das Zitat aus dem PC-Hardwarebuch ist falsch. Eine "echte" LLF und damit meine ich eine echte physikalische Grundformatierung ist bei heutigen Festplatten gar nicht mehr möglich (kann nur noch der Hersteller selbst). Das was heutzutage als LLF bezeichnet wird ist nichts anderes als wipen, also die Platte von vorne bis hinten mit Nullen zu beschreiben. Und das ist keinesfalls irgendwie gefährlich. Wer mir nicht glaubt oder einfach mehr darüber wissen will braucht einfach nur zu fragen. Ich habe einige Links dazu in petto.

@SolidSnake
Da dein Board nur einen PCI-Based SATA-Adapter besitzt, muss dieser wohl unter DOS direkt vom Programm unterstützt werden. Wenn nicht, kann die Platte nicht gefunden werden. Das dürfte dann wohl auch auf andere Tools zutreffen. Wenn du noch eine andere Platte im System hast, von der du booten kannst, versuchs mit speziellen Wiping-Tools aus Windows heraus. Eine andere Möglichkeit besteht darin von einer Linux Live-CD zu booten, z.B. Knoppix:
Zum Überschreiben einer kompletten Festplatte fehlt Windows zwar ein entsprechendes Bordmittel, Linux bringt jedoch mit dd ein passendes Werkzeug mit, das auch für Windows-Nutzer leicht zu bedienen ist. Die Installation von Linux ist hierfür nicht erforderlich, denn dd findet sich auch auf der komplett von CD laufenden Knoppix-Distribution, die auf der Heft-CD der c't 4/03 enthalten war.

Nach dem Booten der Knoppix-CD gibt man bei der ersten Nachfrage einfach `knoppix 2' ein, um nur die Kommandozeile zu starten. Der Befehl

dd if=/dev/zero of=/dev/hda bs=65536

überschreibt die ausgewählte Platte von Anfang bis Ende mit Nullen. Der Parameter `hda' ist gegebenenfalls anzupassen. So steht `hda' für die Master-Platte am ersten IDE-Kanal, `hdb' für den Slave am ersten Kanal, `hdc' für den Master und `hdd' für den Slave am zweiten IDE-Kanal. Bei SCSI-Laufwerken ist das `h' durch ein `s' zu ersetzen, die erste Platte heißt also `sda', die zweite `sdb' und so weiter. USB-Speichermedien behandelt Knoppix wie SCSI-Laufwerke. Wer ZIP-Medien in einem am Parallelport angeschlossenen Laufwerk überschreiben möchte, muss zuerst die Treiber dafür einbinden. Hierzu dient der Befehl insmod ppa. Anschließend erkennt Knoppix das Laufwerk ebenfalls als SCSI-Laufwerk. Das Diskettenlaufwerk erreicht man via `fd0'.

Je nach Größe und Geschwindigkeit der Festplatte dauert das Überschreiben eine ganze Weile. So würde es bei einer 80-GByte-Platte mit einer Dauertransferrate von 40 MByte/s mindestens 34 Minuten dauern, bei einer Platte mit 160 GByte und einer mittleren Transferrate von 27 MByte/s rund 100 Minuten.

Während des Überschreibens gibt sich dd schweigsam, die Vollzugsmeldung ist das erste Lebenszeichen nach dem Abschicken des Befehls. Mangels Sicherheitsabfrage sollte man denn auch genau darauf achten, was man tut. Wer unsicher ist, zieht vor dem Löschen bei ausgeschaltetem Rechner einfach alle Kabel aller anderen Platten ab.

Wer unbedingt möchte, kann mit dd auch einzelne Partitionen löschen. Hierzu ergänzt man den Parameter `hda' durch eine Zahl, die die Partition beschreibt. Windows-Anwender sollten hier aber genau aufpassen, denn die Zählweise ist für sie ungewohnt. Zuerst zählt Linux hier die vier möglichen primären oder erweiterten Partitionen hoch und dann erst die logischen Laufwerke. Während die erste primäre Partition auf der zweiten Platte also `hdb1' ist, heißt die erste logische `hdb5'. Wie jedoch oben erwähnt bleibt dabei das Risiko, dass sich noch Kopien der zu vernichtenden Dateien auf anderen Partitionen befinden.
 
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@ Madnex also ich hab mir jetzt mal die Utimate Boot CD runtergeladen, dort ist unter anderem das Programm KillDisk eintahlten und ich kanns auch starten. Besteht irgend eine Gefahr, wenn ich ein Tool verwende, dass nicht von Seagate direkt ist?

Aso und nocha so ne Frage, was bedeuted es wenn beim einlegen einer Bootdiskette gesagt wird:"Reboot your machine directly to your floppy disk". Es gab noch ein Tool von Seagate mit dem ICh das LLF durchführen kann, nur leider kommt dieser Fehler.
 
Nein, es besteht keine Gefahr. Du kannst auch ein anderes Tool verwenden. Und was deine andere Frage betrifft, so kann ich dir leider auch nicht sagen, was damit gemeint ist.
 
Ok,danke für eure Hilfe, werds jetzt einfach mal mi nem anderen Toll machen.
 
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