Schinzie
Rear Admiral
- Registriert
- Feb. 2008
- Beiträge
- 5.955
Hallo CB,
kurz zur Situation. Ich befinde mich im letzten Semster eines Bachelorstudiums im Maschinenbau mit der Fachrichtung Luft- und Raumfahrt und schreibe bereits an meiner Abschlußarbeit. Wenn nichts dazwischen kommt, bin ich mit einem mittelmäßigem Schnitt (ca. 2,5) fertig.
Seit knapp über einem Jahr arbeite ich als Werkstudent und davor Praktikant (auch mein Praxissemster) bei einem kleinem aber feinem Ingenieurbüro für die Luft- und Raumfahrt Berechnung.
Die Arbeit gefällt mir dort sehr gut, und ich strebe an, dort auch direkt anzufangen. Da meine Arbeitgeber auch sehr zufrieden mit mir sind, haben sie mir zu sehr guten Konditionen direkt nach dem Bachelor eine Stelle angeboten, mit guter Bezahlung und bekanntem Arbeitsumfeld, sowie nahezu perfekten Konditionen was Arbeitszeit, Umgebeung, Urlaub usw. angeht.
Die Frage die sich mir stellt, ob ich das Angebot annehmen soll (wozu ich stark tendiere), oder doch lieber meinen Master in selben Bereich machen soll um ggf. in der Zukunft bessere Chancen auf ein höheres Gehalt, bessere Stellen, Firmenwechsel usw. zu haben?
Mein Chef ist der Meinung, dass Berufserfahrung und gute Leistung viel mehr zählt, als ein höherer Hochschulabschluß. Offene Stellen werden generell an Hochschulabsolventen, und nicht an "master" absolventen vergeben, und vor Allem nach Berufserfahrung.
Aber inwieweit verfolgt er dabei ein Eigeninteresse? Der Bachelor hat einen recht schlechten Ruf, dabei entspricht er an meiner Hochschule zu 100% dem davor angebotenem Diplom (FH). Er beinhaltet sogar mehr Fächer und es wurde nur das erste Praxissemster (dessen Sinn eh fraglich war, da durch zwangsläufiges Vorpraktikum überflüssig) ersetzt.
Die Meinungen gehen da weit auseinander. Theoretisch hätte ich die Möglichkeit jederzeit meinen Master nachzumachen, sowohl berufsbegleitend, als auch direkt als Vollzeitstudent. Aber brauch ich ihn überhaupt?
Die Stelle wäre mir, wenn ich jetzt weiter studiere nicht mehr sicher, da falls sie in den 1,5-2 Jahren jemanden einstellen, sie mich nicht mehr einstellen könnten. Auch könnte ihc während des Masterstudiums nicht mehr so viel arbeiten, und es wäre einen zusätzliche finanzielle Belastung.
Wie seht ihr das? Speziell im Bezug auf was besser bei einer evt. späteren Bewerbung ist?
Bachelor + mehr Berufserfahrung und gute Leistungen?
Oder ein Master mit weniger Berufserfahrung?
Beides mit eher mittelmäßigen Noten (beim Master evt. sogar mehr ^^)
gruß
kurz zur Situation. Ich befinde mich im letzten Semster eines Bachelorstudiums im Maschinenbau mit der Fachrichtung Luft- und Raumfahrt und schreibe bereits an meiner Abschlußarbeit. Wenn nichts dazwischen kommt, bin ich mit einem mittelmäßigem Schnitt (ca. 2,5) fertig.
Seit knapp über einem Jahr arbeite ich als Werkstudent und davor Praktikant (auch mein Praxissemster) bei einem kleinem aber feinem Ingenieurbüro für die Luft- und Raumfahrt Berechnung.
Die Arbeit gefällt mir dort sehr gut, und ich strebe an, dort auch direkt anzufangen. Da meine Arbeitgeber auch sehr zufrieden mit mir sind, haben sie mir zu sehr guten Konditionen direkt nach dem Bachelor eine Stelle angeboten, mit guter Bezahlung und bekanntem Arbeitsumfeld, sowie nahezu perfekten Konditionen was Arbeitszeit, Umgebeung, Urlaub usw. angeht.
Die Frage die sich mir stellt, ob ich das Angebot annehmen soll (wozu ich stark tendiere), oder doch lieber meinen Master in selben Bereich machen soll um ggf. in der Zukunft bessere Chancen auf ein höheres Gehalt, bessere Stellen, Firmenwechsel usw. zu haben?
Mein Chef ist der Meinung, dass Berufserfahrung und gute Leistung viel mehr zählt, als ein höherer Hochschulabschluß. Offene Stellen werden generell an Hochschulabsolventen, und nicht an "master" absolventen vergeben, und vor Allem nach Berufserfahrung.
Aber inwieweit verfolgt er dabei ein Eigeninteresse? Der Bachelor hat einen recht schlechten Ruf, dabei entspricht er an meiner Hochschule zu 100% dem davor angebotenem Diplom (FH). Er beinhaltet sogar mehr Fächer und es wurde nur das erste Praxissemster (dessen Sinn eh fraglich war, da durch zwangsläufiges Vorpraktikum überflüssig) ersetzt.
Die Meinungen gehen da weit auseinander. Theoretisch hätte ich die Möglichkeit jederzeit meinen Master nachzumachen, sowohl berufsbegleitend, als auch direkt als Vollzeitstudent. Aber brauch ich ihn überhaupt?
Die Stelle wäre mir, wenn ich jetzt weiter studiere nicht mehr sicher, da falls sie in den 1,5-2 Jahren jemanden einstellen, sie mich nicht mehr einstellen könnten. Auch könnte ihc während des Masterstudiums nicht mehr so viel arbeiten, und es wäre einen zusätzliche finanzielle Belastung.
Wie seht ihr das? Speziell im Bezug auf was besser bei einer evt. späteren Bewerbung ist?
Bachelor + mehr Berufserfahrung und gute Leistungen?
Oder ein Master mit weniger Berufserfahrung?
Beides mit eher mittelmäßigen Noten (beim Master evt. sogar mehr ^^)
gruß