Seltsame Everest-Benchmark-Ergebnisse

Singler

Lt. Commander
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Aug. 2008
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1.972
Hi,

bis vor kurzem hatte ich noch einen AMD X2 6400 auf einem MSI K9A Platinum mit insgesamt 8 GB Ram (DDR2 800). Kurz vor meinem Update habe ich mit Everest einen Cache&Memory-Benchmark durchgeführt und hatte damit folgendes Ergebnis





Jetzt hab ich aufgerüstet, uA mit einem Phenom II 955 und 8 GB Ram (DDR3-1600er) und erhalte jetzt das Ergebnis:



Interessant finde ich, dass der Memory-Read-Wert beim DDR3-Ram minimal niedriger als der DDR2-Ram ist, der Memory-Write-Wert aber massiv niedriger ist. Ich kann es mir nicht erklären.

Hat jemand damit Erfahrungen gemacht oder hat einen Tipp? Oder soll das sogar so sein?

Ansonsten noch folgende Infos:

[x] Board-Bios ist aktuell
[x] Memory-Settings im Bios entsprechen den Standard-Settings des Speichers
[x] Der Speicher läuft mit 1.8V
[x] Mit niedrigerer Taktung des Speichers sinken die Werte weiter.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Singler
das ist ganz normal, phenom produziert bei einigen synthetischen speicherbenchmarks deutlich niedrigere werte als athlon64.
 
Ja. Teste dein System mal mit Sisoft Sandra. Da findeste bessere Ergebnisse. Everest erkennt bei den Phenoms (meiner Meinung nach) falsche Werte beim Read/Write Speed.
 
Die Speicherperformance beim Phenom II wird durch den vergleichsweise geringen Takt des Speichercontrollers (CPU Northbridge) limitiert (beim PII 955: 2GHz), wodurch die Werte vollkommen i.O. sind. Beim Athlon 64 X2 besteht diese Limitierung nicht. Erhöht man diesen Takt durch Anhebung des CB->NB-Multis, fällt auch der Everest-Bench deutlich besser aus. Probeweise erst einmal von 10x auf 11x, evtl. auch auf 12x. Völlig normal. ;)
 
hab gestern mal deinen Tipp ausprobiert... hat wirklich einiges gebracht. Danke ;)
 
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