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Seltsamer China Hersteller von RAM und SSDs
- Ersteller Rogar
- Erstellt am
DRAM less und ordentlich passt nicht zusammen und 38TB sind nun wirklich nichts, wenn sie nicht mal die ausgehalten hätte, was das nun wirklich schwach. Tomshardware hat mal mehrere solcher DRAM less SSDs getestet und schreibt im Fazit:
Das liegt daran das die Controller die Mappingtabelle also den Flash Translation Layer (FTL) und eben nicht Userdaten im DRAM Cache ablegen, also die Information wo die Daten im NAND stehen und wo NAND frei ist um dort schreiben zu können. Die ohne DRAM Cache halten dann immer einen kleinen Teil der Mappingtabelle im interen SRAM des Controller, genug um gut in den Benchmarks abzuschneiden die ja nur über ein oder weniger GB Adressraum benchen und daher tolle Werte ins Datenblatt schreiben zu können. Aber im Alltag muss der Controller dann ständig erstmal wieder den passenden Teil aus dem NAND nachladen, was eben viel länger als ein DRAM Zugriff dauert.
Im Alltag interessiert es mich aber nicht. Meine SSD 830 hat allenfalls bei Schreibvorgängen punkten können im Vergleich. Die Bootzeit ist die gleiche und die Spiele starten genauso schnell wie mit der 830, da die natürlich nicht auf der SSD liegen. Von daher interessiert der Test null - da der Workload quasi auch immer null beträgt. Nur Enthusiasten können sich da Probleme herbeireden, wo keine entstehen.
Schon wenn man wenig RAM verbaut hat und Windows daher swappen muss, hat man so einen erhöhten Workload und manche beschweren sich dann auch, dass sie bei einer DRAM Less SSD schon Updates oder den Virenscanner im Hintergrund bemerken. Muss aber jeder selbst wissen, nur sollte keiner der so eine DRAM less hat, die Erfahrungen damit auf ordentliche SSDs übertragen.
Holt schrieb:DRAM less und ordentlich passt nicht zusammen und 38TB sind nun wirklich nichts, wenn sie nicht mal die ausgehalten hätte, was das nun wirklich schwach. Tomshardware hat mal mehrere solcher DRAM less SSDs getestet und schreibt im Fazit:
Das liegt daran das die Controller die Mappingtabelle also den Flash Translation Layer (FTL) und eben nicht Userdaten im DRAM Cache ablegen, also die Information wo die Daten im NAND stehen und wo NAND frei ist um dort schreiben zu können. Die ohne DRAM Cache halten dann immer einen kleinen Teil der Mappingtabelle im interen SRAM des Controller, genug um gut in den Benchmarks abzuschneiden die ja nur über ein oder weniger GB Adressraum benchen und daher tolle Werte ins Datenblatt schreiben zu können. Aber im Alltag muss der Controller dann ständig erstmal wieder den passenden Teil aus dem NAND nachladen, was eben viel länger als ein DRAM Zugriff dauert.
Genau den Eindruck habe ich bei diesem Leven Taiwan Ding auch. In AS SSD stimmen die Werte, aber manchmal verschluckt sich das System, z.B. als ich ne Menge Daten vom alten Rechner auf den neuen gespielt habe. Manchmal kommt auch dieses Windows Trööt wo er kurz stockt, weil ihm irgendwas zu schnell ging. Aber unterm Strich ist das Teil noch Lichtjahre schneller als meine alte WD HDD, die so bei 46MB/s stehen bleibt. Wenn das Ding 2 Jahre durchhält finde ich das für den angeblichen Komponentenpreis von um die 40€ gar nicht schlecht.
Was ist bei SSDs generell nicht verstehe ist, ob ich eine Ankündigung kriege, bevor sie kaputt gehen. Bei meiner HDD habe ich irgendwann eine SMART Warnung bekommen und dann nochmal ein letztes Backup gemacht. Aber diese M2 SSDs sind dann einfach von heute auf morgen kaputt, oder?
Rogar schrieb:Aber diese M2 SSDs sind dann einfach von heute auf morgen kaputt, oder?
Meine OCZ Vertex II von Anno 2010 ist mir Anfang 2013 einfch kommentarlos im laufenden Betrieb verreckt. PC ging aus, SSD war ein Ziegelstein :/
Rogar schrieb:Genau den Eindruck habe ich bei diesem Leven Taiwan Ding auch. In AS SSD stimmen die Werte, aber manchmal verschluckt sich das System, z.B. als ich ne Menge Daten vom alten Rechner auf den neuen gespielt habe. Manchmal kommt auch dieses Windows Trööt wo er kurz stockt, weil ihm irgendwas zu schnell ging. Aber unterm Strich ist das Teil noch Lichtjahre schneller als meine alte WD HDD, die so bei 46MB/s stehen bleibt. Wenn das Ding 2 Jahre durchhält finde ich das für den angeblichen Komponentenpreis von um die 40€ gar nicht schlecht.
Was ist bei SSDs generell nicht verstehe ist, ob ich eine Ankündigung kriege, bevor sie kaputt gehen. Bei meiner HDD habe ich irgendwann eine SMART Warnung bekommen und dann nochmal ein letztes Backup gemacht. Aber diese M2 SSDs sind dann einfach von heute auf morgen kaputt, oder?
Ist halt auch eine SSD ohne DRAM - daher verhält sie sich genauso wie erwartet. Das im Consumerbereich generell nur mit vorteilhaften Werten geworben wird sollte nicht verwundern
SSDs signalisieren auch über SMART ihren Zustand. Eine Abnutzung im Sinne von verbrauchten PE-Zyklen und Runtime Bad Bocks bekommt man darüber schon mit - oft wird dazu auch ein einfaches Attribute SSD Life verwendet was direkt von 100 bis 0 in % die Abnutzung anzeigt (im Verhältnis zum vorgesehenen, heißt nicht das sie bei 0 kaputt ist). Sie sind vielleicht ein wenig anfälliger für plötzlichen Tod, da die FW und Verwaltungsdaten ebenfalls im Flash liegen und daher nicht nur der Controller an sich kaputt gehen kann, sondern auch aus einer Vielzahl von möglichen Gründen die Verwaltungsdaten nicht mehr lesbar oder korrupt sind und dann die SSD auch tod erscheint obwohl HW mäßig alles in Ordnung ist.
Das ist eben der Effekt des fehlenden DRAM Caches, AS-SSD bencht normalerweise ja nur über einen Adressraum von 1GB, wobei man dies oben auch umstellen kann und das interne SRAM im Controller (z.B. 32MB beim Phison S11) reicht eben meist gerade um den Teil der Mappingtabelle für einen Adressraum von 1GB zu speichern, so dass während des Benchmarks eben keine weiteren Teile der Mappingtabelle nachgeladen werden müssen, womit man dann die tollen Werte fürs Datenblatt ermitteln kann. Läuft aber dann Windows drauf, so passieren immer wieder Zugriffe über einen weit größeren Adressraum und damit müssen auch immer wieder weitere Teile der Mappingtabelle aus dam NAND nachgeladen und beim Schreiben deren Veränderungen ins NAND geschrieben werden. Dazu kommt, dass solche DRAM less Controller oft nur wenige NAND Kanäle haben, der S11 z.B. nur 2.Rogar schrieb:In AS SSD stimmen die Werte, aber manchmal verschluckt sich das System, z.B. als ich ne Menge Daten vom alten Rechner auf den neuen gespielt habe.
Zwar können auch HDDs spontan komplett ausfallen, SSDs haben aber leider die dumme Angewohnheit dies eher zur Regel als zur Ausnahme zu machen. Außerdem sind leider bei den Herstellern die keine eigene NAND Fertigung haben, auffällig oft die S.M.A.R.T. Werte unzuverlässig, wie man am Beispiel dieser Plextor M5 Pro, die leider kein Einzelfall ist. Bei den Plextor SSDs kann man nicht auf die S.M.A.R.T. Werte vertrauen, einzig der Rohwert der nicht korrigierbaren Fehler (0xBB) und der Aktuelle Wert des Verfügbaren Reservespeichers scheinen da wirklich etwas über den Zustand der SSDs auszusagen. Sowas habe ich eben auch bei vielen anderen solcher SSDs gesehen, auch deshalb kaufe und empfehle ich nur SSD von NAND Herstellern oder deren Tochterfirmen mit einem DRAM Cache, am Besten mit 1GB Cache pro 1TB Kapazität (oder eben eine Optane, die sind ohne DRAM Cache und trotzdem sauschnell).Rogar schrieb:Was ist bei SSDs generell nicht verstehe ist, ob ich eine Ankündigung kriege, bevor sie kaputt gehen. Bei meiner HDD habe ich irgendwann eine SMART Warnung bekommen und dann nochmal ein letztes Backup gemacht. Aber diese M2 SSDs sind dann einfach von heute auf morgen kaputt, oder?
Übertragen lässt sich das natürlich nicht. Habe ich auch nie behauptet.Holt schrieb:Schon wenn man wenig RAM verbaut hat und Windows daher swappen muss, hat man so einen erhöhten Workload und manche beschweren sich dann auch, dass sie bei einer DRAM Less SSD schon Updates oder den Virenscanner im Hintergrund bemerken. Muss aber jeder selbst wissen, nur sollte keiner der so eine DRAM less hat, die Erfahrungen damit auf ordentliche SSDs übertragen.
Vorallem bei der Schreibgeschwindigkeit merkt man das vorallem. Nur - und das muss ich nocheinmal deutlich sagen - spielt man ja nunmal nicht jede Woche sein Acronis Backup zurück auf die SSD (was dann nämlich 5 Minuten länger als bei einer 830 dauert) und man spielt auch nicht jede Woche 46GB auf die SSD drauf wie oben der andere Kollege das getan hat. Und man installiert auch nicht jeden Tag aufs neue irgend ein neues 20GB+ Spiel. Im Alltag kann man eine solche SSD jedenfalls ganz normal benutzen, der fehlende Cache schränkt die Alltagtätigkeiten nicht ein!
Mit 16GB RAM bin ich aber auch entsprechend bewaffnet, daher kann ich zu deinen Erfahrungen auf RAMgeschundenen Systemen nichts sagen.
Der DRAM Cache ist bei SSD nicht der Schreibcache für Userdaten, sondern der Cache für die Verwaltungsdaten des Controller, vor allem für die Mappingtabelle in der steht wo die Daten im NAND zu finden sind.Swappi schrieb:Vorallem bei der Schreibgeschwindigkeit merkt man das vorallem.
Dann reden wir vielleicht aneinander vorbei. Da die Bootzeit die gleiche ist und meine Spiele immernoch von einer HDD booten, betrifft es mich ja vielleicht auch garnicht. Vielleicht würde ich was sehen, wenn ich Dateien von dieser SSD auf eine neue SSD kopieren würde (ohne dd), aber das ist dann wiederum so eine quasi einmalige Geschichte, die wiedermal nix mit dem Alltag zu tun hat.
eher das. Gibt sogar auf deutsch.Rogar schrieb:Stimmt, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Die haben sogar ne Homepage: http://www.levenco.com/
http://www.leven.com.tw/?page_id=192&lang=de