Sensorgröße vs Blende und Cropfaktor

Da hast du schon 2 komplett andere Kamerasegmente für dich ausgesucht.
Die DSLR mit hoher Dynamik, Rauscharmut und AF,
sowie die FZ Pana mit hoher Flexibilität und traditionell bei den FZ Spitzenglas.

Eines kann ich dir gleich sagen, eine D5300 mit ihrer hohen Pixeldichte ist die denkbar schlechteste Kombination
für ein Superzoom (oder Suppenzoom) wie dem 18-270mm. Ich habe die Erfahung gemacht, dass solche Objektive, und da selbst die Besten, maximal bis 10-12MP ansprechend abbilden, für mehr reicht die Auflösungsleistung schlicht bei weitem nicht aus. Verkleinert auf diese Pixelzahlen könnte es "halbwegs" anständig aussehen, aber vor allem ab 150mm würd ich da trotzdem keine Wunder erwarten, an weiteres Croppen ist gar nicht gross zu denken. A2, vielleicht unter Idealbedingungen, also mit viel Licht, bei F8 bis 100mm, weiter lieber nicht.
Die DSLR und Systemkamera lebt von Wechselobjektiven und die Qualität nimmt damit dramatisch zu, wie auch die Flexibilität ab.

Wenn du partout nicht weit über ein Kg gehen willst und trotzdem Tiere (Wild) ablichten willst, welche in freier Wildbahn üblicherweise früh Morgens oder vor dem Eindunkeln auftreten, kommst du an einer Systemkamera mit 2 Objektiven kaum vorbei. Und mit dem Anspruch A2 wird das Ganze nicht einfacher.

Ansonsten, solange du bei viel Licht von Landschaft auf Tiere umschwenken können musst, bietet
eine FZ viel Flexibilität und ansprechende Bildqualität in einem winzigen und leichten Paket.
Aber bei meinen typischen Tierbildern, wenn das Licht erst kommt oder geht, könnte die FZ leider zu wenig.
Ein guter Freund von mir ist von FZ-30 gekommen, auf die 450D, 1100D, auf 60D. Und geht nur noch mit den langen Dingern in die Berge. Ein zweite kleines Objektiv, ein Weitwinkel ist da zwar oft dabei, aber selten im Einsatz.
http://www.fotocommunity.com/photographer/elvis-prinz/1282956
 
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Brauchst du den gesamten Brennweitenbereich oder nur den Telebereich?

Ansonsten kann ich noch die Canon PowerShot SX50 HS empfehlen.
 
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modena.ch schrieb:
Die DSLR und Systemkamera lebt von Wechselobjektiven und die Qualität nimmt damit dramatisch zu, wie auch die Flexibilität ab.

Das ist natürlich klar.

Ich habe ja hochwertige Kameras (ohne Superzooms sonst könnte ich es selber vergleichen).

Das Problem ist eben das bis auf wenige Ausnahmen bei größeren Touren die DSLR nicht dabei war.

Eine Kamera kann noch so gut sein aber wenn sie zu Hause liegt ist sie nun mal nichts wert.



Was ich konkret Suche ist eben eine Kamera für Touren. Eine RX100 hat mir hier gute Dienste geleistet aber mir fehlt einfach die Brennweite bei sehr interessanten Tiermotiven.



Die Frage ist eben was ist das Optimum was ich für mehrtägige oder auch eintägige (Berg)Touren mitnehmen kann. Ich weiß das es eingefleischte Hobby Fotografen wie gesagt gibt die das Gewicht nicht scheuen aber wie gesagt das ist bei mir nicht der Fall.


Das eine D5300 mit einer 18-270 im ersten Gang fährt ist natürlich völlig klar. Nur die Frage war eben wie schaut es aus wenn eine so exzellente Kamera wie die D5300 im ersten Gang gegen eine kompakte Superzoom FZ200 antritt.
Denn natürlich wie modena.ch völlig richtig sagte kann man lange nicht das Potential erwarten was eine D5300 zu leisten vermag. Aber sie muss in dem Falle ja "nur" eine 12MP 1/2.3 Kamera mit F2.8 schlagen.


Die SX50HS macht auch recht gute Bilder mit mehr Brennweite gefiel mir aber leider nicht wirklich....


Mit 2 Objektiven ist es bei anstrengenden Bergtouren eben so eine Sache. Bei Tieren wie Gämsen hat man nicht so wahnsinnig viel Zeit da muss es dann doch schnell gehen und praktisch ist es auf Reisen und eben so welchen Touren "Reisezooms" zu haben.


Das Tamron 18-270 ist ja für ein Superzoom auch so schlecht nicht (zumindest wenn man die Berichte so liest). Ich hätte jetzt eben erwartet das eine D5300 in dieser Kombination bessere Leistung bringt als eine FZ200 (auch bei 1,5 facher Vergrößerung).
 
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Das Tamron 18-270 ist sicher keines der schlechtern Superzooms
aber am langen Ende gerade für Wild, wird das nichts. Schon gar nicht für A2.
Schau mal da, gerade am langen Ende schon bei 16MP (von 24 der D5300 wollen wir gar nicht reden)
alles ausserhalb der absoluten Mitte nur grottig, mit heftigen Farbsäumen am langen Ende:
http://www.photozone.de/nikon--nikkor-aps-c-lens-tests/716-tamron182703563pzd?start=1

Ich habe die Erfahrung mit den auch eher besseren Superzoom
Sigma 18-250mm OS HSM und den 18MP Canons 7D und 60D gemacht.
Nur schlecht für meine Ansprüche....

Wenns A2 werden soll, kommt man an 2 Objektiven kaum vorbei.
Auch an einer Systemkamera.
 
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Bei Bergtouren wirst du vermutlich eh nur den Telebereich brauchen. Da würde ich anstelle des 18-270 das Tamron 70-300 VC USD empfehlen. Das bildet da weit besser ab.
 
Um welche Tiere handelt es sich denn überhaupt? Sind da große Brennweiten notwendig? Für viele Tiere reichen bei richtigem Verhalten schließlich auch 200mm aus, z.B. für Murmeltiere, um mal in der Bergwelt zu bleiben.
Ein Super Zoom käme für mich allerdings allein schon aus Qualitätsgründen nicht in Frage. Bis 200mm reicht mir ein sehr Standard Zoom, für alles darüber habe ich Festbrennweite(n). Suppenzooms haben nicht ohne Grund ihren Spitznamen.
modena.ch schrieb:
Die DSLR und Systemkamera lebt von Wechselobjektiven und die Qualität nimmt damit dramatisch zu, wie auch die Flexibilität ab.
Stellt sich die Frage, wie Flexibilität definiert wird. Ich verstehe darunter, meine DSLRs mittels Wechselobjektiv an die jeweiligen Erfordernisse punktgenau anpassen zu können. Genau das ist bei Kompakt-/Bridgekameras nicht der Fall, da bin ich auf das angewiesen, worauf ich mich beim Kauf festgelegt habe, sehr unflexibel also.
Megamind schrieb:
Ein Paradebeispiel, wo mehr Tiefenschärfe das Bild versaut hätte. Etwas verwechselt?
 
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Mehrere Objektive nehmen mir die Flexibilität softort von Landschaft,
auf Portrait auf Suptertele umschwenken zu können.
Also einfach zoomen, was bei der Kompakten mit viel Zoom geht.

Natürlich sind mehrere Objektive mit ihren jeweiligen Spezialgebieten
besser, aber man braucht auch mehrere davon. Das macht das Handling
komplexer und man ist nur so weit flexibel, wie man Glas dabei hat.
 
modena.ch schrieb:
Natürlich sind mehrere Objektive mit ihren jeweiligen Spezialgebieten
besser, aber man braucht auch mehrere davon. Das macht das Handling
komplexer und man ist nur so weit flexibel, wie man Glas dabei hat.

Das ist ja das Dilemma um was es mir ging. Wie gesagt das Einsatzgebiet sind mehrtägige anstrengende Touren wo eben Flexibilität und geringes Gewicht von Vorteil sind.

Kann man nun als Fazit sagen:

- DSLR wie die D5300 mit einem einzigen Objektiv kommt nicht gegen die FZ200 an (zumindest am langen Ende)?
- M43 das gleiche wie oben?

Einzige Alternative zur FZ200 (oder anderen kompakten Zoomer) wäre mind. 2 Objektive auf einer kompakten Systemkamera mit eingeschränkter Flexibilität?
Evtl nur mit 70-300 worüber ich mal nachdenken müsste.
 
Die Olympus Stylus 1 bietet Dir einen 1/1,7" Sensor und KB 28-300mm Tele bei durchgehend f2.8.
Für die Optik und die gebotene Leistung ist der Preis angemessen.
Ich hatte sie bereits in der Hand und konnte erste Fotos begutachten.
Da kann die FZ200 einpacken.

Ebenso einpacken kann die FZ200 gegen die Kombi E-M5 und 14-140mm f4.0-5.6 (28-280).
Aber da reicht Dir Dir Brennweite wahrscheinlich nicht?

Die FZ200 kannst Du ebenso nicht gegen das 75-300 antreten lassen, ob das bei 600mm nur noch f/6.3 hat, oder nicht. Dann wäre da aber wieder die Problematik zweier Objektive.

Wenn Du es relativ handlich und dennoch vernünftig willst: besorg Dir eine gebrauchte E-M5 und das 14-140mm.
Wenn Du es wirklich kompakt willst: Stylus 1.
 
Megamind schrieb:
Wenn Du es relativ handlich und dennoch vernünftig willst: besorg Dir eine gebrauchte E-M5 und das 14-140mm.
Wenn Du es wirklich kompakt willst: Stylus 1.

In beiden Fällen wäre die Brennweite ja deutlich drunter. Ich hatte ja eine DMC-G6H mit 14-140mm Objektiv genannt als Alternative. Da müsste man 2,2fach vergrößern (gleicher Bildausschnitt 600mm). Und wäre das dann immer noch besser?

Das gleiche bei der Stylus 1 die in den unteren Brennweiten vermutlich besser ist (wobei das was ich so im DSLR Forum an Beispielbildern gesehen hat nicht so wirklich überzeugend aussah - was aber auch an den Fotografen liegen könnte).

Wenn Brennweite egal ist gibt es natürlich hunderte von Möglichkeiten von kompakten Alternativen...
 
Sorry, mein Fehler, ich meinte das 14-150mm. Sind bezahlbare 28-300mm.
Die Optik der Stylus 1 ist schon ein sehr feines Stück und natürlich ist hier die Frage ob der Crop auf 6 MPx einem 600mm FZ200 das Wasser reichen kann.

Nur bedenke auch bitte mal Deine geplante Ausgabegröße!

Fakt ist doch willst Du das Maximum, muss Du schleppen. Willst Du Kompaktheit und weniger Gewicht heißt es Kompromisse einzugehen.
Ich würde mich auf die M5 mit 12-50 und dem 75-300 (150-600) in einem Gürtelköcher einlassen, wenn mir BQ wichtiger ist. Ansonsten käme in meine Tüte die Stylus 1, da sie immerhin den 1/1,7"er mitbringt und 300mm in den meisten Fällen reichen.

Dein Dilemma versteh ich also. Aber natürlich habe ich da noch eine Alternative für Dich. :D

Nur hier wird es nix mit Kompakt: Fujifilm X-S1 : die passt gut ins Budget und bietet Dir einen 1" EXR Sensor bei 24-624mm KB.
 
Was Systemkameras angeht...
Derzeit gibt es ja in UK die G6 mit 14-140 für 539€ (das Objektiv allein kostet hier genauso viel). Wenn ich an das Angebot herankomme werde ich mir die auf jeden Fall mal kommen lassen zum vergleichen. Die OM-D M5 wird ja im Januar ersetzt mit der M10 was ich abwarten werde.

Ganz ehrlich glaube ich nicht das die X-S1 gegen die FZ200 ankommt größerer Sensor hin oder her aber das Objektiv ist dafür nicht sehr viel versprechend.


Mich würde interessieren wie ein Bild einer M43 mit 2,2 facher Vergrößerung aussieht zum vergleichen.
 
GTR schrieb:
Ganz ehrlich glaube ich nicht das die X-S1 gegen die FZ200 ankommt größerer Sensor hin oder her aber das Objektiv ist dafür nicht sehr viel versprechend.

Glaube so viel Du willst, aber warum sollte die Optik bitte nicht sehr vielversprechend sein?
Woher nimmst Du diese Information?
Entweder Du testest es selbst, oder aber hast einen aussagkräftigen Vergleich über die komplette Brennweite zur Hand.
Alles andere ist Spekulieren ...
 
Megamind schrieb:
Entweder Du testest es selbst, oder aber hast einen aussagkräftigen Vergleich über die komplette Brennweite zur Hand.
Alles andere ist Spekulieren ...

Naja der Sensor hat eine Blende Vorteil und am langen Ende ist die FZ200 2 Blenden im Vorteil was bedeutet das die XS-1 ihren Vorteil nur am kurzen Ende ausspielen kann. Und das ganze bei doppelten Gewicht ca 1kg.
Zudem habe ich mir natürlich auch Beispielbilder angeschaut.

Sowohl von der technischen als auch von der praktischen Seite überzeugt mich das nicht. Da wäre mir eine M43 deutlich lieber.
 
GTR schrieb:
Mich würde interessieren wie ein Bild einer M43 mit 2,2 facher Vergrößerung aussieht zum vergleichen.

Hier habe ich 4 Bilder hochgeladen, darfst du gerne mal mit rumspielen. Das Wehr mit dem 20 mm F1.7 bei F4 und die anderen mit dem 100-300 mm jeweils bei Offenblende. Die Erdmännchen mit 150 mm jeweils und die Ente mit 300 mm. Bei der Ente fehlt's ein wenig an Schärfe, da ist mit vergrößern nichts mehr, aber bei den anderen Bildern sah eine einfache Vergrößerung mit IrfanView auf die Schnelle ganz gut aus.

Das Angebot der G6 ist echt verlockend, habe für meine mit dem 14-42 mm Kitobjektiv mehr bezahlt :(

Bei Tierfotografie könnte die G6 durch den EV (lautloses fotografieren) einen Vorteil gegenüber den Olympus-Modellen haben.
 
Die Bilder sind gut keine Frage aber bei 2,2 facher Vergrößerung wirds schon hakelig.

Ich habe mir jetzt eine DMC-G6H gekauft für 680€ statt für 540€ (mit Versand wären es wohl um die 570 geworden).

Seltsamer weise gibt Panasonic in UK 120€ Cashback und in Deutschland 50€ Cashback. Das beste Angebot in UK ist bei ca 660€ was dann nach dem Cashback bei 540 liegt. Der Nachteil es muss über eine UK Adresse gehen. Das wäre zwar bei mir möglich aber mir ist es dann doch lieber direkt von Amazon UK zu bestellen und problemlos Austausch/Garantie zu bekommen.

Der Hammer war das die G6H mit Cashback bei 480€ bei Amazon UK lag also ganze 200€ billiger bei den Weihnachtsdeals. Ich verstehe zwar beim besten Willen nicht wie diese Preise zu erklären sind aber nun gut.


Ich werde dann bald Vergleiche machen können zwischen den beiden Kameras.
Wenn es mir gefällt werde ich das 14-140 behalten und dann evtl gegen die OMD M10 den Body tauschen. Bei den Preis mache ich dabei ja keinen Verlust.
 
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GTR schrieb:
Mein Denkfehler die 18-270 sind natürlich in KB angegeben und es wären auf APS-C 28-405 was noch eine zusätzliche Vergrößerung um 1,5 wäre. Es bleiben also noch 16MP übrig.

Was wieso bleiben den 16MP übrig? Der Cropfaktor ändert ja nix an der MP Zahl der Kamera.
 
hZti schrieb:
Was wieso bleiben den 16MP übrig? Der Cropfaktor ändert ja nix an der MP Zahl der Kamera.

Der Cropfaktor des Sensors nicht aber um auf 600mm äquiv. Brennweite zu kommen musst du nochmal um 1,5 fach vergrößern für den gleichen Bildwinkel.

Das ziel war ja alle auf 600mm zu vergleichen (das 18-270 wäre aber auf 28-405 x 1,5 = ~600).
 
Dir ist aber schon klar das die Qualität der Fotos nicht wirklich toll werden wird, da das 18-270 schon ungecroppt bei 270mm nicht das beste ist? Photozone
 
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