Server 2008 R2 - Sinnvolle Dateifreigabe

klamm

Cadet 4th Year
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Sep. 2009
Beiträge
92
Hallo zusammen,

ein neuer Server 2008 R2 soll als Dateiablage den bisherigen 2003er Server ablösen.
Nun hatten wir auf dem Server 2003 viel zu viele Freigaben, was dann ziemlich unübersichtlich wurde.
Wie habt Ihr die Dateifreigabe sinnvoll gelöst? Habt Ihr ein paar Tipps für mich?
Die Informationen, welcher User auf welchen Ordner zugreifen muss (lesen, schreiben usw.) werde ich mir noch einholen.

Danke für Eure Tipps.
 
Inwiefern hattet ihr zuviele Freigaben? Bitte genauer erklaeren!
 
Hoi,

jo, DFS ist ne feine Sache ... 4 verschiedene lokale Platten und einen Samba-Share unter einem Laufwerksbuchstaben sprich einem einzigen Share :=)

Gruß,
d2boxSteve
 
Vom Prinzip reicht eine Freigabe, weil Du auch Unterordner einer Freigabe direkt beim User anhängen kannst.

DFS ist sinnvoll, wenn Du mit redundanten Freigaben arbeiten möchtest.

In den Windows 7 Gruppenrichtlinien kannst Du die Freigaben direkt eintragen, es werden keine Anmeldescripte benötigt.
 
DFS haben wir im Einsatz. Läuft auch super! Aber was hat das denn mit Freigaben zu tun?
Wir haben halt ein Allgemein-LW wo jeder drauf kann.
Dann haben wir für jeden Abteilung eine Freigabe, und in den Freigaben auch wieder Freigaben.
 
Hallo,

D istributed F ile S ystem

Damit kannst du ein DFS-Share erstellen, z.B.: \\server\DFS-Share-Name und am Client mit einem Laufwerkbuchstaben verbinden.

In dieses DFS kannst du z.B. folgendes reinpacken:

\
\Platte1\<-- z.B. d:\
\Platte2-Ordner1\<-- z.B. e:\Abteilung1
\Platte2-Ordner2\<-- z.B. e:\Abteilung2
\tmp\<-- z.B. eine NAS: \\NAS\tmp\

Am Client hast du hinter den Unterverzeichnissen dann die entsprechenden Shares zusammengefasst mit den entsprechend eingestellten Rechten.

DFS lebt von Freigaben .... daher verstehe ich deine Frage danach nicht so ganz.

Gruß,
d2boxSteve
 
Hallo Klamm!

Kommt mir leider erschreckend bekannt vor ;D Manchmal wachsen solche Strukturen einfach. Freigaben werden auch gerne mal ohne groß nachzudenken angelegt, da von oberster Ebene etwas ASAP benötigt wird...

Meine Empfehlung wäre:
Löst (bis auf wenige eventuell wirklich notwendige) alle Unterfreigaben
auf und verteilt die NTFS Berechtigungen dementsprechend auf bestimmte Sicherheitsgruppen (ggf. definieren und anlegen). Du kannst alles worauf der User nicht mindestens Leseberechtigung hat mit Hilfe der "Access Based Enumeration" ausblenden lassen.

Vorteil:
- Nur wenige shares
- Saubere Zugriffsberechtigungen
- Auf User Ebene übersichtlich
- Übersicht über die Shares durch Admin bleibt gewahrt
- Über die Sicherheitsgruppen kannst du sehr einfach die Berechtigungsstruktur erkennen + steuern.

Viele Grüße,
RaVeN
 
Wenn Du hierzu ein gutes Buch lesen möchtest, kann ich Dir "Windows Administration - Productivity Solutions for IT Professionals" von Dan Holme ans Herz legen. Es ist wichtig, bei den Berechtigungen ein gutes Konzept zu haben, damit die Struktur transparent bleibt (siehe Ravens Posting).

DFS ist hilfreich, weil man nicht mahr auf Server, sondern auf die Domain zugreift (statt \\server\share heißt es dann \\domain.tld\share). Wenn sich der Server ändert, hat das keine Auswirkungen auf die Shares. Außerdem hat man die Möglichkeit, Namespaces 'redundand' aufzubauen (wurd auch als Backup benutzt), wobei im Fehlerfall manuell umgeschaltet werden muß.
 
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