News Snapdragon Digital Chassis: BMW und Qualcomm vertiefen Kooperation für ADAS und mehr

nlr

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Wäre ja grundsäzlich nicht verkehrt, wenn man die Abkürzung ADAS dann auch im Text mal kurz erklärt...

ADAS steht für: Advanced Disabling Acquired Systems* (im Sinne des SaaS im Automotivsektor)

* gefundender Sarksasmus darf behalten werden
ADAS = Advanced Driver Assistance Systems
 
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Ich hab' erst ADHS gelesen, das würde sich zumindest mit der hyperaktiven Fahrweise decken...

Schön, dass der Hersteller gegensteuert... es musste einfach was passieren, so gierig nach Steinschlag wie die Rennstrecken-Profis sind, immer auf Kuschelkurs am Hintern. Eine weitere Interpretation schenke ich mir an der Stelle. 😂

Serkan sagt: "Komplette Front zerschossen!"
Kunde sagt: "Ich will 20k über Listenpreis!"
Omid sagt: "Haben wir einen Deal?"
 
Der Artikel wirr und doch fachfremd geschrieben.
  1. Traditionell zeigte immer schon „etwas“ vorne Sensordaten an, wie RPM des Motors, Geschwindigkeit usw. Das war in der Regel read-only, obwohl zusehends Funktionen wie Tempomat diese Trennung durchbrochen haben.
  2. Ein zentrales Infotainment-System kam irgendwann im KFZ auf. Es ersetzte nahezu keine Steuergeräte, realisierte aber Navigation, Radio, anderes Unterhaltungsequipment und Freisprechanlage.
  3. Man sprach nun von (2) häufiger als von der ‘head unit’ – Denn unabhängig von ihr wurden immer mehr Steuergeräte in einem potenterem „Rechner“ zentralisiert. Typischerweise ist der hinten im KFZ, weswegen ab und an von der ‘back unit’ gesprochen wird, heutzutage aber von der ‚ADAS Einheit‘. (Intern denken einige in diesen Begriffen: „Mikrocontroller = kleine Platine→ Mikroprozessor [Einheit] = µP = Rechner“)
    LIDAR (bei ernstzunehmenden Architekturen fürs autonome Fahren) und diverse Kameras kommen hier zusammen.
  4. Die Auslastung beider Einheiten ist weder konstant noch homogen. Gleichzeitig ist sie eine teure Komponente im KFZ; und manch ein OEM hat ohnehin Probleme mit den Resourcen auszukommen. Es wird hier und da angedacht, beide auf einer Einheit zu haben. (Oder der OEM verkauft gleich den eigenen Pfusch als „Dual-Orin“ – auch schon erlebt.)
Bei der Headunit gibt es einiges, von Aarch64 bis zu AMD64. In der Regel interagiert man mit der.

Bei der ADAS Einheit haben sich sehr viele OEMs von Nvidia abhängig gemacht. Hier findet man sowas wie die Nvidia Orin vor. Vorstellen kann man sich die Einheit als einen 8–16 Core ARM Rechner der 100–600W (!!) schluckt. Die Selbstfahrfunktion (u. ä.) wird dabei meist, Nvidia federführend, in den USA „entwickelt“ und von den OEMs integriert.

Unter „Software-Definiertes Fahrzeug“ (SDV) (dabei sind nur KFZ gemeint) geistern auch diverse Vorstellungen herum. Das liegt daran, dass sich im Automobil-Sektor neben Embedded-Entwicklern und ein paar (wenigen!) Informatikern viele Fachfremde tummeln. Einige stellen sich unter dem Begriff vor, dass sie Anforderungen irgendwie in irgendein System reinkloppen (→ Doors) und daraus automatisiert ein KFZ kompiliert wird. Oder sein elektrische Gerüst. Die Software der größeren Einheiten mit/ohne der kleinen µC. Oder sonstnochwas – jedenfalls verspricht man sich davon, Entwicklungsarbeit zu überspringen bzw. nur ein mal zu leisten.
Was schon (besonders in Deutschland) nicht bei der Software klappt, weil Programmieren eben nicht gleich Software-Engineering ist (siehe Bemerkung über „Fachfremde“).

Es gibt auch die (vermutlich richtige) Konzeptualisierung von ‚SDV‘, dass das KFZ per Software immer mehr Funktionen erhält („Update = ‚neue‘ Software = völlig neues Auto alle 5 Jahre!“): Wie Einparkhilfe, Spurhalte-Assistent, autonomes Fahren im Allgemeinen in die immer mehr Input von Gadgets einfließt (Planung von Aufladen, Re-Routing wg. Stau und Fähren, …). Das wiederum verspricht immer mehr nur marginalen Nutzen, weswegen sich auch langsam Ernüchterung einstellt und einige zu obigem Konzept „umdenken“.

Qualcomm wurde häufig nicht als erste Wahl gesehen.
 
Bin ich der einzige, der die Idee, "Infotainment" und Fahrassistenzsysteme auf derselben ("unified") Hardware auszuführen sehr schlecht findet? Wenn mein Infotainment mal streikt, ist das zwar ärgerlich, aber keine Katastrophe. Wenn die Fehlfunktion dann aber auch das Fahrassistenzsystem gleich mit aufhängt und das Auto in den LKW in der Spur rechts von mir reinlenkt, schon.
 
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