Software für dezentrale Arbeitsabläufe

Jasmin1024

Ensign
Registriert
Mai 2019
Beiträge
175
Salut

Meine Frage ist etwas allgemeiner Art, aber evt. weiß jemand über das Thema etwas mehr.

Sachbearbeiter sitzen doch im Jahr 2019 immer noch in den Büros der Firmen.
(in der Regel)
Schreibtisch, 2 Monitore, Client-Desktop-Rechner, Stuhl, Tischplatte,
grauer Teppich, weiße Wand, störende Mitarbeiter, Geräusche, Kantinenessen
so sieht ein Großraumbüro oft (immer noch) aus.
Anfahrtsweg, Stau, Unterhaltkosten für ein Fahrzeug

Der Arbeitgeber hat hohe Kosten, diese Infastruktur bereitzustellen.

Dezentrale Lösungen mit der Vernetzung von Homearbeitsplätzen
erfordern ja Software.

1. Gibt es Standardsoftware, die flexibel angepasst werden kann
für diese Aufgabe? (Firmenabläufe dezentral über Homearbeitsplätze zu steuern)
2. Wie nennt sich dieses Software-Genre?
3. Gibt es hier auch OpenSource Projekte?
 
Hi,

kann man pauschal nicht sagen - kommt drauf an in welchem Umfeld und was für Aufgaben.

VG,
Mad
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Jasmin1024
Auf Anhieb fehlt mir jetzt Jira, für die Ticketverwaltung ein. Damit kannst du steuern was die Mitarbeiter zu tun haben und auch damit kontrollieren wie der Stand der dinge ist.

Open Source könnte schwierig werden, es sei den es existiert eins mit vernünftigen Support. Ich denke als Unternehmen, das auf Homeoffice und Dezentralität setzt, kann man sichs nicht leisten wenn solche Kernsysteme ausfallen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Jasmin1024
Zur Vernetzung der Heimarbeitsplätze mit der Firma wird ein VPN benötigt. Dort gibt es auch Opensource Lösungen wie OpenVPN.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Jasmin1024
Madman1209 schrieb:
kann man pauschal nicht sagen - kommt drauf an in welchem Umfeld und was für Aufgaben.

ich meine die üblichen Anforderungen, z.B, was immer anfällt ist ja Kundenverwaltung, Accountverwaltung,
Kundenbetreuung, Support

ich meine jetzt nichts spezielles, wie z.B. eine techn. Zeichnung gleichzeitig
aus NewYork, Paris und London erstellen zu lassen
 
Ich glaube, dass heißt Collaboration Software.
Es kommt sicher auf der Art der Arbeit an, welche Tools dafür geeignet wären. Jira kann neben Tickets z.B. auch agile Arbeitsweisen abbilden. Das ist natürlich recht IT-lastig, kann aber sicher breiter eingesetzt werden. Daneben gibt es auch viele Plugins für Jira die z.B. auch Zeiterfassung und -Planung ermöglichen.
 
Zuletzt bearbeitet: (Typo)
  • Gefällt mir
Reaktionen: Jasmin1024
Der Überbegriff ist Enterprise Ressouce Planing mit der schier unendlichen Vielfalt an spezialisierten Bestandteilen/Erweiterungen des Ganzen.
Dezentral ist kein Ding, den Kram gibt es als Server/Client Software genauso wie mit Weboberflächen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Jasmin1024
Aus meiner bisherigen Arbeitserfahrung hängt das eben an den übliche Faktoren wie Produktart, Mitarbeiteraufgaben und Firmenstandort ab.

Kundenverwaltung kann eben auch bedeuten dass der Kunde einem selbst auf die Produktionsstraße schauen will.

Support kann bedeuten dass ein Mitarbeiter ein Teil, je nachdem vll. auch ein Stück software, aus dem Standort holen muss und zum Kunden transportieren muss.

Dann gibts Mitarbeiter die vielleicht garkein vernünftiges Internet zu hause haben usw usw.

Dort wo es geht, versuchen es die Unternehmen auch, siehe vorredner und geanannte Software.
Und manchmal gehts eben nicht.
Um einen LKW aufdruck von der Autobahn zu zitieren: "Solange man Äpfel nicht per E-Mail verschicken kann, Fahren LKW's eben weiter über die Autobahn."
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Jasmin1024
Bei uns im Betrieb werden Jira und Confluence genutzt, dazu IBM Notes und Sametime.
 
Collaboration Software oder Ressource Planning aber das ganze erfordert auch eine gewisse Disziplin unter den Mitarbeitern. Es muss Kommunikationswege & -mittel geben, virtuelle Meetings brauchen Strukturen etc.
Ich kenne selbst einige IT'ler, die 100% remote arbeiten aber das muss die Firma eben auch wollen und unterstützen. Alle Mitarbeiter müssen dann für alle anderen erreichbar ihren Stand der Dinge dokumentieren. Das kann ich einem Ticket- oder ERP-Tool geschehen oder einem Wiki oder oder oder. Tools gibt es dafür viele aber man muss sich im Team auf eins einigen und sich dran halten.
 
commandertabel schrieb:
Bei uns im Betrieb werden Jira und Confluence genutzt, dazu IBM Notes und Sametime.
Arbeiten wir in der selben Firma??
 
@Jasmin1024

Definiere "Sachbearbeiter":
-> Buchhalter - braucht sein ERP Programm - SAP, Microsoft Dynamics, EnterpriseOne ...
-> Softwareentwickler - braucht seine Code-Verwaltung Jira, TFS, Git

Die typischen Arbeitsplätze brauchen per se keine extra Software, bloß weil man im HomeOffice ist. Die Lösung lautet per VPN ins Firmennetzwerk und schon kannst du alle Programme nutzen, als wärst du in der Firma.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Oelepoeto und Madman1209
Hi,

dann kommt es auf die Software an, die eingesetzt wird. Kundenbetreuung und -verwaltung läuft unter dem Begriff "CRM", da gibt es sämtliche Anbieter von SAP Business One, Sage und diverseste Kleinanbieter. Muss man schauen, was im Einsatz ist, in vielen Fällen gibt es Schnittstellenlösungen für externe Mitarbeiter, wenn es nicht eh schon "in der Cloud" ist.

Support und Tickets wie schon öfter geschrieben: Jira / Confluence oder hier auch je nach Gusto einen anderen Anbieter.

Für sämtliche unternehmens-spezifischen Vorgänge und Abläufe muss zwangsläufig erst geklärt werden, was da wie genau schon im Einsatz ist.

Von extern per VPN reingehen ist natürlich die saubere Lösung, daher wird das in den allermeisten Fällen auch so praktiziert.

VG,
Mad
 
Solange ich Netzzugriff habe, in der Regel also per VPN, ist es theoretisch ziemlich egal wo mein Schreibtisch steht.
Probleme gibt es eher in der Art und Weise wie gearbeitet wird. Ist man viel von Kollegen "abhängig", klärt Dinge eben am Schreibtisch des anderen, hält unzählige unnötige Meetings ab dann wird es schwer dauerhaft von zuhause aus zu arbeiten. Vor allem wenn nur manche Kollegen dauerhaft zuhause sind und andere in der Firma muss klar sein: In der Mittagspause, an der Kaffeemaschine, etc wird nix dienstliches geklärt da sonst immer Kollegen vom Informationsfluss abgeklemmt sind. Ist so eine Disziplin vorhanden klappt es.

Weitere "Probleme" können auftreten wenn dein Internet ausfällt und du nicht arbeitsfähig bist und keine entsprechenden SLAs hast (und bezahlst) zur schnellen Entstörung. Glück hat wem der Arbeitgeber eine eigene Leitung mietet. Ich z.B. habe im letzten Job an einer Rufbereitschaft teilgenommen in Rotation. Da hat der AG aber Laptop und vor allem Handy + SIM gestellt sodass ich per Hotspot wirklich von überall aus arbeitsfähig war.

Persönlich muss man dies natürlich auch wollen/mögen. Ich mache gerne regelmäßig 1-2 Tage HomeOffice aber habe auch gerne den direkten Kontakt zu meinen Kollegen und sei es per "Mob programming" neue Dinge per Ansible auszuprobieren oder bei der Fehlersuche/-analyse.
 
Zurück
Oben