Software zur Preiskalkulation in der Industrie

GMV_FELIX

Cadet 2nd Year
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Jan. 2015
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23
Hallo liebe Cb´ler,

Ich bin Azubi in einer kleinen Industriefirma und habe die Aufgabe bekommen,
ein Programm zu finden, mit dem man Preiskalkulationen tätigen kann.

Da mir Google unzählige mehr oder weniger gute Ergebnisse geliefert hat,
habe ich beschlossen, eure Erfahrungen mit solcher Software nachzufragen.

Wer von euch hat schon einmal eine Preiskalkulation mit einer Software durchgeführt?
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Leider habe ich als Azubi im ersten Lehrjahr von Preiskalkulationen nicht den optimalen Durchblick
und würde mich über Denkanstöße und Vorschläge sehr freuen.

Bin auf eure Erfahrungen gespannt.


Liebe Grüße
Felix
 
excel.

Sorry woher soll ein Programm wissen, wie ein Unternehmen seine Preise kalkulieren soll? Na klar gibt es da ein "Rezept" an das man sich hält, aber die Werte musst du bestimmen.
Hier mal eine gute Erklärung zur Preiskalkulation:
http://www.iwk-svk-dresden.de/Demo/BwLex/html/P/Preiskalkulation.htm
Du solltest erst einmal verstehen wie das funktioniert und dir dann Hilfsmittel suchen, nicht umgekehrt.
 
Die Frage ist doch, wie werden aktuell die Preise kalkuliert? Was stört an diesem System/Software? Oder wird nur auf gut Glück ein Preis geraten? Kennt die Firma die Stückkosten und die Gemeinkosten? Am Ende reicht auch ein Zettel und Stift wenn man sich aller Kosten im klaren ist und auch sein Gewinnanspruch kennt ... bei einem kl. Industriefirma gehe ich mal davon aus, dass die sich nicht ihrer Kostenstruktur bewusst sind und eine "Preiskalkulationssoftware" hilft da dann auch nicht weiter.

Frag mal ob die ein Controller haben ... der Typ sollte dir bei der Aufgabe weiterhelfen können. Haben sie keinen Controller in der Firma - dann gib die Aufgabe an den Ausbilder zurück - du wirst dieses Problem nicht lösen können.
 
Hallo _killy_ , die Preise werden zur Zeit nur sehr vage kalkuliert, da noch eine Abhängigkeit zu einem Konzern besteht. Alle notwendigen Angaben wie Herstellungskosten, Personalkosten usw. habe ich. Ich habe auch schon einige Preise per Hand kalkuliert, aber bei ca 3500 Artikeln hätte ich dafür gerne eine Software, denn einen Controller haben wir nicht und die Aufgabe zurückgeben kommt definitiv nicht in Frage.

Hallo Scythe1988, ich glaube du hast mich falsch verstanden. Mir ist durchaus bewusst wie man kalkuliert, das mache ich nicht zum ersten Mal. Nur für eine praktische Anwendung zur erlernten Theorie fehlt mir das nötige Werkzeug in Form einer Software.
 
GMV_FELIX schrieb:
Hallo _killy_ , die Preise werden zur Zeit nur sehr vage kalkuliert, da noch eine Abhängigkeit zu einem Konzern besteht. Alle notwendigen Angaben wie Herstellungskosten, Personalkosten usw. habe ich. Ich habe auch schon einige Preise per Hand kalkuliert, aber bei ca 3500 Artikeln hätte ich dafür gerne eine Software, denn einen Controller haben wir nicht und die Aufgabe zurückgeben kommt definitiv nicht in Frage.

Hallo Scythe1988, ich glaube du hast mich falsch verstanden. Mir ist durchaus bewusst wie man kalkuliert, das mache ich nicht zum ersten Mal. Nur für eine praktische Anwendung zur erlernten Theorie fehlt mir das nötige Werkzeug in Form einer Software.



Sind die Artikel irgendwo digital abgelegt? z.b einer DB?
 
Die Artikel ja, nur die jeweiligen Kosten und Faktoren zur Herstellung nicht.
Unser WWS kann leider nicht kalkulieren.
 
Wenn die Artikel in einer DB liegen (vermute mal MSSQL) kannst du dir mit Access eine Software damit schreiben.

Jedoch, weiß ich nicht wie gut deine Programmierkenntnisse sind. Aber ich habe schon sehr viele kleine Betriebe gesehen (<50 Mitarbeiter) wo dies im Einsatz war.
Von daher mal eine Ansatzmöglichkeit, denn so eine Software kostet nicht unbedingt wenig und kann immer mehr als man eigentlich braucht.

Das ist nur eine Idee :)
 
Wenn ihr ein WWS einsetzt, dann schau mal bei diesem Hersteller nach, ob er nicht auch für sein WWS eine Kalkulationssoftware mit anbietet.

Sonst setzt dich auch mit einen Kollegen aus der IT zusammen in welcher Form die Daten abgelegt werden - ob in einer Datenbank (MSSQL oder MySQL) oder ob der Hersteller hier ein eigenes Format nutzt ... kommt leider auch vor. Wenn eine Datenbank genutzt wird, dann könnt ihr euch ein Freelancer engagieren damit dieser dann über Access oder Excel euch ein Kalkulationstool zusammenbaut.

PS bitte das mit dem "Aufgabe zurückgeben" nicht falsch verstehen. Aber einen Azubi mit der Softwarebeschaffung für die Preiskalkulation zu beauftragen halte ich für extrem fahrlässig. Da kann soviel schiefgehen und am Ende kalkuliert das Unternehmen völlig falsche Preise.
 
@_killy_

Danke für deine Ideen. Dass die Aufgabe in keinem Verhältnis zu meiner Erfahrung steht weiß ich.
Es ist ein kleines Unternehmen, dem, so wie ich das sehe, schlicht die Fachkräfte fehlen.
Das habe ich auch nicht in den falschen Hals bekommen, prinzipiell sehe ich das genauso, trotzdem werde ich mich daran versuchen. Was dann dabei rauskommt steht nicht in meiner Verantwortung, sondern in der meiner Vorgesetzten.

Danke für deine Denkanstöße!
 
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