News Speicherpreise: Preissteigerungen bei OEMs fallen bislang noch moderat aus

Diese Notebooks mit nur 8GB RAM sind jetzt schon für den Betrieb von Windows 11 mit ein bisschen Software zu mager ausgestattet, 16GB sollten es da schon sein.
Da hat ja MS glücklicherweise mit dem Copilot+ PC Zertifikat eine festgelegte Mindestausstattung festgelegt, wozu unter anderem auch 16GB RAM zählen.
Hoffentlich werden so mit der Zeit auch die letzten Konfigurationen mit nur 8GB RAM verschwinden.
 
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Volker schrieb:
Ich seh ehrlich gesagt nicht wie dies von Open AI bezahlt werden soll und womit. Samsung, SK Hynix und so wollen dann auch mal Geld sehen, dieses hin- und hergeschiebe von ich investier da und du da und der wieder da wird irgendwo mal nicht mehr klappen. Ich halte die 40% für viel zu hoch gegriffen.
Irgendwann wird Open Ai auch geld abwerfen müssen. Spätestens das ist der Spuk vorbei. Ich sehe nicht, dass in den nächsten Jahren DIE Einnahmequelle gefunden wird.
 
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Volker schrieb:
Ansonsten willkommen beim Schweinezyklus...
Das Schwein war bisher aber nicht so auf Steroiden wie wir das aktuell sehen.

Mal sehen wo die Reise hingeht und wie lange, den Prognosen traue ich nicht, braucht wieder nur ein Ereignis eintreten.
 
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Ja, es ist nie so schnell so stark gestiegen, das ist richtig. Aber das ist eben den Panikkäufen zu verdanken, das wird in Zukunft auch nur noch schlimmer statt wieder besser.

Vor zehn Jahren gab es auch starke Preissteigerungen. Aber da dauerte das immer Monate, dann wars erst verdoppelt, stieg dann auch noch weiter an. https://www.computerbase.de/news/arbeitsspeicher/speicherpreise-ram-ddr3-ddr4.57644/
Auch 2017 noch, da ging es binnen 9 Monaten von 50 auf 120 Euro für ein Speicherkit..
https://www.computerbase.de/news/arbeitsspeicher/ddr4-ram-preis.59150/

Also ja vor allem schneller. Und durch das schnelle die Panik, dadurch kaufen noch mehr und treiben den Preis noch mehr.
 
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Ich bin gespannt, wie das Ganze in Zukunft laufen wird. Consumergeräte sind ja eine Sache, aber die komplette Wirtschaft ist ja ebenso auf Geräte angewiesen.
Das wirds Microsofts feuchtem Traum von Windows-PC as a service vermutlich Tür und Tor öffnen.

Würde mich nicht wundern, wenn man sich irgendwann in nicht allzu naher Zukunft dann nur noch einen Bildschirm kauft, der einen rudimentären MiniPC beherbergt und sich dann in seinen Cloudpc einloggt, bei dem man dann die gebuchte Leistung abrufen kann.

Später läufts dann vermutlich auf eine Kombi von Smartphone und einer Art VR-Brille raus.

Nvidia lotet ja schon seit längerem Cloudgaming aus und Microsoft versucht auch immer mehr in die Cloud zu verschieben. Die Einnahmen und die Abhängigkeiten werden dadurch ungleich höher. Würde mich arg wundern, wenns anders läuft, auch wenn ich darauf absolut keinen Bock hätte.

Denke es wird bei den Konsolen auch dahin gehen. Noch nicht bei der nächsten Generation, aber vermutlich bei der Übernächsten.

Mal sehen was wird, vielleicht kommt auch alles ganz anders:cool_alt:
 
Die Notebook-RAM auf PC-RAM Adapter werden auch schon rar, siehe "nur noch X auf Vorrat" bzw. Lieferzeiten:

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Die Dinger waren bzgl. Latenz noch nie wirklich gut, aber momentan nimmt der Markt halt alles was er kriegen kann.
 
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netzgestaltung schrieb:
aber wie willst den rest PC ohne RAM loswerden? :D
Wieso sollte man bei Ebay keine CPU/GPU/SSD etc. verkaufen können? :confused_alt:
Aktuell gibt es aber ja noch 32GB 5600MT/s für 170€ (2x 85€), dementsprechend lohnt sich das garantiert nicht:

Kingston FURY Beast Weiß RGB XMP 16GB 5600MT/s DDR5 CL40 DIMM Desktop Gaming Speicher Einzelnes Modul - KF556C40BWA-16 https://amzn.eu/d/8JSZH1U
 
Man darf gespannt sein wie es wird, wenn die aktuellen Verträge hier auslaufen und dann neu verhandelt wird.
Ein 0815 Notebook kann sich eigentlich nicht leisten ein gutes Stück teurer zu werden und dass dürften die Hersteller wissen.
 
Volker schrieb:
Ansonsten willkommen beim Schweinezyklus beim Speicher, gabs schon immer und wirds immer geben.
Schweinezyklus!? Das ist doch kein Schweinezyklus mehr, dass ist etwas viel größeres und heftigeres.

Volker schrieb:
Naja es gibt jetzt die letzten Tage zunehmende Stimmen, das es sich ab Frühjahr beruhigt. Die Panik ist dann raus, es wird normaler.
Frühjahr....27 oder 28? Auf jeden Fall nicht 26.
 
Abwarten und Tee trinken. Mittelklasse- Speicher ist jetzt auch nicht sooo schwer herzustellen, wer weiß evtl. kostet der Speicher in ~2 Jahren durch Überproduktion auch nur noch 1/4.

Was den Preis in den letzten Jahren immer wieder so hochgetrieben hat waren die enorm vielen Spekulanten auf der ganzen Welt, hier müsste einmal angesetzt werden um solche Auswüchse in den Griff zu bekommen.
 
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also genau so, wie ich es gestern bereits geschrieben hatte
MGFirewater schrieb:
die großen device Hersteller wie Apple, google, oder BBK Electronics (oneplus vivo, oppo, realme), haben langfristige Lieferverträge mit festen Konditionen bei den 3 großen abgeschlossen. Und Samsung beliefert sich selbst und hat da bestimmt aktuell ein Kosten-Problem weniger ;). Gerätehersteller kaufen ja auch ganz andere Stückzahlen, als ein teamgroup, kingston oder corsair für den retail Markt.
 
Return2Burn schrieb:
Würde mich nicht wundern, wenn man sich irgendwann in nicht allzu naher Zukunft dann nur noch einen Bildschirm kauft, der einen rudimentären MiniPC beherbergt und sich dann in seinen Cloudpc einloggt, bei dem man dann die gebuchte Leistung abrufen kann.
Das gibt es doch schon ewig, nennt sich "Thinclients" ist und kommt in einigen Firmen für rein stationäre Arbeitsplätze zu Einsatz um mit diesen "dummen" Geräten auf einen Server zuzugreifen, welcher die eigentliche Arbeit stemmt. Für mobiles arbeiten ist das aber aufgrund der zwingend vorrausgesetzten stabilen und schnellen Netzwerkverbindung eher weniger geeignet.
Return2Burn schrieb:
Später läufts dann vermutlich auf eine Kombi von Smartphone und einer Art VR-Brille raus.
So cool ich AR und VR auch finde, das ist mittelfristig kein realistisches Szenario. Für gute VR-Brillen brauchst du, spätestens wenn es darum geht feine Details wie Schrift lesen zu können, sehr hochwertige und enorm hochauflösende mini-Displays. Die kosten wesentlich mehr als ein billiger 0815 standard Office Monitor, brauchen mehr Leistung und zu all dem kommen auch noch die ungelösten Komfort- und Schwindelprobleme der VR-Brillen.

Denkbar wäre Smartphone + Bildschirm mit integriertem KVM für Maus+Keyboard. Samsung bietet so eine Technik mit "Samsung DeX" schon länger an. Der Lösung führt aber ein Nischendasein aufgrund von Inkompatibilitäten weil es eben kein verbreitetes Standard Desktop OS ist.
Ich bin mir relativ sicher: Hätte Microsoft ihre Windows Phones damals nicht so sehr gegen die Wand gefahren und den Dingern einen Desktopmode mit richtigen Windows verpasst, würden wir die Teile heute wirklich an einigen Arbeitsplätzen sehen.
 
Kann ich mir nicht vorstellen, schon den letzten großen Miningboom vergessen? Da wurden die Rechner 1:1 mit dem Preis der Grafikkarten durchgereicht und das relativ zeitnah. Die Phase wo so ein PC von der Stange deutlich günstiger als die Summe der Einzelteile zum Tagespreis war, kann man mit wenigen Tagen oder Wochen beschreiben. Selbstbau macht zwar nur einen Bruchteil aus, aber beim Mining Boom bzw. KI Boom hat das massive Auswirklungen auf einzelne Komponenten. Sind ja sowohl RAM, Festplatten als auch NVMe/SSD betroffen. Dazu kommt, dass DDR4 wegfällt und ohne Speicher nichts geht während man ohne dedizierte GPU auskommen kann.
Die Firmen sind doch alle raffgierig, die werden sich garantiert ihre schon gekaufte Hardware vergolden lassen.
 
Plan B der OEMs sind dann wohl 12 statt 16 GB oder 24 start 32 GB ?
Die zusätzliche Menge geht in den Spotmarkt, der dann ggf. ohne Spekulanten schon einknickt?

Irgendwann sehen wir wieder 750 GByte Platten als SSD - hatte mal eine als HDD.
 
Kontrapaganda schrieb:
Und natürlich Nvidia und die dram Hersteller. Aber die verkaufen ja gar keine KI sondern Hardware. Und deren Gewinne basieren auf geliehenem Geld anderer.
Naja, so enfach ist das leider auch nicht mehr fall. :evillol: :daumen:
Bei dem DRAM stimme ich dir zu. Die gab es schon vor AI und braucht man auch. Aber viel vom AI Boom wird durch NV selbst "gegenfinanziert". Quersubventioniert durch Steuern und Strompreise von Endkunden.


Hat das nicht gewisse parrelen mit Lehman? Wo man auch nicht wusste wohin mit dem Geld und dann praktisch jedem amerikaner einfach nen Haus gebaut hat. :evillol:

Ja wird schon gut gehen.
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Dem DRAM hersteller ist es zumindest egal. Den Ram wird man immer brauchen. Aber ich glaube auch nciht das es morgen vorbei ist. Das nimmt wirklich unangehmen Züge an in der USA. Nicht nur das NV sein bester Kunde ist. Es geht soweit das Rechenzentren, die mehr oder weniger allen gehören, einschliess der Energiekonzerne, und der Anwohner darf dann das Licht ausmachen, weil der den Strompreis nciht mehr zahlen kann, die lustigerweise AI Querfianzieren dürfen, indem man sich auch noch die Stromanbieter mit ins Boot holt. Sprich am Ende hat man ein Datencenter welches dem AI anbieter, dem GPU Hersteller und dem Stromkonzern gehört.
Am ende sind wir an einem Konglomerat änliches Gebilde. Formal Joint Venture. Micron, Samsung, HK Hynix sollen aber angeblich noch nicht Teil solcher Joint Venture Modele sein. Anders bei GPUs, AI anbietern und Stromerzeugern. Das muss nicht schlecht sein. Aber hinter diesen Joint Ventures liegt soviel Kapital und zugleich so sehr das Risiko verteilt, das da mehrer Jahre ins Land gehen können.

Was auch gut ist, weil wir wollen ja nicht dafür bezahlen wen uns das um die Ihren fliegt. Tun wir trotzdem, auch über den Strom. Aber wen es hier um DRAM geht, geht es ja im Grunde um neue Fabs und das sie Abbezahlt sind. SPrich selbst ihre Stillegung nicht auf uns umgelegt werden muss.

Bis 2022 war investitionpause! #BUST Preise gingen runter. Interesannt finde ich auch die Tatsache das man im rahmen Schweinezyklus läuft, das man praktisch 3 Jahre bevor die Preise explodiert die ersten neuen Fabs "hochzieht". #Ramp-Up Nur leider dauert das ewig bis das bei uns angkommt.
  • Micron
    • Boise, Idaho (USA): Spatenstich 2023, größte US‑DRAM‑Fab. Fokus DDR5/HBM. Volle Kapazität ab 2026–2027.
    • Hiroshima (Japan): Investition 2023, Ramp‑Up für 1γ DDR5 ab 2025.
    • New York/Virginia (USA): Ausbau bestehender Werke, DDR5‑Server‑DRAM.
  • Samsung
    • Pyeongtaek P4/P5 (Korea): Spatenstich/Umstellung 2023, Ramp‑Up für DDR5. Volle Kapazität ab 2026.
    • Hwaseong (Korea): Umstellung von NAND auf DDR5 ab 2023, Ramp‑Up bis 2026.
    • Line‑Shifts 2025: Samsung verlagert Kapazitäten von HBM zurück zu DDR5, da Margen höher sind.
  • SK hynix
    • M15X Cheongju (Korea): Spatenstich 2023, Fertigstellung Ende 2025, volle Kapazität ab 2026.
    • M16 Icheon (Korea): Ramp‑Up für DDR5 ab 2025, volle Kapazität 2026.
    • Langfristig: SK hynix plant bis zu vier neue Fabs, erste Fertigstellung 2027.
Sprich wir dürfen bis bestenfalls in 2026, realisticher ab 2027 mit ner erholung der Preise rechnen. Zumindest sagen das die Leute die damit Geld verdiene.


https://www.trendforce.com/news/202...gnal-supercycle-ahead-likely-peaking-by-2027/
https://www.tomshardware.com/pc-com...mory-prices-could-erode-server-and-pc-margins

2027, ob es bis dahin schon UDNA gibt. :evillol:
 
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Ich behaupte, dass diese Situation die fortlaufende Entwicklung stört und gravierende Änderungen fördert, die zu ganz anderen Markterhältnissen führen werden.
Nvidia hätte seine KI nutzen sollen, um die eigene Hardware effizienter zu machen, stattdessen wurde das power limit aufgebohrt und die massive Verlustleistung (Abwärme) einfach ignoriert.
Kleine Unternehmen haben reagiert und KI bereits produktiv und erfolgreich eingesetzt, um Hardware zu optimieren und andere Grundstoffe zu verwenden.
Unsere nahezu gesamte aktuell genutzte Hardware ist auf mittelfristige Sicht bereits obsolet.
 
Wobei 50-100€ vergleichsweise wenig sind zu den ~300-400% bei DDR5. Genaue Preise sind zwar nicht bekannt aber es werden um die 15€ pro GB GDDR7 als realistisch angesehen. Wenn der Preis auch nur ansatzweise wie bei DDR5 steigt sind wir schnell wieder bei Preisen aus der Miningzeit.
 
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