Sppedfan Problem

ich habe es extra nochmal getestet, bei mir ist es so wie ich sage, bei einer zieltemp von z.b . 60 grad passiert bei z.b einer tempteigerung von 50 auf 59 grad garnichts.
erst wenn die zieltemp erreicht ist steigert sich dsa zwar langsam. wird nach ein paar minuten die zieltemp nicht wieder unterschritten, steigert sich dsa ganze zur maximalen drehzahl.
das einzige was stufenlos geregelt ist, ist dsa drehzahlanheben in erwartung, die zieltemp wieder zu unterschreiten. es sind aber keine drehzahlwerte bestimmten temperaturen zugeordnet, sprich eine lüfterkurve gibt es nicht.
teste doch mal mit 60 oder 65 grad zieltemp bin mal gespannt ob dann die drehzahl den idlewert überschreitet. normalerweise müßte es bei einer stufenlosen regelung auch dann auch bei 55 grad eine leicht angehobene drehzahl geben.
oder lasse mal den test länger laufen bei 50grad zieltemp. dein screenshot zeigt ja das die überschritten wurden, da ist das nur eine frage der zeit, bis die maximaldrehzahl aktiviert wird.
 
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Mit der Zieltemperatur soll doch erreicht werden, daß unter dieser die Ruhe herrscht, die man gerne hätte und mit dem Level einstellen kann.
Wird die Zieltemperatur überschritten, dann beginnt dort spätestens die Regelung und der Lüfter dreht auf.
Ist der Kühler an seiner Leistungsgrenze, ist es verständlich, daß er irgendwann voll aufdreht. Ist der Anfangslevel sehr niedrig gewählt, dann ist natürlich der Drehzahlsprung in der Umgebung der Zieltemperatur deutlich größer, was mir persönlich gut gefällt.
Bis zur gewünschten Temperatur (oder auch Richtwert (muß es mal testen)) herrscht absolute Ruhe und erst danach muß ich mir den CPU- Lüfter mehr oder weniger anhören. Ist ein großer Prozessor noch sehr stark übertaktet, ist es klar, daß der Lüfter früher oder später mit seiner Maximaldrehzahl läuft, je nach gewählter Temperatur.


Außerdem: "es sind aber keine drehzahlwerte bestimmten temperaturen zugeordnet"
Das wäre bei den "fast unendlichen" Kombinationen von Kühlern, CPU´s und das was geleistet werden muß, fatal. Das kann ein Hersteller machen für ein bestimmtes Gerät, bei dem alle Parameter bekannt sind, z.B. bei einer Grafikkarte.
Stell Dir nur das Extrembeispiel vor: Höchste CPU- Abwärme, schwächster Kühler. Jetzt zum Beispiel bei 50 Grad eine bestimmte Lüfterdrehzahl kleiner 100% (z.B. 70%) zuzuweisen, würde schon nicht mehr ausreichen, bei einem Monsterkühler vielleicht gerade noch so.




Nachtrag:

Test mit 45 Grad Zieltemp. und Level 1 mit 3D Mark06 CPU- Test und Originaltaktung des 2700K.


Drehzahl pendelt sich bei ca. 1450 rpm ein. Maximal wären 1534 rpm laut Speedfan möglich.
Kern2 erreicht dabei max. 52 Grad, die anderen weniger. Somit scheint die Zieltemperatur nur ein Richtwert zu sein und nicht ein absolutes Muß.
 
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Es macht für mich keinen Sinn das der Lüfter beim überschreiten einer zieltemperatur maximale drehzahl liefern muß, während vorher ein unnötiges ansteigen der temperatur untätig geduldet wird. Es ist weitaus sinnvoller den lüfter bis zum erreichen einer bestimmten temperatur in kleinen schritten schneller drehen zu lassen und somit das erreichen der zieltemperatur und der damit nötigen maximaldrehzahl zu verhindern.jede vernünftige grafikkarte wird so geregelt, sofern der hersteller etwas hirnschmalz investiert hat und nicht stur nur idle und dann volle kraft vorgibt. und warum soll es nicht möglich sein, eine temperaturkurve für die verschiedensten lüfter festzulegen. Angenommen 50 GRad bedeuten 30% Lüftergeschwindigkeit, 55Grad 40% 60Grad 50%, 65Grad 60% usw.
dann spielt es keine rolle wie stark der lüfter ist, die regelung funktioniert dennoch. denn während bei einem starken lüfter bei 50Grad eben 30% angelegt werden, werden bei einem schwächeren lüfter 65grad erreicht und die kurve wählt dann eben 60%. steigen die temperaturen auf 70Grad werden eben 80% angelegt.Das regelt sich von selbst, da muß man nicht umständlich Lüfterkurven der verschiedenen modelle ermitteln, das wäre nonsens da vollkommen unnötig. entscheident ist das beim erreichen einer einer entsprechenden temperatur die maximale leistung des kühlers abgerufen wird und das ist in jedem fall gewährleistet. MAnche aktuelle grafikkartehersteller haben bein selten dämlich programmierten lüfterkurven dieses jahr auch schon die ausrede gebracht, man verkaufe ja auch in wärmere länder, darum läßt man die lüfter standartmäßig schneller drehen. Was für ein Unsinn, eine passende lüfterkurve würde in warmen ländern die lüfter auch schneller drehen lassen. eine temperatur/drehzahlkurve regelt alles egal welcher lüfter oder welche landesspezifische temperatur vorliegt.
Was besseres erreichst du mit der dämlichen asrock regelung auch nicht bei schwachen kühlern.
eher das gegenteil, entweder hohe temps oder krach, aber keine zwischenstufen.

wenn man sich etwas mit speedfan beschäftig, bekommt man die bestmögliche kühlung bei geringstmöglicher lärmemission eingestellt.
bei meinem cpu kühler macht es auch keinen sinn, diesen bei z.b 55grad unter prime mit maximaler drehzahl arbeiten zu lassen, wenn für 57grad 900rpm ausreichen. Wie soll ich das so einfühlig regeln mit der asrock steuerung?
das ist garnicht möglich. entweder ich lasse höhere temps zu oder ich nehe die maximale drehzahl in kauf, ich kann aber nicht meine gewünsche zieltemp mit gewünschter drehzahl ermitteln. das gleiche gilt für meine gehäuselüfter. maximale drehzahlen sind ab einem bestimmten punkt nicht zweckdienlich da nutzlos, dennoch habe ich gewisse temperaturvorstellung und ich habe mir schritt für schritt eine perfekte symbiose aus kühlung und lautstärke ermittelt.
 
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"...dann spielt es keine rolle wie stark der lüfter ist, die regelung funktioniert dennoch. denn während bei einem starken lüfter bei 50Grad eben 30% angelegt werden, werden bei einem schwächeren lüfter 65grad erreicht und die kurve wählt dann eben 60%."


Da hast Du recht!
Bei dieser Aussage habe ich nicht weit genug gedacht und zu schnell geschossen.

Feinfühlige Regelung im unteren Leistungsdrittel des Prozessors brauche ich aber nicht.
Im Idle oder bei geringer Belastung brauche ich keine Drehzahlerhöhung um z.B. 100 rpm und höre dann den Lüfter vielleicht schon aus dem System heraus. Daß dann die CPU mit 39 Grad statt 37 Grad läuft, ist mir egal. Ruhe hat bei mir absolute Priorität bis zu einer gewissen Grenze, die ich der CPU nicht zumuten will. Und dafür reicht die Asrock- Steuerung bestens aus.

Hat die CPU wirklich Leistung zu bringen, ist es egal, wie der Lüfter vorher geregelt wurde. Ab einem gewissen Wärmenachschub an den Kühler, muß dieser mehr oder weniger voll aufdrehen, um die CPU nicht schwitzen zu lassen.
Ich denke, Temperaturschwankungen des Prozessors in der unteren Hälfte seines zulässigen Temperaturbereichs sollte man tolerieren, wenn einem "Silent" wichtig ist.


"bei meinem cpu kühler macht es auch keinen sinn, diesen bei z.b 55grad unter prime mit maximaler drehzahl arbeiten zu lassen, wenn für 57grad 900rpm ausreichen."
Hier würde ich bei mir die Zieltemperatur auf 50 oder 55 Grad einstellen (oder genauen Wert austesten) und Anfangslevel so leise stellen, wie man es gerne hätte.
Wenn dann die 900 rpm wirklich ausreichen um die 57 Grad zu halten, würde bei mir die Asrock- Steuerung auch nicht viel höher regeln. Ist jedoch der Kühler zu klein dimensioniert, wird er die Vorgaben doch nicht halten können.


Und zum Schluß:
Deine Ursprungsaussage, daß die Lüfter oberhalb der Zieltemperatur voll aufdrehen, stimmt halt nicht immer. Ist der Kühler zu klein und die Zieltemp. zu hoch angesetzt, wird es immer dazu kommen, daß der Lüfter dann voll aufdreht, (auch wenn vorher feinfühligst geregelt wurde).
Mehr wollte ich auch gar nicht behaupten. Daß eine umfangreichere Steuerung "besser" sein kann, will ich ja gar nicht abstreiten. :)
 
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Ich habe ja lang mit dem kurven gespielt und festgestellt das es so ziemlich egal ist ob meine gehäuselüfter nun mit 900 oder 1500rmp drehen, ab einem gewissen punkt ist ein erhöhter luftdurchsatz bei einer luftkühlung unnütz. auch beim meinem brocken als cpu kühler it der unterschied zwischen 1100 und 1500rpm so gut wie nicht vorhanden.
im unteren drehzahlbereich wirkt sich eine änderung stärker aus, mag sein das das bei anderen gehäusen und kühlern anders abläuft, aber bei mir liegt der regelbereich zwischen 500 und 800rpm. mehr muß selbst bei prime und furmark nicht sein.
ich habe auch schon ein asrock board zerschossen weil ich 4 lüfter an einem anschluss betrieben habe, dank speedfan kann ich wenigstens 3 kanäle regeln.
im bios sind nur 2 automatisiert, einen weiteren kann ich in 4 den 4 in 9 stufen regeln.
2 kanäle reichen mir leider nicht.
ein weiterer wäre mir noch lieber meine frontlüfter laufen beim r3 mit konstanter drehzahl.

insgesamt kann man mit der boardregelung sicher auskommen, es kommt auch immer auf das system an und wenn du damit zufrieden bist it alles bestens, ich möchte speedfan nicht mehr missen.:)
 
Das wollte ich auch noch schreiben. Hat man einen leistungsfähigen Heatpipe- Kühler in "schwerer" Ausführung, ist dessen Kühlleistung schon bei langsamer Lüfterdrehzahl sehr hoch. Steigert sich die Drehzahl dann über 50% bis hin zum Maximum, kommt eigentlich nicht mehr viel Kühlleistung hinzu. Deshalb ist eine Regelung im oberen Drehzahlbereich prinzipiell schwierig.
Der Kühler bringt im "Leerlauf (der Lüfter)" schon fast seine ganze Leistung und deshalb reicht es mir auch, wenn eine Regelung, wie auch immer, erst bei beispielsweisen 50 Grad CPU- Temperatur einsetzt.

Ob die Kanäle einer Boardregelung ausreichen, ist wieder ein anderes Thema.


Möge immer eine frische Brise wehen! :cool_alt:
 
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