SSD für Datenablage unter Proxmox

chrga

Lt. Junior Grade
Registriert
Juni 2012
Beiträge
338
Tach,
Ich benutze einen alten mini Office PC als internen Homeserver für dieverse Dienste (ioBroker, Wireguard, immich, magicmirror, paperless, adguard, etc.) Nun brauche ich für die Dateiablage für Immich eine grössere SSD. Es sind bereits 2 SSD verbaut für das System und die Container. Ich habe einen SATA Platz frei.
Netzwerk ist Gigabit.
Immich wird haupsächlich benutzt um Bilder von den iphones zu synchronisieren und im internen Netz zugänglich zu machen.

Tut es für die Anforderungen die jeweils billigste SSD? Weil Geschwindigkeit sollte ja eigentlich keine Rolle spielen?
Sowas hier: https://www.notebooksbilliger.de/verbatim+vi550+s3+ssd+1tb+25+zoll+sata+657751?nbbct=4001_geizhals
Oder gibt es gewisse "Mindeststandards", die ihr empfehlen würdet?
Das System vebraucht unter 10W und die Performance (4590s) ist top. Es gibt also keinen Grund auf ein neues System zu gehen.

Danke,
chrga
 
Wenn die Geschwindigkeit tatsächlich keine rolle spielt könnte man auch ne HDD verbauen die deutlich günstiger ist.

Was ist den das Budget?
 
@Fujiyama HDD ist nicht wirklich ne option wegen dem höheren Stromverbrauch. (ok, ich hole den höheren Preis nicht über den niedrigeren Stromverbrauch rein, das ist schon klar.) Aber geht da ums Prinzip.

Budget ist unlimitiert... :-)
Aber natürlich soll es günstig sein, phne Einbussen zu haben, deshalb ja auch meine Frage nach dem Motto: Wo ist das Problem, wenn ich das günstigste benutze... Oder gibt es Mindeststandards...
 
Bei Sata SSDs würde ich auf jeden Fall auf den DRAM-Cache achten. Und sowas wie Verbatim würde ich nicht für den Serverbetrieb nutzen. Leider sind Sata-SSDs mit DRAM Cache neu nur noch recht teuer zu bekommen.

Ich würde mich vlt. mal nach gebrauchten Enterprise SSDs umschauen, sowas z.B. https://ebay.io/m/FpA4BO
 
chrga schrieb:
HDD ist nicht wirklich ne option wegen dem höheren Stromverbrauch.
Die wird die meiste Zeit schlafen, oder machst du so viele Bilder ;)

Du kannst schon da günstigste nutzen, mMn, oft ist es ja ein perfomance Thema und die ist so oder so weit besser als bei einer HDD zumal die Verbatim ja laut Datenblat auch TLC RAM drin hat.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: chrga
Ich habe letztes Jahr für jemanden mit ähnlichen Anforderungen gebrauchte Enterprise-SSDs über eBay gekauft (Samsung, Micron). Die haben alle Cache und sind kaum tot zu schreiben. Gut erkennbar an dem geringeren Netto-Platz, z.B. 480 GB, 960 GB, 1,92 TB. Die würde ich jederzeit den noch verbliebenen neuen Billig-Marken vorziehen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: chrga, Nebula123 und qiller
Enterprise SSDs haben soviel TBW, selbst wenn die schon die Hälfte ihrer Schreibzyklen hinter sich haben, sind die verbleibenden TBW immer noch mehr, als bei üblichen Consumerprodukten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: chrga
Ich würde auch empfehlen eine gute gebrauchte SATA SSD zu kaufen, weil es bei SATA der DRAM Cache einen viel größeren Unterschied als bei NVMe SSDs macht, und bei SATA die Preise stärker gestiegen sind. Bei den neuen SATA SSDs kann ich nur die Samsung SSD 870 EVO und evtl. die Kingston KC600 empfehlen.

Für den Einsatz im Homeserver reicht auch eine gute Consumer SSD. Gebraucht gibt es z.B. viele Angebote von Samsung SSD 850 PRO, 850 EVO, 860 PRO, 860 EVO und 870 EVO und Crucial MX500. Für ein vernünftiges Angebot für eine 1TB SSD wirst du 80€ bis 100€ ausgeben müssen. Gerade bei den beliebten Samsung Consumer Modellen sind aber Fälschungen im Umlauf, die man am einfachsten ausschließen kann, indem man im Samsung Magician überprüft, ob die SSD "Samsung Authenticated" ist. Um zu überprüfen, ob gebrauchte SSDs funktionieren, mache ich ein Secure erase, teste sie mit h2testw (bzw. dem Linux Äquivalent f3), und lasse einen langen SMART Selbsttest laufen. Und schaue, ob es eine Firmware Update gibt.
 
Zurück
Oben