Ständig wechselnde Belegschaft im Einzelhandel?

Manegarm

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Hi

Mir ist aufgefallen dass in Märkten wie Rewe, Lidl usw dauernd die Verkäufer, Regaleinräumer gegen neue Mitarbeiter ausgetauscht werden, egal wie deren Leistungen sind, gut oder schlecht.

GIbt es hier jemanden der Insiderinfos hat? Mich würde mal interessieren welcher Grund dahinter steckt.

Gruß
 
Außerdem gibt es gerade in den Jobs haufenweise Schüler/Studenten, die das stundenweise machen.
 
Ich denke nicht, dass die Stammbelegschaft oft wechselt. Kann ich nicht bestätigen. Anders sieht es bei dem Einräumern aus, gerade bei Rewe. Die sind nicht von Rewe, das sind externe Dienstleister und da wechselt es eben ständig.
 
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Ne ich fragte, weil ich kenne ein paar Leute die sich bei Rewe beworben haben, haben ein paar Monate gearbeitet, Kassenkurs wurde versprochen, und dann wurden sie rausgeschmissen und gegen neue Belegschaft eingetauscht.

Nichts mehr mit Kassenkurs und erst versprochene Perspektive.
 
Sicherlich nicht versprochen, sondern vielleicht in Aussicht gestellt.
Nur muss dazu dann auch immer die Leistung passen.
 
Und weil Dein Kollege den Job nicht bekommen hat schließt Du daraus, bei den Supermärkten wechselt die Stammbelegschaft ständig? Die Rewe die ich kenne, bei denen arbeiten die Stammleute schon teilweise seit Jahrzehnten. Fähige neue sind halt nicht einfach zu finden.
 
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REWE direkt oder Franchise? Stadt?

Ist wahrscheinlich abhängig vom jeweiligen Betreiber.
 
Ich kaufe seit 12 Jahren quasi jede Woche im gleichen Real,- Supermarkt ein und altere sozusagen zusammen mit der Belegschaft dort. Was da mal an Veränderung stattfindet ist Rente->Nachwuchs.
 
Vor meinem letzten Umzug war ich über Jahre 1-3 mal die Woche im selbe Rewe. Ab und an saß mal nen anderer Student zusätzlich an der Kasse aber sonst immer die selben Leute.

Die Pauschalisierung scheint mir nicht korrekt.
 
Manegarm schrieb:
Hi

Mir ist aufgefallen dass in Märkten wie Rewe, Lidl usw dauernd die Verkäufer, Regaleinräumer gegen neue Mitarbeiter ausgetauscht werden, egal wie deren Leistungen sind, gut oder schlecht.

GIbt es hier jemanden der Insiderinfos hat? Mich würde mal interessieren welcher Grund dahinter steckt.

Gruß

Mir und hier nicht.
 
Manegarm schrieb:
Ne ich fragte, weil ich kenne ein paar Leute die sich bei Rewe beworben haben, haben ein paar Monate gearbeitet, Kassenkurs wurde versprochen, und dann wurden sie rausgeschmissen und gegen neue Belegschaft eingetauscht.

Nichts mehr mit Kassenkurs und erst versprochene Perspektive.
War da nicht mal was mit maximal 6 monate wegen Förerderung durch ARGE, Gehalt, Kündigung usw.
 
Wobei man ehrlich sagen muss ... was zur Hölle soll da „eingearbeitet“ werden.

Neben dem Studium habe ich diverse Dinge auf 400€ Basis gemacht, auch Einzelhandel.
Im Grunde ist es sehr zweifelhaft das es überhaupt eine Ausbildung dafür gibt 1-3 Tage Lehrgang genügen völlig um alle Tätigkeiten im Einzelhandel zu bewältigen.

Ausbildung ist da eine künstlich generierte Qualifikationsstufe um „ungelernte“ einfach schlechter bezahlen zu können.
 
Heelix schrieb:
Neben dem Studium habe ich diverse Dinge auf 400€ Basis gemacht, auch Einzelhandel.
Im Grunde ist es sehr zweifelhaft das es überhaupt eine Ausbildung dafür gibt 1-3 Tage Lehrgang genügen völlig um alle Tätigkeiten im Einzelhandel zu bewältigen.

Wenn man das so forsch formuliert, dann kann man das auch für die Mehrzahl der Jobs anwenden, die ein Studium voraussetzen. Auch da reicht oftmals eine kurze Einarbeitung um diesen zu erfüllen. Ohne vorheriges (Fach)studium.
 
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Bedingt stimmt das sicherlich.
Wobei ... naja bedingt halt. Naturwissenschaften, Medizin oder Jura wird sehr schwer. Auch wenn BWLer bei mir nicht hoch im Kurs stehen bestimmt auch da.

Die schwere zwischen Ausbildung und Studium ist dann doch größer deine These vermuten lässt.

Aber auf einzelne konkrete Tätigkeiten mag es halt stimmen, so allgemein wie eine Ausbildung bei einer ganzen berufsgrupppe lässt es sich beim Studium aber einfach nicht sagen.
 
Kann man doch. So pauschal wie Du es gesagt hast, kann man es auch auf Jobs, die ein Studium voraussetzten, anwenden. Nur weil Du als Student im EH nicht nur Regale befüllt hast, sondern auch noch an der Kasse gesessen hast qualifizierte Dich das nicht für all das, was ein Kaufmann im EH theoretisch kann.
 
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Ich hab das Gefühl du fühlst dich da persönlich getroffen, war nicht der Plan.

War mehr Kritik daran das Leute mit „Ausbildung“ in dem Bereich besser bezahlt werden als Ungelernte obwohl die praktisch das gleiche können.
Effektiv sieht es die Wirtschaft ja auch so, oder warum darf man wenn man x Jahre im Beruf gearbeitet hat die Prüfung ablegen und gilt dann als Ausgebildeter XYZ ...

Wer der Meinung ist das man die Quintessenz aus einem Studium in einem Kurs vermitteln kann hat den Sinn und Zweck eines Studiums einfach nicht verstanden.
 
Ne Ausbildung ist ja auch mehr als jemanden beizubringen an einer Kasse arbeiten oder Regale einzuräumen. Dort wird eben in der Schule noch Allgemeinwissen vermittelt, zu den praktischen Erfahrungen die man in der Zeit sammelt.
 
Ich bin da nicht persönlich von betroffen. Mich stört einfach Deine Degradierung solch einer Ausbildung.

Heelix schrieb:
Wer der Meinung ist das man die Quintessenz aus einem Studium in einem Kurs vermitteln kann hat den Sinn und Zweck eines Studiums einfach nicht verstanden.

Wer der Meinung ist das man die Quintessenz einer 3 jährigen Ausbildung in einem Kurs vermitteln kann hat den Sinn und Zweck einer Ausbildung nicht verstanden.
 
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