Standardprogramme - Rechner neu installieren

sanchezz18

Lieutenant
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Servus,

wenn ihr einen Rechner neu installiert, was macht ihr da eigentlich an Standard-Helferprogrammen drauf?

Das war bei mir bisher Standard:
- Firewall (Sygate)
- Virenscanner (AntiVir)
- XPAntispy (gibts/brauchts das was ähnliches für Vista?)
- Winpatrol zur Startup Kontrolle
- DirectX
- WinRAR
- Acrobat Reader
- Service Packs (falls noch nicht vorhanden)

Was brauche ich noch? Besser Alternativen für die einzelnen Proggys? Also nur, was man wirklich braucht, WinAmp, VLC etc kommt natürlich auch drauf, aber ich meine eher Sicherheitsbezogenes Zeug, keine Multimedia Anwendungen.

Wenn ich zwei Systeme aufsetze XP32, Vista64 - mache ich das am besten auf 2 getrennten Systempartitionen oder wie funzt das? Und wenn, wie groß mache ihc die einzelnen? (z.B. bei ner 640GB Platte)

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
also ich machen nur antivir drauf wenn du es jetzt auf sicherheit beziehst (firewall im router). Der rest häuft sich dann mit der Zeit so an aber am anfang hab ich nicht mehr als antivir zur sicherheit.
Ich denke auch nicht dass mehr nötig ist (bei dir noch die firewall)
mfg
 
Jedes OS auf eine eigene Partition,

kommt drauf an wie groß du die Partition haben willst - meine systempartition ist immer 60 GB,

Firewall brauchst du unter Vista nicht bzw Sygate funktioniert nicht.

Aber die Vista Firewall ist um einiges Besser als die von XP und ist ausreichtend (tests bei google ;))

ansonsten naja ist ja grund programme die du da has.

Ich persögnlich benutze FoxIt statt A. Reader.

Winpatrol ist überflüssig
 
Nach AntiVir kommt bei mir als Zweites der Process Explorer drauf. Klickst du hier
Hat einiges mehr zu bieten als der normale Taskmanager und ersetzt diesen sogar (Strg Alt Entf).
 
Firewall - benutze die, die in XP bzw. Vista eingebaut ist - das reicht völlig. Wofür was installieren und das System belasten, was bereits im BS integriert ist?

AV-Scanner - wenn dir AntiVir reicht ...

XPAntiSpy - vollkommen überflüssig, man lese mal bei "derfisch.de" weiter, runterscrollen zu "Artikel" - das hat heute immer noch Gültigkeit.

WinRAR - ist keine Free- sondern Shareware, stattdessen benutze man 7-Zip (Freeware)

WinPatrol - überflüssig wie AntiSpy

AcrobatReader - stattdessen den wesentlich schlankeren und schnelleren FoxitReader benutzen

Wie gross du deine Partitionen machst hängt doch von deinen persönlichen Erfordernissen - die wir ja nicht kennen (können) ab.
 
Da die Windows Firewall fast keine Einstellungen zulässt verwende ich auf meinem Desktop und jetzt auch auf meinem Laptop Vista Firewall Control.

mfg
kleinjose
 
<-- lässt die Firewall weg (ich hab nen Router mit Firewall) und installiert Software nur wenn sie gebraucht wird (verkürzt die Installations-Zeit ungemein).

Wenn Du XP und Vista installierst, dann mach Dir doch ne Extra-Partition für Programme die Du von beiden OS aus benutzt. Du musst zwar trotzdem alles doppelt installieren, aber dafür brauchst Du nur die Hälfte an Platz (einfach von beiden OS an die gleiche Stelle installieren).

AUSNAHME: Programme die Du in einer 64 und einer 32-Bit-Version installierst. Die Zerhacken sich gegenseitig (weil die .exe meist den gleichen Namen haben). Und tief ins System eingreifende Tools wie Virenscanner. Aber ein Office oder eine Bildbearbeitungsprogramm macht da keine Schwierigkeiten. Games auch nicht.


Und wie groß die Partitionen sein sollen, hängt wohl schwer davon ab wie viel Software Du reinbatscht. Meine XP-Partition ist 2GB und meine Vista-Partition ist 20GB groß. Allerdings installiere ich auch absolut GAR NIX in die Systempartitionen. Die füllen sich nur langsam durch Updates und DLLs die irgendwelche Programme in das Systemverzeichnis installieren müssen.
 
sanchezz18 schrieb:
- XPAntispy (gibts/brauchts das was ähnliches für Vista?)
Es braucht auch nichts bei XP - wozu sollte man also bei Vista sowas brauchen :confused_alt:

Ich nutze noch Proxomitron, hauptsächlich als Werbefilter. Das Programm blockt aber auch versteckte Scripte u.ä. in Webseiten.
 
HisN schrieb:
Wenn Du XP und Vista installierst, dann mach Dir doch ne Extra-Partition für Programme die Du von beiden OS aus benutzt. Du musst zwar trotzdem alles doppelt installieren, aber dafür brauchst Du nur die Hälfte an Platz (einfach von beiden OS an die gleiche Stelle installieren).
1. Machen das alle so?

HisN schrieb:
Und wie groß die Partitionen sein sollen, hängt wohl schwer davon ab wie viel Software Du reinbatscht. Meine XP-Partition ist 2GB und meine Vista-Partition ist 20GB groß. Allerdings installiere ich auch absolut GAR NIX in die Systempartitionen. Die füllen sich nur langsam durch Updates und DLLs die irgendwelche Programme in das Systemverzeichnis installieren müssen.

2. So habe ich das auch vor... die 2GB XP reichen dir? Ich will halt nicht nachher blöd dastehen, weil besagte Updates etc dann doch mehr brauchen. Wie machen das andere?

3. Hatte bisher noch nie mehrere Systeme gleichzeitig - benutzt man dann meist 99% der Zeit sowieso nur ein System?
Komme ich bei Vista64 öfters an Programme etc, die nicht funktionieren? Oder kann ich eigentlich fast alles auch in Vista64 machen? Sorry, aber habe kein Plan von Vista und von Vista64 schon gar nicht.
Brauche eigentlich das XP nur, falls irgendwas bei Vista nicht funktioniert...

4. Bei XP benutzt ihr auch nur die integrierte Firewall?? Die kam mir eigentlich nicht sonderlich vertrauenswürdig vor, die habe ich damals sofort ersetzt.

5. XPAntispy habe ich eigentlich hauptsächlich dazu verwendet, dass mich nicht ständig Balloontipps, Fehlerberichterstattung etc nerven. Trotzdem danke für den derfisch.de Artikel, über die anderen Sachen habe ich nicht wirklich Bescheid gewusst..

6. Kein WinPatrol oder dergleichen? Wie cleaned ihr denn euren Autostart? Nix nervigeres, wie Quicktime, Adobe etc schon im Autostart zu haben...
 
Autostarteinträge kannst du einfach über MSConfig verwalten.

Start | Ausführen | msconfig -4 (bei Vista) bzw. msconfig -6 (bei XP).

Ich habe dort im Moment nur 6 Dinge aktiviert: Treiber für Maus und Grafikkarte und vier Programme die ich brauche: Antivir, GetRight, Proxomitron und DU Meter.
 
sanchezz18 schrieb:
4. Bei XP benutzt ihr auch nur die integrierte Firewall?? Die kam mir eigentlich nicht sonderlich vertrauenswürdig vor, die habe ich damals sofort ersetzt.

Hast Du einen Router? Der macht genau das was die Firewall auch macht, Dich absolut zuverlässig vor dem Internet abschirmen. Er lässt nur noch das durch was Du EXPLIZIT anforderst (durch klick oder Seite ansurfen).

Für was also braucht man eine Software-Firewall die
a) Ressourcen verbraucht
b) Öfter mal nicht funktioniert (siehe Zonealarm vor kurzem)
c) Manipulierbar ist (ist ja schließlich nur Software, jedes Schadprogramm scheint mir inzwischen schlau genug diese Dinger lahmzulegen)
e) Etwa um Angreifer vom PC abzuhalten? Was für ein Missverständnis: Wie soll man Angreifer abwehren, die schon bis zu dem zu schützenden System vorgedrungen sind? Eine Firewall gehört "VOR" das zu schützende System.


ausser wenn man irgendwie Paranoia schiebt das MS ja mitbekommen könnte was man auf dem Rechner hat.
 
Also ich mach nachm Formatieren immer sofort folgendes drauf:
  1. Geforce Treiber
  2. Chipsatz-Treiber
  3. Maustreiber
  4. andere Treiber
  5. dann kommen erstmal die tausend MS Updates
  6. dann AntiVir
  7. WinRAR
  8. Alcohol120%
 
HisN schrieb:
Hast Du einen Router? Der macht genau das was die Firewall auch macht
Die Software-Firewall fängt Programme ab, die vom PC des Benutzers aus nach draußen wollen - das macht der Router nicht. Ob so ein Programm nun besonders hilfreich ist oder nicht, sei trotzdem mal dahingestellt.
 
Also mir ist es einfach etwas suspekt, wenn jedes Programm irgendwelche Daten von meinem Rechner an wer-weiß-wen übtertragen kann. Ich will weder, dass sich Quicktime, noch Winamp, noch sonstwer Daten über mien Nutzerverhalten überträgt. Daher hatte ich bisher auf jeden Fall eine SW-Firewall, einfach als Türsteher.
 
Bei mir ist es immer so:

1. Grafikkarten Treiber und Sound Treiber
2. FritzWlan Stick mit Update
3. Windows Media Player 11
4. Internet Explorer 7
5. Windows Updates (!)
6. WinRar
7. TuneUp und XP AntiSpy (nur Einstellungen bei der ich auch weiss was ich mache)
8. USB Intervall auf 5 Sekunden stellen
9. MSN (bzw Windows Live Messenger) + MSN Plus Live + Skripte + StuffPlug
10. JetAudio (für Videos, ist besser als dieser gammel VLC, da man die Videos einfach mit ESC beenden kann)
11. Java Update
12. Adobe Flash Player
13. Adobe Reader 9
14. O&O Defrag
15. Spiele usw. und das wars eigentlich immer
 
Zuletzt bearbeitet: (korrektur)
Mr. Snoot schrieb:
Die Software-Firewall fängt Programme ab, die vom PC des Benutzers aus nach draußen wollen - das macht der Router nicht.
Aber die Vista-Firewall macht das, wenn man sie entsprechend konfiguriert.
Beschäftigen muss man sich allerdings mit den Möglichkeiten. :rolleyes:
 
naja vielleicht will man sich ya nicht damit beschäftigen und man sucht nach leichter verstehenden alternativen :rolleyes:
 
Also mir ist es einfach etwas suspekt, wenn jedes Programm irgendwelche Daten von meinem Rechner an wer-weiß-wen übtertragen kann.
Warum installierst du Software, der du nicht vertraust ?
Ich will weder, dass sich Quicktime, noch Winamp, noch sonstwer Daten über mien Nutzerverhalten überträgt.

Das kann man im Programm selber aus machen, du wirst zum Beispiel bei Winamp bei der Installation explizit danach gefragt.
Über Sinn und Unsinn einer Software Firewall wurde hier schon mehrfach diskutiert, falls Interesse, benutz mal die Board Suche.
 
sanchezz18 schrieb:
Servus,

- XPAntispy (gibts/brauchts das was ähnliches für Vista?)

XP Antispy funktioniert auch unter Vista und enthält auch spezielle Vista Anpassungen, wie Abschalten der UAC und Ähnliches. Nur der Name ist noch irreführend. Siehe HP.
Ich rate aber dringend davon ab, solche Tools zu benutzen und auch die UAC ist sehr sinnvoll und abschalten ziemlich dämlich, da gerade das Einschränken des Admin-Kontos eine der großen Verbesserungen darstellt. Wer Probleme mit der UAC hat, sollte lieber mal seine Dateiberechtigungen so anpassen, dass ein normaler Benutzer auch seine Dateien und Ordner selbst bearbeiten darf.

Das Tool, das noch am wenigsten Schaden anrichtet, ist Tuneup, wenn man es vorsichtig benutzt und die Finger von der Registry-Säuberung lässt. Fehler entdeckt man zum Teil erst Wochen später, wenn irgendeine Anwendung nicht mehr funktioniert oder ihr Setup aufruft, um fehlende Einträge nachzutragen.
Grundsätzlich so wenig Systemeinstellungen verändern wie möglich und nur tun, wenn man weiß, was wozu gut ist. Gerade Dienste haben meist mehr Aufgaben, als man bei den Tools oder aus der Kurzbeschreibung erfährt. So sollte man den Aufgabenplaner auf keinen Fall abschalten. Und die Fehlerberichterstattung unter Vista ist zum Teil tatsächlich sehr hilfreich. Die Paranoia einiger Kinder, die sich selbst für wichtig halten, kann ich auch nicht teilen. Die Grundkonfiguration von Windows ist sehr brauchbar und gut abgestimmt. Bei so komplexen Systemen sollte man nicht einfach einen einzelnen Parameter für sich alleine betrachten.

Unter XP sollte man noch die TCP/IP Einstellungen und die Internetverbindungseinstellungen der Browser anpassen. Diese Tweaks bringen aus meiner Erfahrung wirklich etwas. Dazu empfehle ich Tuneup-Internetoptimierung, da es nur die wichtigsten Einstellungen anpasst, und nicht das komplette TCP/IP verbiegt, wie andere Tools. Ist wenigstens überschaubar, was verändert wird.

Ein weiterer Irrtum in diesem Zusammenhang ist das Abschalten oder die Anpassung des QOS-Protokolls. Nein, der belegt keine 20 % der Bandbreite. Die Einstellung ist sinnvoll, dann es ist lediglich ein Maximalwert. Das geht schon aus der Formulierung hervor, aber selbst die Entwickler von Tuneup haben hier wohl Sprachdefizite oder rennen der Masse der Nichtversteher hinterher und geben denen, was sie wollen. Das ist im Übrigen eine Schwäche der ganzen Systemtools, so wird auch totaler Schwachsinn angeboten wie ein Taskoptimierer, der Tasks optimal auf die Prozessoren verteilen soll ... naja. Dem irrationalen Bedürfnis nach Ordnung und der daraus entstehenden Nachfrage nach überflüssigen Ordnungstools wird dann entsprochen. Gutes weitere Beispiel ist Clever Cache von O&O. Wenn sich die Leute damit schneller fühlen, sind diese Tools aber vermutlich schon berechtigt. Einige schwören ja drauf.

Aber auch bei Tuneup darauf achten, die regelmäßige Einklickwartung vor dem ersten Start auszuschalten. Die wurschtelt auch bei einem neuen Windows schon in der Registry rum und löscht munter Einträge, obwohl alles noch im Auslieferungszustand ist. Sehr bedenklich und kein gutes Zeichen.

Wer es nicht schafft den Papierkorb und die Temps selbst zu löschen und seinen Browsercache gerne auf 2 GB stehen hat, kann auch CCleaner benutzen. Macht keine Probleme, aber auch hier Finger weg von der Registry-Säuberung. Häufiges Löschen führt im Übrigen zu höherer Fragmentierung. Ordentliche Cache- und Cookie-Einstellungen machen das überflüssig. Einmal im Monat die Temp Ordner löschen und gut. Die Platten sind eh groß genug. Gegen "Meine Mutti sieht, welche Pornoseiten ich besucht habe" hilft auch ein eigenes Benutzerkonto.

Viele Probleme entstehen aus Ordnungswahn. Viele "Optimierungstools" bringen im besten Fall gar nichts, richten aber meistens nur Schaden an.

Vista sogar diese Woche sogar neu installiert. An Tools und Hilfsprogrammen habe ich bisher drauf:


  • Alle Treiber und Updates
  • WinRAR
  • Avast
  • Everest
  • K-Lite Codec Pack
  • Keypass
  • PerfectDisk
  • Truecrypt
  • UltraISO
  • HashTab
  • Java SDK
  • Nero Lite
  • Tuneup
  • Firefox
  • Miktex und Texnicenter
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Boogeyman schrieb:
Warum installierst du Software, der du nicht vertraust?

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Z.B. Winamp benutze ich gerne, und die Sendung von Berichten habe ich auch ausgestellt. Aber im Laufe der Zeit sammeln sich halt einige Programme usw und wenn ich mal was übersehen habe, bin ich doch so auf der sicheren Seite.

abulafia schrieb:
[...] CCleaner benutzen. Macht keine Probleme, aber auch hier Finger weg von der Registry-Säuberung.
Ist die Registry-Säuberung wirklich schädlich - sprich, kann man das bei CC vergessen? Mir ist das immer suspekt, aber nach und nach Müllt sich ein Durchschnittsrechner eben irgendwann zu, kein Plan, was da in der Registry ist und was nicht. Da von Hand in der Registry rumzupfuschen trau ich mich noch viel weniger (also schon für die Standardsachen, aber von wegen verweister Einträge.. kein Plan).

Klar sind 100 Optimierungsprogramme unnütz - aber ich habe auch Kumpels, die einen schon schief anschauen, wenn man nicht alles im DOS macht: "alles viel safer etc blabla"
 
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