Standortverknüpfung via VPN Realisieren

E

ExtiQ

Gast
Hi CBler,

ich muss 3 Standorte verbinden:

A (10 Mitarbeiter)
B (11 Mitarbeiter)
C (30 Mitarbeiter) <- Hauptsitz

Die Vernetzung der der Arbeitsplätze in den Filialen ist soweit geklärt, jedoch ist jetzt die Frage, wie wir die Vernetzung der 3 Standorte realisieren sollen.

Beispiel:
Beim Hauptsitz sind jeweils 8 Arbeitsplätze an 3 Switche angeschlossen.
6 Arbeitsplätze und die 3 Switche sind an einem Router angeschlossen.

Frage: Ist der letzt genannte Router sinnvoll oder wäre ein Switch sinnvoller, der dann an ein Routingfähiges DSL Modem angeschlossen wird (z.B. Fritzbox ö.ä. ) ..
und wie realisiere ich dann VPN ?
( Ein Cisco Router wie z.B. http://www.cisco.com/en/US/products/ps9924/index.html
kann VPN ja Hardwareseitig ) Ist das professioneller?

Danke für Hilfe,

ExtiQ
 
Also wenn du ein ganzes Netzwerk miteinander verknüpfen willst dann MUSS der Router hardwareseitig VPN können da ja ansonsten jeder Client einzeln per VPN "raus" geht ist zwar machbar aber doch umständlicher! Also wenn das Geld nicht so wichtig ist würde ich neue Router kaufen.

Falls es aufs Geld ankommt dann muss auf jedem Client VPN eingerichtet werden der dann zu dem Hauptsitz leitet.

Hier ist allerdings die Frage welche Anbindung der Hauptsitz hat und welche Art Daten über VPN übertragen werden sollen.

Gruß
 
Wenn kein Printserver vom Hauptstandort auf Drucker an den Remote Standorten drucken soll, bietet sich eine SW VPN Lösung an aber nen DSL Router solltest du trotzdem verwenden

Oder sind an den Remotstandorten auch server auf die vom hautpstandort aus zugreiffen werden soll
 
was für internetanbingungen hast du?
was für ip-ranges hast du an den standorten?
wieviel budget hast du?
wie sind die kommunikationswege? (filiale <-> zentrale oder auch filiale <-> filiale)
 
knuddelbaer1989 schrieb:
Falls es aufs Geld ankommt dann muss auf jedem Client VPN eingerichtet werden der dann zu dem Hauptsitz leitet.
So viel kann es gar nicht aufs Geld ankommen, dass man so etwas macht.
Ich empfehle an jedem Standort einen Router mit VPN Unterstützung oder einen Server der das übernimmt.

So teuer ist die Hardware auch wieder nicht.
Außerdem wenn A und B mit C verbunden sind kommen wenn jeder extra verbindet 21 Verbindungen und sonst nur 2 Verbindungen zu Stande. Es ist also Ressourcenschonender und bequemer.
 
Der Aufbau ist in etwa so:
jpg.gif


-Sisko- schrieb:
was für ip-ranges hast du an den standorten?
IP Ranges sind relativ wurscht, mir kommt es darauf an, ob ich VPN über den Router realisiere.. oder einfach nen Switch an das den "DSL Router" anschliesse und VPN über einen Server o.ä. realisieren soll.. ;)
-Sisko- schrieb:
wieviel budget hast du?
Budget ist relativ.. es soll wirtschaftlich sein. Meine erste Idee war, nen 16 Port Router zu nehmen, da ich 9 Anschlüsse benötige und diesen dann an ein einfaches DSL Modem anzuschliessen.
Meine 2. Idee war, nen Switch zu nehmen, dort alle Clienten anzuschliessen und den Switch dann z.B. mit einer Fritzbox zu verbinden, die dann evtl. die VPN Sache übernimmt. Nun weiß ich nicht, wie fähig so eine Fritzbox ist, wieviele Verbindungen möglich sind etc. oder ob mein Gesamtverständnis über das Thema gänzlich falsch ist :D
 

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prinzipiell ist es meines Wissens nach möglich, je nach Leistung der Verbdindung, eine unbegrenzte Anzahl Clients mit einem VPN-Host zu verbinden. Mindestens Standort C sollte einen VPN-fähigen Router besitzen, was bei einer Standard-Fritz!Box nicht der Fall ist. Ausschlaggebend ist, ob der Router den VPN Tunnel AUFBAUEN oder nur DURCHLASSEN kann. letzteres ist mit der Fritz!Box möglich, ersteres nur mit einer professionellen Router-Lösung. Dahinter hängst du deine Switches/ Clients/ was auch immer. Die Clients stattest du nun mit einer VPN-Software aus(z.B. OpenVPN) und lässt sie die Verbindung mit dem VPN-Router bei C aufbauen.
Nachteil: A kann nicht mit B kommunizieren, es können nur beide mit C kommunizieren und umgekehrt. (Wenns falsch ist, berichtigt mich bitte, aber es kann sein, dass sich das mit der richtigen Routing-Tabelle umgehen lässt, das habe ich noch nicht ausprobiert)
Lösung: A und B bekommen ebenfalls einen VPN-Router, sodass der Tunnel in alle Richtungen aufgebaut werden kann.

mfg

bootsector
 
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