Startprobleme mit Büro-PC - zu kalt?

bitfunker

ewohner
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Hi, Folks!
Eine neue Frage aus dem Reich der Kuriositäten. Unser "Schreibmaschinchen" macht Ärger. Die Kiste steht unterm Schreibtisch hängt an einer Schaltsteckerleiste, läuft seit Ewigkeiten ohne Mucken.
Nun macht der Rechner seit neustem Folgendes:
Beim Einschalzten komt das übliche Post-Piepen und ein Bild, der RAM wird hochgezählt und die Laufwerke angezeigt. Dann belibt er mit blinkendem Cursor stehen. Da hilft nur ausschalten. Das Spielchen macht man drei bis fünfmal, dann bootet er, als wäre nix gewesen. Mistvieh!

Ich schwanke zur Zeit zwischen folgenden Möglichkeiten: Das gute Stück steht recht kühl; derzeit so etwa 15°C. Ist das dem vll. zu kalt?
Oder könnte es die Board-Batterie sein?

Sys: PIII 1000EB, Asus TUSL-C, 20 GB IBM, 10GB WD, GF2 MX-400, SB Live 4.1, 250 W NT
 
15°C sind Ok, Intel gibt glaube ich ab +5°C an, oder zumindest in der Größenordnung.

Ich tippe eher mal auf die Batterie...;)

Vll hat aber auch das NT eine Macke (Elkos), daß hier erst "vorgewärmt" werden muß.
 
15°C! Und dabei "arbeitest" du.
Hört sich nach Strafarbeit in Sibirien an. :D

Tschuldigung für OT. ;)
 
vll is es ja der baterie zu kalt. :o is ja beim auto auch so hab ich mit bekommen. es war warm draußen es ging ohne mucken an. kaum waren es kälter und er zuckte rum und ging nett mehr an. versuch doch mal die batterie vorher an zuwärmen vll gehts ja dann besser. :)
 
ich tippe eher auf die Elkos... das wird sicher einer oder mehrere defekt sein. Sehen dann etwas runder aus oder ebend aufgeplatzt...das hatten wir doch schon mal in diesem Forum - glaube ich zumindes...ansonsten sehet auch in der jetzigen Ausgabe von PC-Magazin was über defekte Elkos.
 
Danke für die Antworten! Ich tippe leider inzwischen auf die Festplatte!


-> Der DFT hat defekte Sektoren gefunden. Mist! *schnelldatensicherngeht*

@phil.: *brrr* :D
 
Ich finds wirklich kurios, denn der einzige Rechner, der bei mir öfter mal nen Kaltstart nicht mitgemacht hat, war mein alter Celeron III - und zwar auf dem gleichen Board :D Gut, das war kein Office-PC, und das Problem gabs auch erst bei ungefähr 50% OC ;)

Die BIOS-Batterie kann man eigentlich ausschließen, denn wenn die nicht genug Leistung bringt würde eine entsprechende Meldung beim POST erscheinen.

Hast du mal versucht, den "Quick POST" abzuschalten, sodass eventuell übersprungene Tests mitgemacht werden?
Mal testweise die zweite Festplatte abgeklemmt, falls die bei der Laufwerkserkennung Mucken macht?
Laufwerke mal testweise manuell eingestellt und leere Kanäle disabled?
 
vll is die hdd ja kaputt gegangen weil es ihr zu kalt war? is denn sowas möglich wenn ein bauteil die ganze zeit zu kalt is das es eben schneller kaputt geht als wie wenn es eben warm is. also ab anfang an warm. und nie so bei 15°C. mich wundert das eh 15°C sag mal wo sitz du :eek: im keller. :lol:

ich würde mir das alles ab frieren. :D
 
also 15°c dürften pc komponenten doch nocht nicht leiden.
ist doch gerade die ideale abreitstemperatur.
da überlegt man sich, ob man rumbummelt oder sich beeilt :)
 
Elektronischen Komponenten macht Kälte nix aus (meist bis -40°C). Warum die meisten +5°C als Betriebstemp-Untergrenze angeben, liegt einfach an kondensierender Feuchtigkeit. Liegt die Umgebungstemp unter 0°C und der Chip wird heiß, dann kondensiert Feuchtigkeit - DAS ist dann eher schlecht :-)

Ansonsten würd ich mir trotzdem mal das NT anschauen...
 
Ich habe mal den DFT laufen lassen; die IBM HDD gibt wohl lagsam den Geist auf. Hoffentlich langt's noch für ein Image. *daumendrück*

Wegen der "Kälte": Im Raum hat es gesunde 18-20°C, aber der Rechner steht etwas ungünstig direkt an einer Außenwand unter den Tisch, wo sowieso schon wenig Warme Luft hinkommt. Daher muss er ein wenig frieren. Dafür sind die Temps an sich top! Wer hat schon ~25°C idle? :D

@AM!: Welchen CPU hats du denn auf dem Board? Mit OC ist bei dem 1000EB nicht viel los (rein theoreitsche Frage, läuft eh als Office-PC auf default).
 
Mein herzliches Beileid wegen der Festplatte...

Die CPU war ein Celeron mit Tualatin-Core, gebaut im Frühjahr 2002 glaube ich, mit FSB 100, 1000 MHz. Die CPU hatte drei exzellente OC-Voraussetzungen: sehr kühler Kern, der kleinste verfügbare Tualatin und ein FSB von 100 und nicht 133. Die letzten beiden Punkte machen ihn dem Barton 2500+ so ähnlich :)
Der ging sogar im synchronen Betrieb (2x256 Infineon PC133 CL2) noch rockstabil auf 151 MHz FSB, also 1510 MHz, allerdings, wie schon gesagt, mit gewissen Anlaufschwierigkeiten, was mich aber nie wirklich gestört hat.

Damit hat er sogar öfter mal noch die ersten Northwood-P4 hinter sich gelassen, und das bei einem damaligen (2002) Preis von vielleicht 60€. Heute gibts das Teil manchmal schon für 20€. War einfach ne tolle CPU, eben das beste was Intel je gebaut hat. Schade nur, dass ich mir nen Pentium M nicht leisten kann...

Dass dein PIII EB nicht so hoch geht, wird daran liegen, dass der olle Coppermine-Core bei 1 GHz schon fast am Limit läuft, und dass er wahrscheinlich einen 133 MHz FSB hat...

Aber 25°c idle hab ich mit meiner CPU auch auf default nicht geschafft. Weniger als 30°c warens nie, wobei das verglichen mit den heutigen CPUs eiskalt ist...
 
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