Steuererklärung

BlubbsDE schrieb:
das Einkommen aus der Selbstständigkeit
da dann aber nur den Gewinn, nich den Bruttoverdienst, oder?
dann käme ich auf ca. 3.500 Euro insgesamt, d.h. ich müsste noch ca. 1.000 Euro nachzahlen, richtig?
 
Was soll das sein, dieser Unterschied? Du machst laut Dir eine EÜR. Natürlich das, was am Ende der EÜR raus kommt. In Deinem Beispiel 6.000€.
 
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BlubbsDE schrieb:
Was soll das sein, dieser Unterschied?
genau, der Betrag nach EÜR

also kann ich grob, jeden Monat 100 zur Seite legen, für die Steuer der Selbstständigkeit,
das hilft mir schon mal konkret weiter,
Danke!!!
 
larska schrieb:
das meinte ich ja, die Steuerbelastung für das "Angestellten"-Einkommen sollte doch nicht steigen...
diese ist ja mit der Lohnsteuer beglichen...
Nochmal: Die Lohnsteuer ist nur eine besondere Erhebungsform der Einkommensteuer! Die Einkommensteuer ist auf das gesamte Einkommen zu bezahlen, egal ob dies aus selbstständiger oder unselbstständiger Tätigkeit stammt. Bei der unselbstständiger Tätigkeit entrichtet der Arbeitgeber aber automatisch eine Vorauszahlung die der zu erwartenden Steuerlast entspricht in Form der Lohnsteuer. Betrachte die Lohnsteuer also nicht getrennt von der Einkommensteuer, sondern als Teil von ihr.
larska schrieb:
Das würde ja bedeuten, dass ich auch ohne Selbstständigkeit etwas nachzahlen müsste... das verstehe ich nicht...
Nein, die Lohnsteuer wird so berechnet, dass man eigentlich nie Nachzahlungen hat, wenn man wirklich nur Einkommen aus einer unselbstständiger Tätigkeit hat.
larska schrieb:
da dann aber nur den Gewinn, nich den Bruttoverdienst, oder?
Kann es sein, dass Dir nicht einmal der Unterschied von Umsatz und Gewinn bekannt ist? Die entsprechenden Aufwendungen kannst Du natürlich gemäß den Vorgaben vom Umsatz abziehen. Der Weg zum Steuerberater scheint mir hier sehr angebracht zu sein, da Du von dem Thema so wirklich gar keine Ahnung zu haben scheinst. Aber gerade bei selbstständiger Tätigkeit sollte man sich damit schon auskennen oder sich eben beraten lassen.
 
Holt schrieb:
Kann es sein, dass Dir nicht einmal der Unterschied von Umsatz und Gewinn bekannt ist? Die entsprechenden Aufwendungen kannst Du natürlich gemäß den Vorgaben vom Umsatz abziehen. Der Weg zum Steuerberater scheint mir hier sehr angebracht zu sein, da Du von dem Thema so wirklich gar keine Ahnung zu haben scheinst. Aber gerade bei selbstständiger Tätigkeit sollte man sich damit schon auskennen oder sich eben beraten lassen.
Ich mache seit ca. 8 Jahren meine Steuererklärung selbst. Und mir ist der Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn auf jeden Fall klar.
Neu, ist für mich eben jetzt die Situation, dass ein Teil meiner Tätigkeit jetzt im Angestellten-Verhältnis stattfindet...
 
larska schrieb:
gibt es ein gutes Programm zur Kalkulation der zu erwartenden Steuer? (oder eine Vorlage für libre office..) Ich würde gerne in etwa wissen, wieviel ich mir jeden Monat zur Seite legen muss...

Ich würde Dir wirklich empfehlen, einmal zu einem Fachmann, sprich Steuerberater zu gehen. Kostet zwar was, aber m.E. lohnt es sich in jedem Fall. Ansonsten wurde hier schon alles gesagt. Daher nur noch zur Software: Wirklich gut ist Wiso Steuer Sparbuch 2019. Das Programm hat einen Interviewmodus und führt dich ziemlich gut durch die Erklärung durch, sodass man sich recht leicht zurecht findet. Unter https://www.buhl.de/alle-testversionen kannst Du das auch komplett kostenlos laden. Die Testversion ist im Prinzip vollständig nutzbar. Du kannst nur damit keine Steuererklärung abgeben oder drucken. Dann müsstest Du das Programm kaufen. Aber Du kannst alle deine Daten eingeben und siehst dann auch, was am Ende zu zahlen ist. Gibt auch immer noch einige Tipps, wie man ggf. noch Steuern sparen kann und Plausibilitätsprüfungen.

Elster Online ist komplett kostenlos. Damit kannst Du Deine Erklärung auch machen, aber das ist nicht so auf Einsteigerfreundlichkeit getrimmt. Daher wie gesagt mein Tipp : Wiso Steuer Sparbuch.

Grüße
 
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Ismael11 schrieb:
Elster Online ist komplett kostenlos. Damit kannst Du Deine Erklärung auch machen, aber das ist nicht so auf Einsteigerfreundlichkeit getrimmt. Daher wie gesagt mein Tipp : Wiso Steuer Sparbuch.
DAs Ding ist halt nur, alle bauen auf Elster auf^^. Bei die Software glaube ich nur noch dieses Jahr geht, und ab nächsten nur noch Online geht. Bedenken sollte man bei der Selbst.Arb. das man neben der EÜR auch noch die AVEÜR (AnlageVermögenEÜR) abschicken muss.


larska schrieb:
Ich mache seit ca. 8 Jahren meine Steuererklärung selbst. Und mir ist der Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn auf jeden Fall klar.
Neu, ist für mich eben jetzt die Situation, dass ein Teil meiner Tätigkeit jetzt im Angestellten-Verhältnis stattfindet...
Das ist auch schön, dass du das alles selber machst. Da spricht nichts gegen. Trotzdem schlage ich in solchen Situationen vor, wenigsten jemand drittes drüber schauen lassen.
 
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