Stift in Word - oder falls nicht machbar: Software gesucht

Nils_75

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Hallo,

ich möchte gerne eine Bestandsliste in Word 365 mit meinem Stift ausfüllen.

Leider habe ich keine Möglichkeit gefunden meine Eingaben in Text umzuwandeln.

Als Option wird mir unter dem Punkt Zeichnen angeboten "Freihand in Form" oder "Freihand in Gleichung".

Ich hätte jetzt gedacht, daß es auch eine Option "Freihand in Text" gibt, die kann ich aber nicht finden.

Sinn der Sache wäre es, daß ich mit dem Tablet ins Lager gehe, die Bestände mit dem Stift in den einzelnen Listenfeldern eintrage und dann konvertiere, so daß ich die Liste dann am PC weiter bearbeiten kann.

Als Beispiel habe ich hier mal einen Listenausschnitt angehängt:

8a6c80a0-eb49-43fa-a511-a33405350136.jpg


Die Handschrift ist jetzt natürlich nicht so gut, habe es mit dem Finger geschrieben, mit Stift ist es genau in den Eingabefeldern.

Oder gibt es eine andere Software die so etwas kann?

Kann mir jemand helfen?


Vielen Dank und viele Grüße,

Nils
 
Tastatursymbol:

1597695698333.png

Einstellungen und ganz rechts das Symbl auswählen:
1597695811914.png


klicken und schreiben:
1597695859885.png


OneNote kann das auch, inwiefern das in einer Tabelle gescheit geht steht auf einem anderen Blatt Papier. Warum nicht einfach die Zahlen ordentlich schreiben oder gleich den Nummernblock nutzen?

Mag vlt. noch Sondersoftware geben wo es über ein Zusatzfenster gelöst wird. Aber selbst da bin ich mit der Tastatur 100x schneller.

EDIT: Noch besser, unten auf &123 klicken
1597697040767.png


Nummernblock nutzen:
1597697103435.png


Da brauchst du auch keine Tastatur oder extra Nummernblock.
 
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Vielen Dank für die Hilfe.

Die Tipps habe ich ausprobiert und es ist wirklich sehr umständlich und nicht produktiv.

Warum ich eigentlich keine Tastatur nehmen möchte:
Bislang drucken wir die Listen aus und tragen im Lager die Bestände handschriftlich ein, nachher wird es am PC erfasst (geht recht schnell).

Meine Idee war nun anstatt mit der Kladde ins Lager mit den eh schon vorhandenen Tablets und Stiften ins Lager zu gehen. Und zwar in der Handhabung halt genau wie auf der gedruckten Liste. Ohne Eingabefeld, wie direktes Schreiben auf Papier mit umgehender Umwandlung. Das würde uns einen Zeitvorteil verschaffen und Papier sparen.

Eigentlich hätte ich gedacht, daß das in der heutigen Zeit eine Art Standard sein könnte. Aber nach schier unendlicher Google-Suche und den bislang gefundenen Tipps (für die ich trotzdem dankbar bin) scheint es das so nicht zu geben.
Ist diese Art der Anwendung wirklich so ungewöhnlich?

Vielen Dank noch einmal für Eure Ideen.

Viele Grüße,

Nils
 
Solche Kladden wären - Tablets. Es scheint sogar der Stylus eine Wiederauferstehung zu feiern.
Der Smartphone-typische Weg mit der Bildschirmtastatur dürfe wenigsten den Abschreibschritt einsparen. Kapazitative stifte gibt es. Nur eben noch keine vernünftige Stricherkennung und dass der Strich an genau diese Stelle als Zeichen muss, nebst dem Wechseln jener Stelle.
Das mögen Profigeräte können, Endverbrauchergeräte machen lieber Fotos oder spielen Videos ab denn wirklich produktiv zu sein…
CN8
 
Ich glaube das Problem kannst du eher bei der Software suchen (Lagerlogistik/Warenwirtschaft). Es gibt durchaus Software die auch für Touch geeignet ist. Ob diese mit eurem System kompatibel ist bzw. Der Hersteller selbst etwas entsprechendes hat ... Meist mittels Weboberfläche oder App realisiert. Würde dir die Nachbearbeitung am Rechner auch ersparen.

aus meiner Sicht ist euer Workflow an der Stelle nicht effizient.
 
Das von MS angedachte Programm dafür ist OneNote. Das müsste das konvertieren können da es auch die OCR Komponente aus Office nutzt - als einziges Programm.
Solltest du dein Office in dem Zeitraum installiert haben in dem OneNote nicht mehr Teil des Pakets war, man kann es separat herunterladen und nachinstallieren. Bei frischen Installationen kommt es angeblich wieder mit. Dann muss man auch nicht gleich wegen der Cloud losmeckern.
 
Hallo,

echt super Eure Hilfe hier, auch wenn sie bislang nicht zum Erfolg führte.

Wir haben quasi keine Lagerlogistik, wir sind ein kleiner Wochenmarkthändler.

Unser "Workflow" ist eigentlich recht einfach gehalten:
Ich habe eine Liste mit allen Artikeln in Word erstellt und dort tragen wir zweimal die Woche die Bestände und die bestellten Artikel ein. Das war es schon. Dann kann ich halt den Abverkauf in der Liste sehen und anhand dessen die Bestellung für die nächste Woche planen. Mehr will ich gar nicht.

Warenwirtschaft, etc. ist für uns etwas überdimensioniert. Ich will mir das Drucken der Listen sparen. Papier ist halt Rohstoff. Und meine Platte bekomme ich bis zur Rente mit den Listen eh nicht mehr voll. :-)

OneNote habe ich im Office-Paket dabei, leider ist es auch dort wohl nicht möglich einfach Zahlen in eine Tabelle zu schreiben und dann live umzuwandeln.

Schade eigentlich, so etwas könnten viele brauchen meiner Meinung nach. Viele Kollegen schreiben Mittags ihre Bestände auf und arbeiten mit solchen Listen. Auch in anderen Branchen wird es solche Anwendungsfälle geben. Ein Tablet hat heutzutage fast jeder.
Nur muss ich leider sagen: Für große Investitionen in spezielle Software haben die meisten Markthändler kein Geld. Und auch wenn mir solch eine Software durchaus etwas wert ist: In die tausende darf es nicht gehen. Da drucke ich lieber aus und geh vom gesparten Geld mit meiner Familie fein essen.

Vielen Dank.

Nils
 
Wenn du das Ganze als Excelliste erstellen wuerdest, sollte @Testa2014 Methode praktikabel sein.
1) in erste Zeile mit dem Finger tippen
2) Wert in Schreibfehlt schreiben
3) Enter, wenn Eingabe korrekt
4) 1 bis 3 in Zeile 2 wiederholen


Alternativ 1)
ohne Stift, mit Excel: Wert ueber +- Buttons erzeugen (Bspw.: "+1", "+5", "-1", "-5")

1) gewuenschte Zelle antippen
2) so haeufig Buttons antippen, bis der gewuenschte Wert erzeugt wird


Alternativ 2)
ohne Stift, mit Excel: selbst ueber 12 Buttons ein Tastenfeld erstellen (Zahlen 0 bis 9 und "Entfernen", optional "Inhalt loeschen" und "Enter")

1) gewuenschte Zelle antippen
2) gewuenschte Menge ueber Button-Tastenfeld eingeben
 
Das klang anfangs so professionell, verstehe dein Anliegen aber.

Du kannst mir gerne mal deine Anforderungen senden. Für einen Bekannten habe ich mal etwas ähnliches geplant, jedoch noch nie umgesetzt (da noch altmodisch). Vlt.(!) sehe ich da synergien und nehme mich dem doch an.
 
Vielen Dank für die Hilfe.

Professionell ist ja relativ. :-)

Wobei ich sagen muss: Was wir an Technik im Betrieb haben ist schon beachtlich für unsere Größe, finde ich zumindest.


Aber zurück zum Thema:

Die Anforderungen sind (eigentlich) ganz einfach:

Ich habe eine Liste mit all meinen zu bestellenden Artikeln (grob geschätzt ca. 200). Diese habe ich in zwei Tabellen erfasst (einmal Fleisch, einmal Wurst). Anfangs der Woche schreibe ich die Bestände auf, dann die bestellte Ware (drei mal in der Woche) und am Ende der Woche die Endbestände. Daraus ergibt sich die verkaufte Menge pro Woche.

Diese Listen werden bislang handschriftlich ausgefüllt, nur die Bestellungen werden am PC erfasst.

Ziel wäre eine komplette Erfassung in der Liste, diese kann ich abspeichern und für die Planung der nächsten Woche nutzen.

Auf dem Markt ist der Umgang mit Klemmbrett und Kugelschreiber bislang am effektivsten. Die einfachste Umsetzung (aus meiner Sicht) wäre die Nutzung von Tablet und Stift.

Das ist besonders wichtig im Blick darauf, dass ich nicht nur Leute der Smartphone-Generation beschäftige. Ich selbst könnte das auch per Tastatur relativ schnell, die Zeit des Abtippens kann ich ja abziehen, aber bei einigen meiner Mitarbeiter könnte das durchaus wesentlich länger dauern.

Eigentlich war es das auch schon, keine Warenwirtschaft, keine großartigen Auswertungen. Nur Zahlen in eine Liste eintragen.

Viele Grüße,

Nils
 
Selbst so was primitives überfordert die heutige Technologie für den normalen Markt.
Ich lehne mich zum Fenster raus, aber nicht einmal Geräte zur Unterstützung Behinderter, die ja auf motorische Einschränkungen abzielen, dürften sich hier finden lassen.

Um mal primitiv 15 Jahre und mehr zurückzugehen. Handy, Bluetooth-Headset. Ich suchte nach einer Funktion meine akustischen Befehle anzulernen, Namen… Gab es nicht. Aber die Sprecherkennung war grottig. Also alles nutzlos.
Heute ist das nicht anders. Es könnte ja den User beleidigen und überfordren wenn er ein paar Handschriftproben abzugeben damit das System hingekritzlete Zahlen zuverlässig erkennt (Wie bei den Fingerabdrücken am SP - zu faul mal mehrere Finger einzuscannen, trocken und mit Waschhänden…)

Dass nicht mal die Industrie brauchbar günstige Geräte mit Software anbietet die in dies Kerbe hauen wundert mich, und es wundert mich nicht. Man tippt nur SMS bzw. deren Nachfolger, aber man füllt keine Tabellen aus mit dem kleinen Manko des Zellwechsels.
Ergonomie Fehlanzeige.

CN8
 
Dem muss ich wiedersprechen.
Die Handschrifterkennung in Windows (Surface) ist schon zuverlaessig, vor allem bei Zahlen. Wobei bei meine Schreibschrift sogar besser erkannt wird, als meine Druckschrift.
 
Irgendwie türmen sich bei mir die Fragen, wie kassiert Ihr? Wird das in der Kasse eingegeben? Hat diese eine Schnittstelle?
4x die Woche wird jede Scheibe Salami abgezählt? Oder wie soll ich mir das vorstellen? Bei 200 Sorten wird schon das Wiegen amüsant. Geh ich von 5 Sekunden (durchschnittlich) pro Sorte aus (aus der Auslage nehmen, Wiegen, Protokollieren, zurück-/weglegen) sind das schon 17 Minuten. Ich denke mal eher das es mehr Zeit an Anspruch nimmt.
Was für Endgeräte setzt Ihr ein (WLAN/Mobilfunk)?
In was erfässt du die Bestellungen am PC? Excel Listen, Word Dokumente, irgendein System, ...?
Am Ende der Woche nimmst du die Listen (Mehrzahl, da anscheinend mehrere Stände) und rechnest alle 200 Positionen zusammen?
Wow, das klingt gar nicht kompliziert, sorry :D

Persönlich würde ich vom Stift als Eingabemethode (Schreiben) weggehen. Das wird zu kompliziert, mit dem Finger auf dem Bildschirm die Zahlen eintippen geht wesentlich schneller und bequemer. Scientist hat ganz gut erklärt wie es gehen kann.
 
Hallo,

die Handschrifterkennung ist wirklich (zumindest bei mir) ganz gut, aber da muss ich CN8 recht geben: Die Problematik ist, das Windows/Word nicht erkennt in welches Feld die Zahl eingetragen werden muss. Sonst würde ja alles laufen.

Testa2014: So kompliziert ist es nicht und mehrere Stände sind es auch nicht. Wir werden nur mehrmals die Woche angeliefert. Die Bestände werden "auf Sicht" eingetragen (Erklärung siehe unten), das geht relativ schnell (ca. 30 Minuten pro Woche).
Kasse und Bestandsliste sind zwei verschiedene paar Schuhe. Die sind nicht miteinander verbunden und auch nicht "kompatibel" untereinander, weil wir aus vielen eingekauften Produkten durch zerlegen/marinieren andere Produkte erschaffen.

In die Listen werden keine Grammzahlen eingetragen, nur ganze oder halbe Kartons, Kilogramm oder Würste (je nach Artikel). Um bei der Salami zu bleiben: Anfangsbestand eine halbe, dann noch eine dazu bestellt und Endbestand der Woche wieder eine halbe Wurst. Macht eine verkaufte Wurst. So ähnlich musst Du Dir das vorstellen.

Es gibt wie gesagt zwei Listen, die ich mit Word erstellt habe: Eine für Fleisch, eine für Wurst. Dort werden Bestände und Bestellungen eingetragen. Die Bestellungen trage ich am PC in die Listen ein. Die Bestände halt auch, da diese ja handschriftlich erfasst werden. Und genau bei diesem Schritt meine ich könnte man mit dem Tablet einen Arbeitsschritt und Zeit sparen und vor allem Papier.

Ich hoffe ich habe das verständlich erklärt.

Mein Ansinnen war es halt dies mit den vorhanden Mitteln realisieren zu können.
(ich habe: PC im Büro, Tablet oder Notebook für unterwegs, Office 365 auf allen Geräten)
Scientist hat die Excel-Tabelle ins Spiel gebracht, das hört sich gut an. Leider bin ich in Excel nicht erfahren und weiss auch nicht wie es sich bei den Feldern beim Eintragen von z. B. halben Stücken verhält oder bei großen Stückzahlen (120 Hähnchen = 120 x plus drücken?).

Einen schönen Sonntag noch,

Nils
 
Hier wird gerade gefrickelt.
Word ist nicht fuer Stifteingaben gedacht, warum auch? Sie bietet in Word in meinen Augen keinen Vorteil und die meisten werden sie nicht nutzen wollen oder mangels passender Hardware nutzen koennen.
Fuer Notizen mit dem Stift ist OneNote das bessere Tool und bisher ist mir auch kein besseres Tool untergekommen. Trotzdem liegt es noch weit unter seinen Moeglichkeiten.

Wenn man nicht frickeln moechte, muss man nach einer passenen Software suchen.
Vielleicht existiert ja etwas, ist dann aber auch moeglicherweise nicht kostenfrei oder mit anderen Abhaengigkeiten verbunden.

Nils_75 schrieb:
Leider bin ich in Excel nicht erfahren und weiss auch nicht wie es sich bei den Feldern beim Eintragen von z. B. halben Stücken verhält oder bei großen Stückzahlen (120 Hähnchen = 120 x plus drücken?).

Die moeglichen Buttons waren nur Vorschlaege, ich kenne das Anwendungsgebiet nicht.
Es gilt halt ein Spagat zwischen Uebersicht und Funktionalitaet zu machen.
Vom Code her ist das nichts kompliziertes und kann ich dir in wenigen Minuten erstellen.
Das Layout ist das was die meiste Zeit fressen wird.

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  • Tastenfeld.zip
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Ich bin immer ein Riesenfreund von Datenbanken und Services. In diese Richtung würde meine Lösung auch gehen. Habe aber das Gefühl das es nicht passt. Zumal es bei euch ggf. Auch oversized ist.

ein erster Schritt wäre von Word auf Excel umzusteigen. Danach könntest du noch Access in Betracht ziehen um schöne Auswertungen zu haben und ein paar Sachen zu automatisieren. Mit Excel Dateien, die mittlerweile als etablierter Standard angesehen werden, kannst du auch besser weiterarbeiten.
 
Hallo,

hui, ich bin begeistert von Eurer Hilfe.

Datenbank ist wahrscheinlich wirklich etwas "oversized". Wir sind ein kleiner Händler und wollen es auch bleiben, das was wir an Daten haben ist nicht viel. Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich fast alles noch im Kopf, die Zettel dienten nur der "Dokumentation". Aber man wird älter.

Das Tastenfeld hat mich schon mal weiter gebracht. Über ein Layout habe ich mir ehrlich gesagt noch nicht so die Gedanken gemacht. Wir haben halt unseren Stil, der aber, wie ich immer wieder feststelle, nicht 1:1 auf die "moderne Welt" umzusetzen ist.

Ich werde vielleicht erst einmal versuchen unsere Bestandstabellen in eine Excel-Tabelle umzuwandeln und dann mit den Tastenfeldern zu erweitern. Vielleicht kommen mir da schon ein paar weitere Ideen zur Umsetzung.
Das wird aber wohl ein paar Tage dauern, so schnell wie ihr bin ich leider nicht.

Sobald ich ein Ergebnis habe melde ich mich.

Vielen Dank,

Nils
 
Hallo,

so, nach langer Zeit mal ein kleiner Zwischenstand:

Die Übertragung der Tabelle in Excel war nicht so das Problem. Im Zusammenhand mit dem Tastenfeld habe ich aber leider das Problem, daß die Schrift einfach zu klein wird wenn die Felder noch neben der Tabelle sind und man entweder seitlich scrollen muss (das ist nicht so Bedienerfreundlich) oder halt sehr genau lesen muss (was wiederum unseren älteren Angestellten schwerfällt, selbst mit Lesebrille).

Eine andere Lösung hat sich aber in der Zwischenzeit aufgetan: Auf dem IPad gibt es ja mittlerweile die "Kritzeln"-Funktion. Das habe ich probiert und es kommt meinen Wünschen schon recht nahe. Leider funktioniert das ganze noch nicht in der Word-Version für Ipads, sondern nur in der Apple-eigenen Software. Und die Erkennung ist noch nicht so 100%ig perfekt. Aber es ist auf jeden Fall schon ein Schritt in die richtige Richtung. Das werde ich verfolgen.

Vielen Dank noch einmal für Eure Hilfe.

Nils
 
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