perfekt!57
Commodore
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- Feb. 2003
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nach den wunderbaren Prescott-Prozessoren der letzten Jahre, die eine TDP von 130 Watt überhaupt erst möglich machten, steht uns jetzt der nächste "Energiesparfortschritt" von Seiten INTEL ins Haus:
Bekanntlich werden ja die jetzt kommenden 65 Nanometer-CPU's alle (zum Glück, und ein paar sind ja auch schon da) wieder etwas weniger Strom verbrauchen.
Dafür hat sich INTEL aber zum Ausgleich schon wieder etwas anderes nettes einfallen lassen, nämlich
- den lüfterlosen Wohnzimmer-PC der sich ganz einfach nicht mehr ausschaltet, wenn man ihn "ausschaltet" ... damit er sich (scheinbar) in Sekundenbruchteilen wieder hochfahren kann, scheinbar so schnell, wie andere Wohnzimmer-Unterhaltunselektronik-Geräte auch angehen. So verbirgt man die Tatsache (glaubt wohl das zu tun
), dass so ein Wohnzimmer-PC ja ein PC ist, der z.B. ein BS wie Windows laden muss, bevor er funktioniert.
Und damit der Kunde ("Wohnzimmernutzer") das möglichst nicht merkt, oder es ihm nicht allzuoft bewußt wird, lassen wir dann ganz einfach einen coolen-silent-PC für immer an. Klasse Fortschritt, nicht?
Könnte ja die zu erwartenden Verkaufszahlen senken, wenn bekannt würde, man müsste ggfls. hin und wieder mal 20 Sekunden warten nach dem Einschalten?
Hier ist der Link:
http://www.hardtecs4u.com/reviews/2006/intel_viiv/index2.php
"Auf der Hardwareseite ist Viiv in erster Linie einmal ein ganz gewöhnlicher PC, allerdings wie schon bei der Centrino-Technologie in einer vorgeschriebenen Zusammenstellung. Da Intel ja seine hochprofitablen Multi-Purpose x86-CPUs verkaufen will, anstatt wie die Konkurrenz aufgabenspezifische Pfennig-Mikroprozessoren, setzt man auf bewährten Unterbau. Allerdings lässt Intel, soll denn auch ein Viiv-Aufkleber auf das Gehäuse, lediglich eigene Dual-Core CPUs und dazu passende Chipsätze zu. ...
Da man sich durchaus bewusst ist, dass ein minutenlanges Booten für ein Consumer-Elektronik Gerät inakzeptabel ist, schuf Intel unter dem Namen „Quick Resume“ einen neuen Sleep-Modus. In diesem Zustand befindet sich der Viiv-PC in einem Standby-ähnlichen Zustand, Sound- und Bildausgabe sind also ebenso deaktiviert wie Tastatur und Maus. Allerdings läuft der Rechner per se weiter, so dass vom Knopfdruck auf der Fernbedienung bis zur Verfügbarkeit nur Sekundenbruchteile vergehen und auch z.B. keine Erneuerung der Netzwerkadressenzuweisung den Zugriff auf das Internet bremst."
Einen bereits laufenden Rechner per "Quick Resume" wieder zum Leben zu erwecken, das grenzt für mich an ... Unausprechliches.
Was ist das eigentlich für eine unternehmerische Verantwortung, die sowas millionenmal verkaufen will auf der Welt?
.
Bekanntlich werden ja die jetzt kommenden 65 Nanometer-CPU's alle (zum Glück, und ein paar sind ja auch schon da) wieder etwas weniger Strom verbrauchen.
Dafür hat sich INTEL aber zum Ausgleich schon wieder etwas anderes nettes einfallen lassen, nämlich
- den lüfterlosen Wohnzimmer-PC der sich ganz einfach nicht mehr ausschaltet, wenn man ihn "ausschaltet" ... damit er sich (scheinbar) in Sekundenbruchteilen wieder hochfahren kann, scheinbar so schnell, wie andere Wohnzimmer-Unterhaltunselektronik-Geräte auch angehen. So verbirgt man die Tatsache (glaubt wohl das zu tun
Und damit der Kunde ("Wohnzimmernutzer") das möglichst nicht merkt, oder es ihm nicht allzuoft bewußt wird, lassen wir dann ganz einfach einen coolen-silent-PC für immer an. Klasse Fortschritt, nicht?
Könnte ja die zu erwartenden Verkaufszahlen senken, wenn bekannt würde, man müsste ggfls. hin und wieder mal 20 Sekunden warten nach dem Einschalten?
Hier ist der Link:
http://www.hardtecs4u.com/reviews/2006/intel_viiv/index2.php
"Auf der Hardwareseite ist Viiv in erster Linie einmal ein ganz gewöhnlicher PC, allerdings wie schon bei der Centrino-Technologie in einer vorgeschriebenen Zusammenstellung. Da Intel ja seine hochprofitablen Multi-Purpose x86-CPUs verkaufen will, anstatt wie die Konkurrenz aufgabenspezifische Pfennig-Mikroprozessoren, setzt man auf bewährten Unterbau. Allerdings lässt Intel, soll denn auch ein Viiv-Aufkleber auf das Gehäuse, lediglich eigene Dual-Core CPUs und dazu passende Chipsätze zu. ...
Da man sich durchaus bewusst ist, dass ein minutenlanges Booten für ein Consumer-Elektronik Gerät inakzeptabel ist, schuf Intel unter dem Namen „Quick Resume“ einen neuen Sleep-Modus. In diesem Zustand befindet sich der Viiv-PC in einem Standby-ähnlichen Zustand, Sound- und Bildausgabe sind also ebenso deaktiviert wie Tastatur und Maus. Allerdings läuft der Rechner per se weiter, so dass vom Knopfdruck auf der Fernbedienung bis zur Verfügbarkeit nur Sekundenbruchteile vergehen und auch z.B. keine Erneuerung der Netzwerkadressenzuweisung den Zugriff auf das Internet bremst."
Einen bereits laufenden Rechner per "Quick Resume" wieder zum Leben zu erwecken, das grenzt für mich an ... Unausprechliches.
Was ist das eigentlich für eine unternehmerische Verantwortung, die sowas millionenmal verkaufen will auf der Welt?
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