Stromsparendes System für pyLoad + XBMC/Mediaplayer

Selas

Commander
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Da ich hin und wieder längere Downloads tätige und dafür ungern meinen Rechner laufen lassen möchte, habe ich überlegt mir ein kleines System nur für diesen Zweck zu holen. Schnell bin ich auf den Raspberry Pi gekommen und da dieser Zwerg auch anderweitig einsetzbar wäre (eine microSD für XBMC, eine weitere für Raspbian mit pyLoad etc.) übersteigt der Mehrzweck die Stromersparnis sowieso, also bitte keine Rechnungen wann sich der Zwerg amortisiert hat. ;)

Geplant wäre pyLoad automatisch starten zu lassen und per Netzwerkzugriff von meinem Rechner/Notebook per Webinterface zu steuern (denke da reicht dann auf dem Pi die nackte Konsole, da kein Bildschirm angeschlossen wird), die Daten sollen dann auf eine 2,5" Externe von mir geschrieben werden, wofür ich einen aktiven USB-Hub benötige. Sollte soweit ich weiß alles möglich sein.

Mein bisheriger Einkaufskorb:
Raspberry Pi B+: http://www.amazon.de/dp/B00LPESRUK/ (bei Amazon stimmen Titel und Beschreibung bezüglich B oder B+ oft nicht überein, hier schon)
Gehäuse: www.amazon.de/dp/B00MDUEQ64/
Kupferblöcke: www.amazon.de/dp/B00H14L4SK/ (sinnvoll, oder bessere Alternativen?)
Netzteil Pi: www.amazon.de/dp/B00GUN90WU/ (denke 2A sind schon sinnvoll, wenn der Pi übertaktet werden soll und man vielleicht doch mal einen WLAN-Stick o.ä. anschließt oder liege ich da falsch?)
aktiver USB-Hub: http://www.amazon.de/dp/B003E3R1KM/
2x micro SD (1x für XBMC, 1x für Raspbian): http://www.amazon.de/dp/B0084DWCT2/ (denke 16GB sind ausreichend, oder?)

Wenn es allerdings eine komplett andere Alternative gibt, wäre ich damit auch einverstanden. Mit obiger Konfig bin ich knapp unter 100€ und viel mehr will ich dafür nicht ausgeben.
 
P/L-mäßig ist das zwar sinnig, aber ich dachte nicht das XBMC oder Raspian alleine gleich so viel Platz brauchen, oder irre ich mich da? Schließlich werden ja mindestens 8GB immer empfohlen, dachte da wäre ich mit 16GB schon auf der sicheren Seite (Downloads etc. sind ja eh ausgelagert auf der Externen).
 
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PI übertakten? Bringt das so viel?
Die Platte ist nur über USB 2.0 angeschlossen und der PI hat nur 100MBit Netzwerk, d. h. wenn du übers Netzwerk zugreifst, dann ist das nicht sehr schnell.
Ist der PI für ständigen wechsel der SDCard ausgelegt?

Alternative 1:
Evtl. wäre der Intel NUC Kit DN2820FYKH besser geeignet. Er kostet zwar mehr (RAM nicht vergessen!), aber er hat USB 3.0, Gb LAN, Infrarotsensor, usw.
Das OS könntest du über USB-Sticks starten lassen.

Alternative 2:
Oder Zotac ZBOX CI320 nano.
 
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Selbst ein Pi in einem Gehäuse auf 1Ghz mit Overvoltage=6 (erlaubtes Maximum) erreichen die Pis keine all zu schlimmen Temperaturen. Vor allem laufen die Pis auf 1GHz oft auch auf Overvoltage 2 bis 3 stabil und bleiben die B+* so auch im Gehäuse oftmals unter 55°C (vollkommen unkritisch). Das Übertakten auf 1GHz empfiehlt sich dringend!

Ansonsten, XBMC auf dem Raspberry scheint derzeit mit Bastelarbeit verbunden zu sein. RaspBMC funktioniert derart nicht (Bootloop nach Intstallation), XBMC aus Raspian lässt sich derzeit nicht aus den Paketquellen installieren du musst damit selber compilieren (und darauf gefasst sein, dass 1-2 Fehler von Hand korrigiert werden müssen), ganz simpel ist derzeit nur OpenELEC nur bei OpenELEC kannst du nichts keine weiteren Anwendungen installieren (Readonly Distri)


Den Pi zu übertakten bringt allerhand. Je nach Anwendung 20% bis nahezu eine Verdopplung.



*Beim B+ heizt der Spannungswandler im Gegensatz zum B nicht mehr mit -> im Gehäuse bleibt es kühler und damit auch die CPU
 
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@D0m1n4t0r: Okay, danke für den Tipp mit dem Zwei-Komponenten-Kleber. Ich muss nur mal sehen ob die Kupferblöcke für die kleineren Chips nicht zu groß sind.

@wahli: Der Zugriff über das Netzwerk erfolgt nur auf das Webinterface von pyLoad, welches wiederum die Daten auf der externen 2.0 Platte hinterlegen soll. Daher ist das 100 MBit Netzwerk des Pi schon voll in Ordnung.
An eine Lösung á la Intel NUC oder Zotac ZBOX hatte ich zwar auch gedacht, aber das wäre a) mit aktiver Kühlung verbunden und b) mal eben mehr als doppelt so teuer wie der Raspberry. Da das Hauptaugenmerk auf dem Laden von Dateien via pyLoad liegt, ist ein Intel NUC wohl eher eine Verschwendung, oder?

@Piktogramm: Danke für die Informationen. Ein wenig Bastelarbeit ist schon in Ordnung, pyLoad werde ich schon drauf bekommen und alles Weitere ist positiver Beifang.
 
Ein x86-Rechner ist aber idR. auch deutlich stärker als ein Raspberry Pi. Gerade wenn mal mehrere Serverdienste gleichzeitig laufen sollen, geht dem Raspberry Pi schnell die Puste aus. Andererseits sind diese ARM-Boards im Stromverbrauch ungeschlagen.
Ich bin irgendwann auf ein Wandboard (http://wandboard.org) umgestiegen, weil ich mit dem Raspberry Pi von der Leistung nicht zufrieden war. Mit 2GB Ram und einem Quadcore ist das Teil deutlich schneller als der Raspberry Pi. Allerdings auch deutlich teurer.

@Bastelaufwand: Der ist bei den ganzen ARM-Boards sehr sehr viel höher als bei einem x86-Rechner. Und damit ist nicht einfach Installations- und Konfigurationsaufwand gemeint. Manchmal muss man eben auch selber mal auf Fehlersuche gehen oder Pakete patchen.
 
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