Studieren mit Ausbildung zum Fachinformatiker

priestor

Cadet 4th Year
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Hallo!

Ich mache derzeit die Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung (In Bayern). Bin im 3ten Lehrjahr und werde meinen Abschluss dieses Jahr schreiben. Jedoch möchte ich danach studieren, nicht unmittelbar danach aber irgendwann ;)

So .. wie stell ich das an ohne Abitur. Ich habe folgende möglichkeiten entdeckt:

Wirtschaftsinformatiker (staatlich geprüft) - Grundig Akademie
Certified IT Business Manager - IHK
Certified IT Systems Manager - IHK

Die beiden IHK angebote gitb es glaube ich auch von der HWK und soviel ich weiß ist man mit dieser Qualifikation und einer zusatzprüfung an einer FH zugelassen. Vorrausgesetzt man besteht die Prüfungen.

Hat jemand hier erfahrung mit so einer Situation? Kann jemand etwas berichten? Oder kennt eine alternative Methode um an das Studium zu gelangen.

Der Wirtschaftsinformatiker dauert 4 jahre teilzeit und 2 jahre vollzeit. ... 4 Jahre Teilzeit halt ich im kopf nicht aus nach der Arbeit immer dahin zu gehen das macht mich sicherlich nach 1 Jahr total fertig und mit vollzeit verdiene ich nichts und weiß nich wie ich mich da über wasser halten soll!

Danke
 
Habt ihr in Bayern eine FOS, sprich Fachoberschule?
Dann gehst du noch ein Jahr in die Schule, gibt verschiedene Bereiche, FOS Wirtschaft, Informatik, ja sogar eine FOS Metall zumin hier, und dann kannst du an eine Fachhochschule, sogar manche Unis lassen einen zu.

So hab ich es gemacht und es nicht bereut, ITSE Ausbildung, ein Jahr FOS Informatik, dann FH und Technische Informatik Studium.
 
Heißt bei uns BOS wenn du schon eine Ausbildung gemacht hast.
Hier mal ein Link zu der aus Nürnberg, ist aber bei fast jeder BOS gleich in Bayern
 
Hallo ... ja das mit der bos hatte ich auch schon mal überlegt aber ich habe von vielen gehört das die da extrem ausieben und es verdammt hart ist und so wie ich mich kenne würde ich da mit rausfallen ... vorallem wegen deutsch

:/
 
Richtig, ABER lass es mich mal so sagen: Wenn du bei der BOS schon rausfliegst dann haettest du auch kein Studium gepackt. Und umgekehrt wenn du BOS schaffst dann schaffst du warsch. auch ein Studium. Also verplemperst du weniger Zeit und Geld. Versuch nicht irgendwelche exotischen Wege zu gehen sondern mach einfach den Standardweg...
 
Aral schrieb:
Wenn du bei der BOS schon rausfliegst dann haettest du auch kein Studium gepackt. Und umgekehrt wenn du BOS schaffst dann schaffst du warsch. auch ein Studium.


Würd ich so nicht pauschalisieren, da man an der BOS in nen bestimmten Ausbildungszweig "gezwungen" wird, jenachdem welche Berufsausbildung man halt vorher gemacht hat. Das muss aber nicht unbedingt wirklich was mit der Berufsausbildung zu tun haben. Auch als ausgebildeter Koch oder Floristin wird man z.B. pauschal dem wirtschaftlichen Zweig zugewiesen, obwohl es gut sein kann, dass man noch nie im Leben was mit Rechnungswesen oder Volkswirtschaftslehre zu tun hatte - und plötzlich hat mans als Hauptfach mit mind. 6 Stunden pro Woche. In so nem Fall hat man quasi die A-Karte gezogen und kann froh sein, wenn man die Probezeit übersteht.

Im Studium dagegen spezialisiert man sich idealerweise auf ein Fachgebiet, das einem liegt und das einen interessiert, und schon sieht die Sache wieder anders aus, schon allein weil man mit ner ganz anderen Motivation rangeht.

Jemand der an der BOS z.B. an Mathe oder BWL fast gescheitert wäre, kann nachher trotzdem sein Studium mit ner Spitzennote absolvieren, wenn er was studiert, wo ihn Mathe (zumindest die höhere Mathematik der Oberstufe) oder BWL eben nicht zu interessieren braucht.


Dass die BOS generell verdammt hart ist, kann ich aber trotzdem bestätigen. Mit aller Kraft ausgesiebt wird zumindest an meiner Schule zwar nicht, aber geschenkt wird einem auch absolut nix.
 
redsector schrieb:
Im Studium dagegen spezialisiert man sich idealerweise auf ein Fachgebiet, das einem liegt und das einen interessiert, und schon sieht die Sache wieder anders aus, schon allein weil man mit ner ganz anderen Motivation rangeht.
Uhh, grober Fehler. Egal was du studierst: Du wirst immer ein paar Pflichtfächer dabeihaben, die dir ganz und gar nicht liegen und die du persönlich als völlig unnötig betrachtest. Genau solche Fächer kegeln dich leicht aus dem Studium, weil du dort zu wenig Zeit reinsteckst.

redsector schrieb:
Jemand der an der BOS z.B. an Mathe oder BWL fast gescheitert wäre, kann nachher trotzdem sein Studium mit ner Spitzennote absolvieren, wenn er was studiert, wo ihn Mathe (zumindest die höhere Mathematik der Oberstufe) oder BWL eben nicht zu interessieren braucht.
Gibts überhaupt ein Studienfach, wo man nicht 2 oder 3 Semester reine Mathe oder wenigstens sehr mathenahe Fächer (Statistik z.B) hat? Klar ist Mathe für Ingenieurstudiengänge eine völlig andere Hausnummer als z.B. Mathe für Wirtschaftsstudenten, aber ganz drumherum kommt man kaum. (Naja, vielleicht die Juristen. Mehr als 4-stellige Paragraphenzahlen gibts ja nicht. ^^)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie wäre es mit dem Weg über den staatl. geprüften Techniker für Informatik? Damit bringst du zwar 2 Jahre auf, hast aber dafür eine Qualifikation, mit der du auch was anfangen kannst. Damit will ich die BOS nicht runterreden, aber ich habe bisher eben noch keine Stellenausschreibung gesehen, wo der Abschluss an einer BOS vorausgesetzt wurde.

Für das Fachabitur benötigst du dann lediglich noch einen Zusatzkurs in Mathematik, wo du dann auch die Mathe-Zusatzprüfung drin ablegen musst. Der Zusatzkurs war bei uns auch nur 1 Doppelstunde in der Woche, mit dem Schwerpunkt auf Vektorrechnung. Ein absolut überschaubarer Mehraufwand also.

Für die Zugangsvoraussetzung an einer Technikerschule könnte es dir allerdings an Berufserfahrung fehlen. (Waren es 4, wobei die Ausbildungszeit mit anerkannt wird? Ich weiß es nicht mehr genau). Allerdings kannst (und solltest) du dir in dem Jahr was ansparen und mit der staatl. Förderung kann man die 2 Jahre Vollzeit wohl bewältigen.

Regards
MT
 
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