Suche Linux Lösung für kleinen Fileserver

mein momentaner client ist mein fujitsu-siemens notebook mit winxp sp2, das mit anonymus hab ich auch schon gesehen, aber erst mal so gelassen. hab leider nur isdn, von daher kommt vmware eigentlich nicht in frage, zumal mein Server ja schon läuft.
pingen kann ich, in die verwaltung komme ich, auf den ftp komme ich(allerdings seh ich da nix) und auf den Server an sich komm ich auch rauf, nur leider auf die freigabe nicht.
vielleicht liegt das ja an meiner nlite win version...

:edit:
Heute war ein guter Tag, ich hab fast alle Probleme aus der Welt geschafft.

1. Auf die Freigabe kommen: Man muss die Platte korrekt einbinden, formatieren und dann auch nen mountpoint setzen, am besten alles im ufs format. dann kann man per CIFS problemlos von Windows auf diese Freigabe kopieren usw. Wenn man von "Anonymus" auf "Local User" stellt, kann man nur mit den Benutzerdaten die man vorher unter User/groups angelegt hat auf den Server kommen, wie du schon vermutet hast.

2. RAID: Software RAID0 funkioniert gut, hatte da nen paar Anlaufschwierigkeiten. Man muss beim Formatieren unter "Volume" auch schon den Namen vom RAID Verbund angeben, sonst kann man das schlecht formatieren :freak: Dann muss man bei Mountpoint auch nicht 1 als Partition auswählen, sondern ein RAID Verbund. Dann klappt es.

Jetzt hab ich nur noch 2 Fragen:
1. Wie kann man Lese/Schreibrechte für eine Platte ändern? Mir geht es jetzt nicht um irgendwelche Benutzer, sondern generell, es soll jeder nur Leserecht haben, das sollte doch möglich sein. Vielleicht per Console?

2. Wie hast du dein RAID Array eingebunden, falls es ein Hardware Array ist? Bei mir will er das nicht, ich kann das wohl noch einbinden, aber beim formatieren wird das Array zerstört und ich muss alles nochmal machen. Gibts da noch nen Trick?
 
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1. In der Konsole die /var/etc/smb.conf anpassen. Leider finde ich keinen editor, nichtmal vi!
[raid5]
comment = Soft RAID share
path = /mnt/raid5
public = yes
writeable = yes
printable = no
veto files = /.snap/
auf
writeable = no
setzen

In diesem BSD System findet sich aber auch nur das allernotwendigste, aber dafür ist es halt sicher.

Man kann aber die Zugriffsrechte der Shares auf Verzeichnisebene mit "chmod" setzen.
Also ich habe im Share "raid5" versch. Unterverzeichnisse angelegt z.B.: "test", in diesen können die Daten liegen. Man kann nun mit
#>cd /mnt/raid5
in das Share "raid5" gehen, und mit
#>chmod uga-w test
für User Group All "uga" die Schreibrechte "-w" für das Unterverzeichnis "test" wegnehmen
#>chmod -R uga-w test
rekursiv "-R" (wenn den nötig, also für alle Unter-Unterverz. und Files darin)
So dürfte für alle das Unterverzeichnis "test" nur noch lesbar sein.

2. Wie gesagt, ich benutze die komplett vorkonfigurierte VMware Version.
Eine Systemplatte 102MB
Drei Platten a 102MB fürs Raid5 - Ist ein Softraid
Kapazität des Raid5 = 204MB
Deshalb sagte ich ja, du könntest diese lauffähige Konfiguration vergleichen.

Übrigens bietet ein Raid5 deutlich mehr Sicherheit, bei Verzicht auf der Kapazität einer Platte, wie dein Raid0 mit reinem Striping. Denn dort ist bei Ausfall einer einzigen Platte ja gleich ALLES im Eimer, bei Raid5 eben nicht!

Vielleicht solltest du weiterführende spezielle Fragen im FreeNAS Forum stellen. Viel mehr kann ich nun leider auch nicht helfen.
Noch jemand anderes hier an Board?

edit:
Im übrigen, wenn du keinen extra Raidcontroller mit eigenem Prozessor gekauft hast, bringt dir dir die Einstellung Hardwareraid höchstwahrscheinlich überhaupt gar nichts, da die Hauptarbeit eh an der CPU hängenbleibt. Die integrierten MoBo Lösungen sind so meist auch nicht schneller als Softwareraid.
Und die billigen Controller bringen auch keine Leistung. Da kann man dann gleich beim Softwareraid bleiben, wenn der Hauptprozessor einigermassen schnell ist.
Zum Thema Raid siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/RAID_Controller


gruss, limoni
 
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Das heisst ich kann komplette Platten nicht schreibschützen? Naja, nur der Ordner ist schon nicht schlecht, aber das heisst ja das trotzdem jemand auf die Platte schreiben kann, außerhalb des schreibgeschützten Ordners.
 
Die Rechte kannst du natürlich auf jeder Ebene vergeben, war nur das erste Beispiel, welches mir einfiel. Und du musst natürlich die Daten da erstmal drauf bekommen.

Ich würde mal probieren, die smb.conf extern zu editieren - siehe oben:
1. copy der Konfiguration
#>cd /var/etc
#>cp smb.conf smb.conf.backup
#>cp smb.conf smb.conf.write
#>cp smb.conf smb.conf.read

2. mit FTP die smb.conf.read auf Win-PC übertragen, ggf vorher in ein Share verschieben/kopieren

3. Auf Win-PC die Zeile "writeable = yes" in "writeable = no" mit Editor ändern und abspeichern

4. mit FTP die smb.conf.read auf FreeNAS zurück übertragen, ggf wieder an /etc/var verschieben/kopieren

5. auf FreeNAS die aktuelle smb.conf mit der smb.conf.read überschreiben
#>cd /var/etc
#>cp smb.conf.read smb.conf

So kannst du bei Bedarf zwischen Schreiben und Lesen umschalten.
#>cp smb.conf.read smb.conf
#>cp smb.conf.write smb.conf
Und Samba neustarten nicht vergessen, oder gleich FreeNAS.

Ist zwar ein wenig umständlich mit FTP, musst du ja aber nur einmalig machen.

Dann berichte mal, wie es im Einsatz läuft.


gruss, limoni
 
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Vielen Dank für die Tipps, ich werd das ganze am Wochenende mal probieren, wenn das klappt soll mir das reichen, es wird sowieso selten auf den Server kopiert.
 
Hehe habe meinen auf Raid1 2x120GB im Dauereinsatz als Backup und Musikstreamserver :D

Und das alles mit meinem totgeglaubten K7-700 :p
 
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