Wenn die Computerspieler ans Werk gehen, werden die blauen Temperaturfelder teilweise hellrot. Bei maximaler Belastung durch einen Stresstest aus Furmark und Prime 95 messen wir Spitzentemperaturen auf der Bodenplatte von 63 Grad Celsius. Auf dem Schoß sollte sich das Notebook jetzt nicht mehr befinden. Die Oberseite bezeichnen wir jetzt mit knapp unter 50 Grad in der Mitte der Tastatur auch nicht mehr als angenehm.
Im Stress-Zustand glüht der Phenom-Prozessor mit 87 Grad aber noch nicht. Dem Kühlsystem gelingt es zwar nicht, das Gehäuse kühl zu halten, aber CPU und GPU (88 Grad) bleiben anständig gekühlt.
Dies bleibt auch bei einem Langzeit Stresstest über Nacht so. Nach 10 Stunden mit Furmark und Prime 95 hat sich das Aspire 5625G nicht abgeschaltet, sondern es rechnete mit 100% Last auf vier Kernen und der HD 5650 konstant durch. Ein direkt im Anschluss durchgeführter 3DMark2006 wich nur unwesentlich vom Standardresultat ab (6.461 Punkte, Messtoleranz, kein Thermal Throttling).
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Unsere Benchmarks sprechen gegen den Phenom II X4 P920 (1.6 GHz). Egal ob Multi- oder Single-Core, er arbeitet langsamer als Intels Core i3 CPUs. Performance orientierte User sollten sich weiterhin für ein Intel Core System entscheiden oder die ersten Testergebnisse des mobilen HighEnd-Phenoms X920 BE (2.3 GHz) abwarten.