Suche passives / leises / sparsames DAS

RyxX

Cadet 4th Year Pro
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Feb. 2005
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Moin zusammen đź‘‹

Habe mir zuhause einen Thin Client (Dell Wyse 5070) hingestellt. Erst einmal nur als kleiner Einstieg um mit Unraid + AdGuard im LAN die Werbung loszuwerden - wunderbar.

Jetzt bin ich natürlich etwas auf den Geschmack gekommen und überlege, mir für Backup Zwecke noch etwas Speicherplatz im Heimnetz zu ergänzen.

Soll nicht zu professionell sein / ausarten, daher schwanke ich aktuell zwischen ganz normalen USB-Festplatten, oder aber einem DAS (Direct Attached Storage) welches ich via USB dranhänge.
Die Platten würden sicherlich nicht zu oft benutzt werden. Daher suche ich etwas, das sich möglichst schlafen legt und wenig Strom verbraucht. Am Ende soll alles hübsch leise sein, daher die Frage, ob es passiv gekühlte DAS gibt oder vielleicht irgendwelche Festplatten Cases, die sich hier anbieten.

Ich werfe mal den "QNAP TR-004" in den Raum, aber keine Ahnung ob der Lüfter da ständig läuft und wieviel Strom das Teil zieht.

Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps?
 
Stromverbrauch des genannten QNAP sind zwischen 4 und 18 Watt je nach Anzahl der Festplatten. Der Lüfter gehört meines Wissens zum internen Netzteil und läuft daher glaube ich auch ständig
 
Das QNAP-Ding kostet 200€ und bietet eigentlich in Deinem Fall nur ein schickeres Gehäuse als eine simple normale externe USB-Platte.

Wieviel Plattenplatz willst Du denn extern haben?
 
Ich habe einen zweiten Futro S740 mit einer USB-HDD für's Backup, dort läuft Proxmox Backup Server (PBS) drauf, aktuell noch als Bare Metal. Den will ich noch auf PVE uminstallieren und den PBS dort als VM laufen lassen.
Der Backup-S740 hängt an einer schaltbaren Steckdose, im BIOS steht er auf Auto-Start wenn Strom kommt, wenn die Backups gelaufen sind fahr ich ihn wieder runter. Damit hängt das Backup nicht dauerhaft am Produktivsystem.
 
GrumpyCat schrieb:
Das QNAP-Ding kostet 200€ und bietet eigentlich in Deinem Fall nur ein schickeres Gehäuse als eine simple normale externe USB-Platte.

Wieviel Plattenplatz willst Du denn extern haben?
Im Moment denke ich an ca. 6TB
Könnte man also tatsächlich mit normalen externen Platten abhandeln. Aber davon wird halt oft abgeraten, daher suche ich ggf. nach einer alternativen Lösung.

CubeID schrieb:
Ich habe einen zweiten Futro S740 mit einer USB-HDD für's Backup, dort läuft Proxmox Backup Server (PBS) drauf, aktuell noch als Bare Metal. Den will ich noch auf PVE uminstallieren und den PBS dort als VM laufen lassen.
Der Backup-S740 hängt an einer schaltbaren Steckdose, im BIOS steht er auf Auto-Start wenn Strom kommt, wenn die Backups gelaufen sind fahr ich ihn wieder runter. Damit hängt das Backup nicht dauerhaft am Produktivsystem.
Interessanter Ansatz, in der Tat.
Aber ich wĂĽrde den Speicher gern bei Bedarf im LAN verfĂĽgbar haben, ohne etwas extra anschalten zu mĂĽssen.
Speziell z.B. fĂĽr automatisches Sichern von Bildern von den Smartphones, sobald sie im WLAN sind (Nextcloud).
 
Nextcloud/Daten liegen bei mir auf einer zweiten SSD im ersten S740/Produktivsystem. Bei 6TB wird das etwas schwierig/teuer, wie gut sich USB-HDDs parken lassen habe ich nicht ausprobiert. ARM+Debian+SATA-HDD war dezent pain-in-the-butt, weshalb ich HDDs aus dem 24/7 System/Konzept verbannt habe.
Im Idle (drehend, aber kein Zugriff) braucht meine USB-HDD am PBS um die 6-7W, bei dem ARM-SBC lag die HDD bei ca. 4-5W im drr gleichen Situation. Und für mich leider hörbar im stillen Raum, was ein weiterer Punkt dagegen war.

Datentechnisch hab ich es bei mir grob in zwei Lager aufgeteilt:
  • Sachen die immer verfĂĽgbar sein sollen > Nextcloud (Sync vom PC und Smartphone (Bilder/Videos))
  • Sachen die ich selten brauche / nutze, viel Platz benötigen und man eh nur am Windows Rechner nutzen kann > USB-HDDs

USB-HDDs sind nicht per se schlecht, man muss sich da eben im Klaren sein, dass wenn dort was kaputt geht gleich ein ganzer Schwung an Daten futsch sein kann - wenn man kein Backup davon hat.
Da kann man das zuverlässigste System mit redundanten Teilen und mehrfach Parity holen, es bietet nur Datenverfügbarkeit. Datensicherheit bekommt man nur mit Kopien/Backups auf ein anderes System/Medium, der Klassiker 3-2-1 als Mindestmaß an der Stelle wenn man das richtig umsetzen will.
 
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6TB ist doch keine Menge, bei der man so was wie das QNAP braucht. Für die gesparten 200€ holst Du Dir zwei externe Platten; eine baust Du direkt an, die andere nutzt Du als Zweitbackup und lagerst sie irgendwo extern. Dann hast Du ein Backup, das auch seinen Namen verdient.
 
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