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Sucher Load-Balancer

LtCMDstone

Cadet 4th Year
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75
Hey meine Freunde,

Ich bräuchte da einmal eure Hilfe :)

einmal schnell als Hintergrund:
Bin beim super Anbieter Unitymedia mit einer 200Mbit/s Leitung, an sich ein nettes Teil, leidet nur häufiger mal unter leichten bis mittelschweren Störungen. Ein wenig nervig beim zocken und noch mehr im Home-Office.
Jetzt war ich mal so schlau und hab mir über meinem Mitarbeiterrabatt noch eine DSL-Leitung von VF geholt. Läuft super, keinerlei Ping Probleme o.ä.
Beides läuft momentan parallel als Gateway in meinem Netz, nur es stört schon ein wenig das Gateway in meinen Kisten händisch zu switchen bei einem Ausfall/Störung...

Da ich ja auch ITler bin hat ich direk die Idee eines kleinen Loadbalancers, leider selber nur noch nicht mit gearbeitet.
Hab mir da jetzt ein kleines Schätzchen von TP-Link rausgesucht (TP-Link TL-ER6020)
Wüsstest ihr noch alternativen, will nicht das erstbeste nehmen wobei mir die Specs soweit schon zusagen (wichtigste die Gbit Ports).

Also Randinfo wäre vielleicht noch interessant das ich mehrere Rapsberry Pis, ein paar Webseiten/DBs auf meinem Home-Server betreibe, ein VPN Gateway, nen Plex-Media-Server und hier und da hoste ich auch mal ein Game.

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe und beste Grüße
Euer stone
 
Naja, da tuts auch ein kleiner MikroTik-Router (RB750G oder so) oder zB der EdgeRouter-X von Ubiquiti. Beides bekommt man ab ca. 50€.
 
Fürs Hosting muss der Gateway ohnehin der selbe bleiben.
Ansonsten ist genannter TP-Link sicher nicht verkehrt.
Alternativ kann man auch so ziemlich jedes OpenWRT fähige Gerät nutzen.
 
ich habe da einiges an Erfahrung sammeln können, mit meinen 2 50/10 er Leitungen und jetzt mit 50/10 und VF 200/25

Gut klappt es bei identischen Leitungen (2x 50/10) nicht so toll wenn eine deutlich mehr power hat also 200/25 & 50/10

Ich habe es mit einem Linksys LRT212 versucht, der jetzt gerade nicht genutzt wird, weil ich mit dem in der "schnellen konfiguration" oftmals weniger als die EInzelleistung herausbekommen habe...

Ich will aber jetzt etwas in dieser Richtung https://www.simonmott.co.uk/2012/03/vpn-bonding/ probieren, sobald ich Zeit habe...

Als Failover sollte es aber denke ich besser klappen, da meine 200er aber stabil ist bringt mir das wenig
 
Raijin schrieb:
Naja, da tuts auch ein kleiner MikroTik-Router (RB750G oder so) oder zB der EdgeRouter-X von Ubiquiti. Beides bekommt man ab ca. 50€.

Die schau ich mir doch nacher direkt mal an

Fürs Hosting muss der Gateway ohnehin der selbe bleiben.
Ansonsten ist genannter TP-Link sicher nicht verkehrt.
Alternativ kann man auch so ziemlich jedes OpenWRT fähige Gerät nutzen.

Würd das Hosting dann komplett auf die Unity-Leitung legen, muss ich halt dann mit leben beim Ausfall :)

ich habe da einiges an Erfahrung sammeln können, mit meinen 2 50/10 er Leitungen und jetzt mit 50/10 und VF 200/25

Gut klappt es bei identischen Leitungen (2x 50/10) nicht so toll wenn eine deutlich mehr power hat also 200/25 & 50/10

Ich habe es mit einem Linksys LRT212 versucht, der jetzt gerade nicht genutzt wird, weil ich mit dem in der "schnellen konfiguration" oftmals weniger als die EInzelleistung herausbekommen habe...

Ich will aber jetzt etwas in dieser Richtung https://www.simonmott.co.uk/2012/03/vpn-bonding/ probieren, sobald ich Zeit habe...

Als Failover sollte es aber denke ich besser klappen, da meine 200er aber stabil ist bringt mir das wenig

Wird auch mal gleich aufgesaugt die Bonding geschichte :)

https://www.amazon.de/product-review...R1EEC10M8F94LR

Laut dieser Aussage wird er deine 200Mbit Unitymedia nicht schaffen

Das hab ich natürlich überlesen, danke für den Hinweis!

Gruß
stone
 
Eine vielleicht etwas anders angehauchte Lösung: Da du Server betreibst, die vermutlich 24/7 laufen, kannst du doch auch dort mit Hilfe eines HA Proxys einen Failover machen, falls das Netz weg ist, wäre das keine Lösung für dich?
 
VPN Bonding ist technisch vermutlich ähnlich wie das bei Telekom Hybrid umgesetzt wird.
Ein extra VPN wird aber immer die Latenz der Verbindung erhöhen.
Ergänzung ()

Für 200 Mbit bedarf es auch eines recht flotten VPN Servers. Der Router muss für so eine VPN Kapazität auch ordentlich Leistung haben, da braucht man eher einen Server und damit ist kein Pi o. ä. gemeint.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn den TE richtig verstanden habe, ist VPN bereits auf einem dedizierten Server vorhanden. Der LoadBalancing-Router wird also kein VPN benötigen, sondern ausschließlich routen bzw. .. .. naja .. .. load balancen ^^
 
Alternativ kann man ja über einen HP Microserver Gen8 nachdenken, die Celeron-Version ist recht günstig und sollte mehr als schnell genug sein.
Dazu kann man gleich die Server des Raspi mit auf das Gerät packen.
Der verbraucht auch vergleichsweise wenig Strom.

Ich bin mit meinem Xeon Microserver jedenfalls zufrieden.
 
Merle schrieb:
Deinen TP Link würde ich nicht nehmen. Er hat nur Routingkapazitäten für ~180MBit/s.
Das größere Modell müsste es dann schon sein, der kann bis 350MBit/s NATen.

Ja ich glaub langsam auch das das TP-Link Schätzchen langsam aus dem Rennen ist :D

VPN Bonding ist technisch vermutlich ähnlich wie das bei Telekom Hybrid umgesetzt wird.
Ein extra VPN wird aber immer die Latenz der Verbindung erhöhen.

Ergänzung vom 22.08.2016 12:19 Uhr: Für 200 Mbit bedarf es auch eines recht flotten VPN Servers. Der Router muss für so eine VPN Kapazität auch ordentlich Leistung haben, da braucht man eher einen Server und damit ist kein Pi o. ä. gemeint.

Keine Sorge, hab einen richtigen Server stehen, die Pis sind nur spielerei, Heimautomatisierung und so nen Käse ;)

Evtl. ist eine kleine F5 BIG-IP mit LTM ja was für dich?
https://www.f5.com/pdf/products/big-...-datasheet.pdf

//e: Hört sich eher nach Overkill an

Uh, die sind ja auch sehr sexy, platz im Rack hät ich zumindest noch :P
 
was meint dein provider über diese störungen? du zahlst deinem provider für geschmeidige übertragen zum/ins internet, und nicht für störungen.
 
chrigu schrieb:
was meint dein provider über diese störungen? du zahlst deinem provider für geschmeidige übertragen zum/ins internet, und nicht für störungen.

Hatte letztens 3 Wochen lang eine Großstörung, daraufhin kam DSL dann, die kleinen "Störungen" sind wie Schluckauf, das ist schneller vorbei als es da war, beim surfen/downloads macht sich das kaum bemerkbar, daher melde ich so kleines nicht häufig ;)
Aber mir wurd in dem Fall jetzt auch ein ganzer Monat erstattet, da sind sie zumindes Kulant, und da ich sonst nur 16Mbit bekomm per DSL, muss Kabel leider bleiben :D
 
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