Surround-Anlage (Receiver + LS), Budget 2000 EUR

shark808

Ensign
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Hi,
ich suche für einen Kumpel Möglichkeiten, das Wohnzimmer seines Hauses Soundtechnisch auszustatten. Das Budget liegt bei ca. 2000 EUR für den Receiver und die Lautsprecher.

Die Anlage soll sowohl für Musik als auch für Filme genutzt werden, der Anteil an Musik schätze ich mal auf durchaus 30% +X. Der Raum ist zwischen 30 und 35 qm groß, keine Dachschrägen etc.; die gehörte Musik bewegt sich idR irgendwo zwischen RnB, Pop und Rock, beim gewünschten Sound eher Präferenz in Richtung "spektakulär" als größtmögliche Neutralität.
Habe ihn davon abgebracht, sich in einem bekannten großen Elektromarkt ne Bose-Anlage aufschwatzen zu lassen :-) und ihm gesagt, dass es evtl. auch Sinn macht, den LS etwas mehr Platz im WOhnzimmer einzuräumen.

Ich hätte nach Lesen so einiger Beiträge hier als AV-Receiver einen Pioneer VSX-923 oder Denon AVR-X2000 vorgeschlagen - bei den Boxen.... bin ich mir noch sehr unschlüssig, was ich ihm mal empfehlen würde, sich mal anzuhören.
Ich würde hier zu Standboxen als Front-LS tendieren?
Vielleicht Dali Zensor rundum (Zensor 5 als Front-LS?)oder die viel empfohlenen Canton GLE (490 od 490.2 als Front-LS?)?
Mit oder ohne Subwoofer?

Wäre äußerst dankbar für Meinungen/ Anregungen... :cool_alt:
 
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Heco Metas 700 / 701 XT und passenden Center dazu - wäre meine aktuelle Wahl.
 
@Audioliebhaber: Doch, hier (am Rande d. Rhein-Main-Gebietes) werde ich ihn da schon noch hinbekommen, mir ging es erstmal um weitere Ideen für Budget/ "Anwendungsgebiet", gehe ich Recht in der Annahme, dass man beim Probehören beim Händler die grundsätzl. Eigenschaften eines LS erhören kann, wie es in dem betr. Raum wirklich wird sich aber erst dort wirklich zeigt?
 
Bei 30+% Musik ist das Teufel-Set nicht wirklich passend... 2 ordentliche Standboxen sollten es da schon sein...
Neben den Dali Zensor auch mal Monitor Audio Bronze anhören. Klipsch hat in der Preisklasse auch recht brauchbare Boxen, besonders wenn auf Neutralität kein großer Wert gelegt wird sind die Dynamik-Fähigkeiten von Klipsch nicht uninteressant. KEF Q500 dürften bei dem Budget auch noch im Preisrahmen liegen. Bei Canton kann man sich auch die Chrono- und Ergo- Serie mal anhören. Nubert NuBox 681 wurden schon genannt, die verlangen aber nach leistungsstarker Elektronik. Teufel kann man sich auch mal bestellen und ggf. wieder zurück schicken, dann aber die T500 Mk2 und nicht das THX Set...
Auf den Subwoofer würde ich erstmal verzichten und den bei Bedarf nachrüsten. Im Mehrfamilienhaus auch an die Nachbarn denken ;)
 
Jamo S 608 HC3

Bild

Dazu als Subwoofer falls gewünscht:

Jamo Sub 800

Test

Beides zusammen für 1000-1100€

Die Jamo S 608 HC3 hab ich selber in Schwarz und die sind Geil :)

Der Reciever sollte Bi-Amp fähig sein, da die Lautsprecher per Bi-Wire angeschlossen werden können/sollten.
Dieser zum Beispiel unterstütz es und auf HDMI würd ich beim Reciever schon achten.

mfg
 
Von der Beschreibung her, könnte Dali schon ganz gut passen. Vielleicht in die Front sogar die 7er, und hinten dafür zwei 3er. Die 7er sind im Gegensatz zur 5er nicht wirklich viel grösser, haben jedoch eindeutig den spassigeren Charakter.

Alternativen zum gegenhören sind ja auch schon gefallen. Heco Meta(s) und Canton. Solltest Du so alles bei der Hifi-Box in Mainz als Aussteller vorfinden ;)

Wäre so etwas wie die Dali Ikon auch ein Thema? Viele vergessen oft, das Dali nicht nur Zensoren baut.
 
@untot - zum Glück ist es ein eigenes Haus, da kann die Lautstärke zumindest etwas höher ausfallen ;)
@TSKNF - wäre auch noch ne Idee, die "größeren" hätt ich fast vergessen, obwohl ich selbst das S606 HCS3 Set habe und diese für den Preis, den ich bezahlt habe super finde...

Die anderen hier genannten u.A. Dali, Nubert, Teufel 500 MK2, Canton sowie Heco und Klipsch sollten in die nähere Auswahl kommen, nochmal den zur Verfügung stehenden Platz vor allem für die Front-LS abmessen und dann schauen, wo es zum Probehören hingeht.

Danke erstmal an alle!!
 
Der Reciever sollte Bi-Amp fähig sein, da die Lautsprecher per Bi-Wire angeschlossen werden können/sollten.

Muss/brauch/sollte er nicht. Die Jamo´s sind bi-wiring fähig. Ein himmelweiter Unterschied zum Bi-Amp. Wobei sich mir auch da der Sinn nicht erschliesst, Bi-Amp aus dem selben Netzteil? Finde den Wiederspruch :D ... Genug zum Jamo. Das sind ja auch mehr Möbel als Lautsprecher (hübsch anzuschauen sind sie ja).

Wenn der TE aus dem Rhein-Main-Gebiet kommt, ab nach Mainz. Die Hifi-Box ist zwar nur ein kleiner Laden, dafür haben die eine ordentliche Ausstellung mit vielen unterschiedlichen Lautsprechern zum durchhören. Alles brauchbare soweit Vorort, zum angemessenen Preis - mit fachkundigem Personal. In Frankfurt, Wiesbaden,... kenne ich sonst nichts vergleichbares. (Der Laden ist auch recht easy zu erreichen - wenn man nicht gerade im Berufsverkehr unterwegs ist).
 
wenn die Jamo 608 gut aufgestellt ist , kann die auch ganz gut klingen , also 1m von der Wand und 3m voneinander :D ... braucht sehr viel Platz



also mit Bi.Amp war ich auch immer skeptisch , ob das was bringt und habe letzte woche mal meine RF 82 so angeschlossen ... und muss wirklich sagen die machen deutlich mehr Druck, der Pegel war ganz bösse, das 2 Nachbarn bei mir geklingelt haben :king: ... der eine sagte könnteste ein bissel leise machen die Gläser wackeln in meiner Vitrine und der andere was hast du den für ne Anlage... darf ich die mal sehen ...:D

ich sag mal ganz klar probehören , am besten 2 unterschiedliche Lautsprecher testen zb... Nubert ( Neutral ) und Klipsch ( Lebendig ) und man weiß in welcher Richtung man geht
 
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SymA schrieb:
Heco Metas 700 / 701 XT und passenden Center dazu - wäre meine aktuelle Wahl.

Sicherlich empfehlenswert, doch für das hohe Budget auch mal über den Tellerrand schauen, zum Beispiel die A-Serie von Boston Acoustics. Gut getestet und mittlerweile im Preis gesunken.

Testberichte

Von elitären HiFi-Häusern habe ich übrigens die Schnauze voll. Bisher machte ich nur schlechte Erfahrungen dort, das Personal schien mir ignorant und hochnäsig.
Vielleicht fuhr ich jeweils mit dem falschen Auto vor und die älteren Herren dort sahen mir an, dass ich keine 8k für eine Standbox ausgeben werde...

Davon abgesehen decken diese Häuser meiner Beobachtung nach nur die Ober- und Highendklasse ab, Einsteiger- und Mittelklassemodelle fand ich bislang wirklich nur bei MM/Saturn...Deren Testräume sind jedoch meist personell verwaist und generell gewöhnungsbedürftig, so dass fast nur der Internetkauf bleibt. Und sich jedermann fragt, wieso der Einzelhandel stirbt...
 
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wenn die Jamo 608 gut aufgestellt ist , kann die auch ganz gut klingen ,

Da darf und kann man geteilter Meinung sein. Zumindest bekommt man mehr Klang für die aufgerufenen Taler. Wem´s genügt, ok.

Von elitären HiFi-Häusern habe ich übrigens die Schnauze voll. Bisher machte ich nur schlechte Erfahrungen dort, das Personal schien mir ignorant und hochnäsig...

Davon abgesehen decken diese Häuser meiner Beobachtung nach nur die Ober- und Highendklasse ab, Einsteiger- und Mittelklassemodelle fand ich bislang wirklich nur bei MM/Saturn...

Entweder ich bin hier im Rhein-Main verwöhnt, oder wir empfinden völlig unterschiedlich. Ich habe hier in akzeptabler Reichweite 4, 5, 6 Fachhändler mit Lautsprechern, mindestens runter bis in die Mittelklasse. Die Einstiegsklasse ist in der Tat recht schwach besetzt, aber da kann ich die Händler auch durchaus verstehen.

Im Sommer hatte ich zum Beispiel ein sehr positives Händlererlebnis. Da hat sich ein Händler bei übelster sommerlicher Hitze herzhaft bemüht. Der Herr hat mir am Ende sogar richtig Leid getan, ein wenig beleibter, mit vollem Körpereinsatz bei weit ü30 Grad. Ein Hädnler wo man normalerweise nur probehören und bestellen kann, am Ende hatte ich dann doch Lautsprecher im Kofferraum...

Bi.Amp war ich auch immer skeptisch

Wie befeuerst Du? Zwei Amps?

Nubert ( Neutral ) und Klipsch ( Lebendig )

beim gewünschten Sound eher Präferenz in Richtung "spektakulär" als größtmögliche Neutralität.

Vielleicht ist dem TE besser geholfen, nicht zu empfehlen, was einem unbedingt selbst gefällt. Zum ausschließlichen Vergleich - eine nicht gewünschte Abstimmung, sowie eine, sehr eigene... Zumal ich mir recht unsicher bin, ob Du wirklich weisst, wo Deine eigene klangliche Reise endet. Beim wievielten Lsp biste eigentlich?
 
FooFighter schrieb:
Wie befeuerst Du? Zwei Amps?
ne 1 Amp

FooFighter schrieb:
Beim wievielten Lsp biste eigentlich?

Angefangen mit Logitech z5500 -> Teufel E400 -> Nubert nubox 311er set -> 481er set -> Jamo hcs 608 -> Klipsch 61 mk2 set -> Dali Zensor 1 set -> Nubert nuline 34 set -> Klipsch 82er set

Subwoofer : e400 sub , Klipsch rw 12d, aw 880 , aw 991 , , Velodyne impact 12, aw 1000 , xtz 99 w12.16, svs pb 10 nsd, jbl es 250pw , jamo sub 660 , aw1300dsp , Klipsch sw 115.

Es steckt auf viel Geschichte hinter den Lautsprecher ,,, mit Trennung, finanziell neue Wohnung usw...letztendlich ist mir eine Nubert zu langweilig geworden., macht mir kein Spaß mehr ,,, vieleicht im Schlafzimmer aber da kommen 2 Dali Zensor 3 hin ;)

Im Wohnzimmer etwas fetzig und im Schlafzimmer etwas ruhiger....

Aber eins kann ich sagen ,wenn ich meine Klipsch höre , zaubern die mir jedes mal ein Lächeln ins Gesicht ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber eins kann ich sagen ,wenn ich meine Klipsch höre , zaubern die mir jedes mal ein Lächeln ins Gesicht

Das hört sich doch mal nach einer längeren Liebschaft an :) Mir geht´s da ganz ähnlich ;)

...letztendlich ist mir eine Nubert zu langweilig geworden., macht mir kein Spaß mehr ,,,

Sind sie das nicht von Anfang an? :D


Sollte in der grauen Theorie eigentlich nicht allzuviel bringen. Ich mag hier aber auch niemanden erzählen, wie er was zu hören bzw. empfinden hat.

Bi-Amp hat´s ja bereits im Namen. Verstärkung aus zwei getrennten Amps. Sinn und Zweck ist ja, zum einem Hoch- und Mittelton bzw. den Bass voneinander getrennt zu versorgen. Beim ("pseudo") bi-amp zerren die zurvor getrennten Wege spätestens bei den Hauptkondensatoren und Netzteilen wieder am gleichen Versorger. Ich sehe da keinen grossen Gewinn, ausser der definitiven Verdoppelung des Kabelquerschnitts.

Dann doch vll. lieber für die Front-Kanäle eigenen Verstärker. Das wird zumindest mein Weg sein, sollte ich demnächst weiter ausbauen.
 
FooFighter schrieb:
Bi-Amp hat´s ja bereits im Namen. Verstärkung aus zwei getrennten Amps. Sinn und Zweck ist ja, zum einem Hoch- und Mittelton bzw. den Bass voneinander getrennt zu versorgen.

Idealerweise würde man beim Biamping aber jedem Lautsprecher einen eigenen Amp geben. Nur so ist garantiert, dass beide Verstärker die gleiche Last tragen. Das funktioniert aber nur in Verbindung mit einer separaten Vorstufe.
 
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Bi-Amplification ist was für den Anwendungsbereich "Kosten spielen keine Rolle". Passives-Biamping ist für mich nur da sinnvoll, wo unzureichende Laststabilität einer Endstufe abgefangen werden soll/muss. Sprich da, wo einfliegender Crest die Ladeelkos leerlutscht. :D

In allen anderen Fällen kaufe ich EINE gute Endstufe. Da sich die steigenden Kosten zum Nutzen, für den zusätzlichen AMP hier einfach nicht lohnen. Biamping ist im Mainstream reines Marketing, eine objektive Klangsteigerungen quasi nicht vorhanden, schon gar nicht aus einem "End-AMP" realisiert.

Einbildung ist auch eine Bildung... z.B.: von rein subjektiv geprägten Pseudo-Argumentationen. (m.M.n.)
Biamping macht primär da Sinn, wo der Filter vor der Verstärkung greift.

Hat man richtige Speaker... und einen Pegelbedarf - das sich die Pforten zur Hölle eröffnen, wären aus meiner Sicht, beim passiven-Biamping vielleicht noch zwei Laststabile Endstufen pro Kanal sinnvoll, die dann je in mono-bridged angesteuert werden.

Ein 2,5-Wege teil-aktives System, wäre noch als interessante Alternative anzumerken.

EDIT: Ein deutlicher Pegel-Gain durch "Biamping" ist bei herkömmlichen AVRs eigentlich und das Schaltungsbedingt nicht möglich.

Da primär der Bassbereich dafür verantwortlich ist, wenn der AMP ans headroom limit (oder darüber hinaus) balanciert wird. Biamping realisiert aus einem Netzteil, kompensiert nicht den Mangel an Spannung oder Storm, der hier limitierende Faktor (PSU) verschiebt sich nicht. Sinnvoller wäre es aus meiner Sicht, eine "richtige" Gegenkopplung (Kollektor statt Emitter anzapfen = stets maximalen Strom, unabhängig von der Spannung) innerhalb des AVRs für die Mains umzusetzen.

P.S.: "Verstärker sind frequenzmodulierte Netzteile."
 
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