SW Multifunktionsdrucker, Platzproblem, dpi-Frage

ch0815

Cadet 3rd Year
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Jan. 2024
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• Budget?
Max. ca. 300€
• Farbdrucker oder genügt SW-Drucker?
SW reicht
• Druckernutzung: Nur für (schwarzen) Text? Farbige Grafiken (Tabellen, Diagramme)? Fotos?
Text, ab und an (technische) Zeichnungen, SW Fotos sollten irgendwie erkennbar sein...
• Druckvolumen in Seiten/Monat oder Seiten/Jahr (ggf. sortiert nach Art der Drucke gemäß vorherigem Punkt)?
meist sehr wenig (10-20 S. pro Monat), ab und zu könnte es mehr werden, bspw. mal ne Anleitung o.ä.

• Steht der Drucker längere Zeit ungenutzt rum → besser Laserdrucker da Toner nicht eintrocknet?
Steht länger, def. Laser
• Gewünschte Funktionen (Duplex? A3/A4/A5/A6, mehrere Papierfächer? WLAN/Airprint/Bluetooth)?
Duplexdruck, A4, WLAN, Android
• Nur drucken oder Multifunktionsgerät für Scannen + kopieren?
Drucken, scannen, kopieren, Fax brauch ich nicht.
• Kommt ein Laserdrucker in Frage (vor allem wichtig wenn nur S/W gedruckt wird)?
Ja, def.
• Soll es ein Neugerät sein, oder kommen hochwertige, günstige (ausrangierte Firmengeräte, meist mit 1 oder 2 Jahren Gewährleistung) in Frage?
Bei der Komplexität der Geräte und den vglw. geringen Preisen eher neu
• Spielen Abmessungen (verfügbare Länge / Breite / Höhe) eine Rolle? Spielt Lautstärke eine Rolle?
Ja, sollte auf einen Schrank mit B 60, T 40
Lautstärke kann ich nicht beurteilen, daher nebenrangig.

Duplex-Scan wäre ab und zu nicht schlecht, hätte evtl. ein paar Leitz-Ordner voll mit doppelseitigen Vorlagen. Aber das sprengt das Budget, und wegen ab und zu mal wenn das vorkommt mehr als 100€ mehr zu zahlen, müsste ich mir überlegen.

Daher habe ich mal bis 350 angegeben und kriege diese Liste:
https://www.druckerchannel.de/techi...&m[]=6304&m[]=6307&m[]=6303&m[]=5836&m[]=5647

Da ist nur der Xerox B315 mit Duplex ADF. Und eigentlich zu teuer.

Daher die Frage: Bei einseitigem ADF muss man dann Vorder- Rückseite nacheinander scannen und dann zusammensetzen. Dazu benötigt man wohl immer separate SW, die Drucker können das nicht selbst, zumindest sehe ich bei brother und Xerox dazu nichts genaueres in den Anleitungen.

dpi-Frage: brother gibt 1200 dpi Druck an, Xerox nur 600. Hat das eine praktische Relevanz? Vermutlich nur bei Bildern und dithering? Wären da die brother tatsächlich etwas im Vorteil?

Wegen den Abmessungen schaue ich eher zum Xerox B305, der wird mit 36,6 cm Tiefe angegeben. brother mit 39,9. und hinten soll ja noch Platz sein wegen Lüftung, und dass der Deckel noch aufgeht.
Beim Xerox weiss ich nun nicht wo die gemessen haben, und ob das Display vorne vll. noch etwas raussteht. Theoretisch sollten ja die absoluten Außenmaße gemessen werden, also z.B. steht der ADF seitlich ja deutlich übers Gerät raus, das sollte bei der Breite hoffentlich mitgemessen werden.
Wie geschrieben der Schrank ist nur 40 tief, steht dann noch so 3 cm von der Wand weg. Xerox rund 37 tief, blieben etwa 6 cm. Lt. Handbuch sollten hinten 10 cm bleiben.
Ob das ein arges Temperaturproblem gäbe? Schrank weiter vor rücken sähe dann auch blöd aus.
 
Hatte auch ein Platzproblem, das ich mit einer Holzplatte zur Vergrößerung der vorhandenen Standfläche lösen wollte. Wie sich dann herausgestellt hat, waren bei meinem Multifunktionsgerät die Standfüße so weit von den Außenkanten zurückgesetzt, dass es sich auf dem vermeintlich zu wenig tiefen Sideboard doch ganz komfortabel ausging. Vielleicht kennst du jemanden mit deinem Wunschgerät oder hast im stationären Handel die Möglichkeit, Naturmaße zu nehmen. Könnte dir zumindest diese Sorge nehmen.
 
Alle Scanprogramme sollten das Abspeichern als PDF in der Zwischenzeit beherrschen. Da spielt es dann keine Rolle ob du die Seiten händisch wenden musst. Ansonsten kannst du auch NAPS2 benutzen, das kann das, inkl. OCR wenn gewünscht.
 
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Navigator schrieb:
Hatte auch ein Platzproblem, das ich mit einer Holzplatte zur Vergrößerung der vorhandenen Standfläche lösen wollte. Wie sich dann herausgestellt hat, waren bei meinem Multifunktionsgerät die Standfüße so weit von den Außenkanten zurückgesetzt, dass es sich auf dem vermeintlich zu wenig tiefen Sideboard doch ganz komfortabel ausging. Vielleicht kennst du jemanden mit deinem Wunschgerät oder hast im stationären Handel die Möglichkeit, Naturmaße zu nehmen. Könnte dir zumindest diese Sorge nehmen.
Von den reinen Außenmaßen passen ja alle Geräte drauf. Die sind alle weit schmäler als 60 und max. 40 tief. Es geht um die Belüftung hinten und das Öffnen des Deckels, der schwenkt ja nach hinten aus.
Letzteres wäre wohl nicht so das Problem, da man den ja nicht bis 90° öffnen können muss.
Geht dann nur im die Belüftung. Wie gesagt lt. Bedienungsanleitung geht sichs bei den Xerox B3x5 knapp aus. Hoffe, dass das nicht zur Überhitzung führt. (und Verfärbung der weißen Wand evtl.?)
Stationärer Handel: Gibts ja kaum noch. Muss halt bei den Elektronikmärkten schauen ob/was die überhaupt noch rumstehen haben.
Kenn leider niemand, v.a. nicht mit Xerox. Vll. meldet sich hier jemand der einen Xerox B3x5 hat?


Merlin352 schrieb:
Alle Scanprogramme sollten das Abspeichern als PDF in der Zwischenzeit beherrschen. Da spielt es dann keine Rolle ob du die Seiten händisch wenden musst. Ansonsten kannst du auch NAPS2 benutzen, das kann das, inkl. OCR wenn gewünscht.
Bei Einzelscans ja. Aber bspw. 200 Seiten doppelseitig bedruckt. ADF fasst max. 50 Seiten. Also 4 Päckchen machen, da dann erstmal die Vorderseiten. Dann die Rückseiten der 4 Päckchen und dann alles entsprechend zusammen"häkeln" mit SW.
Muss dann wohl so. Hätte ja sein können dass der Drucker/Scanner das schon beherrscht. Also erst max. 50 Vorderseiten, dann Stapel umdrehen und die 50 Rückseiten und erst dann baut der Drucker das automatisch zu einem Dokument mit 100 Seiten zusammen. Scheint aber nur mit extra SW zu gehen.

Wie ists mit den 600 vs. 1200 dpi?
 
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Deine Annahme ist korrekt: Für das Geld bekommst Du so etwas nicht. Allerdings sind japanische Drucker aktuell erstaunlich günstig im Vergleich zum eigentlich gewünschten Listenpreis, möglicherweise aufgrund von Währungseffekten.

Ich schaue selbst schon seit etwa einem Jahr und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich nichts unter ca. 400 € kaufen werde, da es am Ende nur rausgeschmissenes Geld ist: Dye-Tinte kommt nach 3 Canon Pixma's nicht mehr infrage, HP's Druckersparte hat bei mir Hausverbot (Desktop-Rechner haben sich gerade dazugesellt), Lexmark fällt aus den gleichen Gründen weg, Epson hat offenbar perse keine brauchbare Linux-Unterstützung, und GDI-only will ich auch nicht. Warum Xerox auf einmal wieder im Markt ist, und wer eigentlich dahintersteckt, hat sich mir nicht erschlossen und mir ist den Zeitaufwand auch nicht wert. Dann gibt es noch irgendwelche neuen Billigmarken - na ja, dann kann man wohl besser irgendwas im ALDI kaufen.

Bei mir ist Linux für die Zukunft gesetzt -- Microsoft, speziell Windows, läuft bei mir privat seit 2023 wegen seiner katastrophalen Unberechenbarkeit und Unzuverlässigkeit langsam aus. Auch gewerblich würde ich es nicht mehr als Grundsystem einsetzen.

Also bleibt nur ein Drucker eines anerkannten und zuverlässigen japanischen (!) Herstellers mit mindestens PCL-Unterstützung. Da ich RADF oder DADF haben möchte, reduziert sich die Auswahl weiter.

Es gibt eventuell einen Grund, warum man auf Laser verzichten sollte, und das ist DIN A3-Druck. Entsprechende DIN A3-Laserdrucker sind im Preis mindestens vierstellig.

Die Produkt-Liste bei Geizhals ist gut gepflegt (bis auf das Thema RADF, was von den Herstellern leider nicht einheitlich angegeben wird), und für alle weiteren Informationen empfehle ich die Webseite "druckerchannel.de".
 
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ch0815 schrieb:
dpi-Frage: brother gibt 1200 dpi Druck an, Xerox nur 600. Hat das eine praktische Relevanz? Vermutlich nur bei Bildern und dithering? Wären da die brother tatsächlich etwas im Vorteil?
600 DPI reichen für Standarddrucke völlig aus. Bei hochauflösenden Bildern, etc. ist eine höhere Auflösung von Vorteil.
 
Spock37 schrieb:
Warum Xerox auf einmal wieder im Markt ist, und wer eigentlich dahintersteckt, hat sich mir nicht erschlossen

Xerox hat letztes Jahr Lexmark übernommen. Und ist ein US-Hersteller. Die Geräte dürften daher prinzipiell umgelabelte Lexmark-Modelle sein.
 
Lexmark hat ja auch früher schon Drucker für Xerox gefertigt.
 
Lian Li O11 Vision-M
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