Synchronisation von 2 Festplatten

Banned schrieb:
Oder anders gefragt, in welchem Kontext sollte der letzte Zugriff von Relevanz sein?
Das kann ja nur relevant sein, wenn man die Daten anhand der letzten Bearbeitungszeit kategorisiert und dann weiterverarbeitet. "Wann wurde wo was angefasst? Ich muss an der Stelle weitermachen." So was in der Richtung.

Man kann sich stattdessen auch eine Verzeichnisstruktur mit den Verarbeitungsschritten erzeugen und verschiebt die Daten je nach Bearbeitungsstand hier und da hin. Bis zu einem gewissen Grad kommt man auch so klar.
Geht es darüber hinaus, wäre ein Dokumentenmanagement-, Versionskontroll- oder Projektmanagmentsystem besser. Paperless-ngx wäre hier vielleicht eine Option, wenn es nicht zu ausgefuchst werden soll und es sich bei den Daten nur um Dokumente handelt.
 
Aber der letzte Zugriff, um den es hier geht, hat doch nicht zwangsläufig etwas mit der letzten Bearbeitung zu tun. Für letzteres Attribut gibt es doch einen separaten Eintrag. Der letzte Zugriff ändert sich schon, wenn du die Eigenschaften einer Datei abrufst oder eben, wenn diese von Windows indiziert wird (also sogar ohne Nutzerzugriff). Deshalb halte ich das Attribut wirklich für relativ sinnfrei.
 
Banned schrieb:
Aber der letzte Zugriff, um den es hier geht, hat doch nicht zwangsläufig etwas mit der Bearbeitung zu tun.
Richtig. Aber ich kann mir nichts anderes vorstellen, als das Attribut als Zeitpunkt der letzten Bearbeitung zu interpretieren.
Es ist ja ansonsten, wie du schreibst, eher sinnlos.
 
Das Attribut ist für jeden frei zugänglich der Windows nutzt, einfach selbst mal Dateien bearbeiten und sehen, wann sich das Datum ändert. Kann man sich im Explorer für ein bestimmtes Verzeichnis einfach unter der Ansicht Details in der Spalte anzeigen lassen
 
Das ändert aber nichts daran, dass das Attribut weitgehend gaga ist: Kopiere ich z.B. eine Datei, wird der Zugriff nicht vermerkt; schaue ich mir hingegen die Eigenschaften an, wird dies als Zugriff vermerkt. Was soll man mit so einer Erfassung anstellen? Die Bearbeitung wird unter einem anderen Attribut erfasst, dafür brauche ich nicht den letzten Zugriff! Das ist einfach eine unnötige Spielerei von Windows ohne erkennbaren realen Nutzen, aus der man nicht mal zuverlässig Zugriffe in Form des Öffens einer Datei ablesen kann.
 
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Krik schrieb:
Man kann sich stattdessen auch eine Verzeichnisstruktur mit den Verarbeitungsschritten erzeugen und verschiebt die Daten je nach Bearbeitungsstand hier und da hin. Bis zu einem gewissen Grad kommt man auch so klar.
Da es sich um einen Windows-Laptop mit externen HDDs handelt könnte man mal den Dateiversionsverlauf von Windows testen.
Oder die Versionierung von FreeFileSync.
 
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