Synology Drive Pooling

x.treme

Captain
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Hallo zusammen,

gibt es eine Möglichkeit "Drive Pooling" mit einem Synology NAS zu realisieren?

Hintergrund: Ich brauche kein RAID5, wäre Festplattenverschwendung.
Ich will aber auch nicht, dass bei einem Ausfall einer Platte alle Daten verloren sind.

Unter Windows nutze ich Drive Pool dafür, um eine virtuelle 16TB-Platte zu haben, wobei jede einzelne Platte weiterhin für sich alleine lauffähig ist. Bei einem Festplattenausfall, muss ich also nur die Daten der einen Festplatte kopieren, was die Wahrscheinlichkeit drastisch verringert, dass mir beim Kopier-Vorgang eine Platte meines Backup-Servers abraucht.
 
Aber bei jbod ist analog zu raid 0 alles weg sobald auch nur 1 platte ausfällt, siehe Tabelle in deinem Link.
 
Es hat keine Redundanz, die will der TE aber auch nicht, sonder würde er ja ein RAID1 oder RAID5 nehmen, aber die Daten werden nicht, wie bei RAID 0, zwingend auf beide aufgesplittet. Die meisten Dateien laden entweder auf der einen oder auf der anderen Platte. Deshalb lassen sich die Dateien der einen Platte noch lesen, wenn die andere ausfällt.
Ein echtes RAID>0 ist natürlich besser.
 
Also was ich im Synology-Forum gelesen habe, ist dass bei Leuten wo bei JBOD eine Festplatte ausgefallen ist, sich nichts mehr von den anderen Platten retten ließe.

Sofern Synology noch weiterhin diese JBOD-Implementation nutzt, ist es einfach ein RAID0 in schlecht ;)
 
JBOD bietet auch keine Datenredundanz. Es ist die Summe der Größe aller Festplatten, mehr nicht..
Tja wenn du deine Daten nicht verlieren möchtest, gute Backup-Strategie, wäre angebracht.

Alternativ, das ist auch keine Backup-Strategie, ist ein RAID5 nun nicht unbedingt die schlechteste Wahl.
 
Ich habe ein 1:1 Backup auf einem anderen Server, deswegen will ich keine weitere Redundanz durch ein RAID5.

Trotzdem ist mir das Risiko zu hoch, bei dem Ausfall einer einzelnen Festplatte ganze 16TB von meinem Backup-Server zu kopieren. Bei einem echten "Drive Pool" müsste ich beim Ausfall einer Platte nur 4 TB an Daten rüberkopieren. Das verringert die Chance, dass beim Kopiervorgang mein Backup-Server den Geist aufgibt ;)
 
Hmm, ich glaube ich werde wohl einfach wie vor 15 Jahren einfach 4 einzelne HDDs über Systemlinks in einer Freigabe verwalten, und die Ordner manuell so füllen müssen, dass die Speicher-Auslastung der Platten ausgeglichen ist ... :rolleyes:

Synology - Willkommen zurück in der Steinzeit :p
 
Naja, deine Anforderung ist einfach sehr speziell...
JBOD/LVM/Storage Spaces(?)/etc zeigen alle dieses Verhalten, dass diese (stark vereinfacht ausgedrückt) einzelne Blockdevices aneinander reihen um als ein großes Laufwerk zu erscheinen. Selbst due LVM Doku warnt aber davor, dass eben bei Ausfall einer Disk das ganze Laufwerk Hops geht und man sich selbstständig um Backups zu kümmern hat und/oder man die einzelnen Disks redundant auslegt, z.B. durch darunter liegende Raid-Systeme.

Was du suchst gibt es im Linuxbereich unter den Namen OverlayFS oder AUFS. Damit bekommt jede Disk ihr eigenes Dateisystem, z.B. ext4 oder xfs oder sonst was und dann werden diese Disks per AUFS zu einem virtuellen Dateisystem zusammen gefasst. Darüber kannst du dann Daten reinschaufeln oder auch wieder löschen und das AUFS kümmert sich um die gleichmäßige Verteilung deiner Daten. Stirbt eine Platte so sind nur die darauf gespeicherten Daten weg.
Die Anforderungen an so etwas sind aber speziell oder nur selten notwendig. LiveCDs und Docker machen beispielsweise regen Gebrauch davon aber sonst eben gefühlt kaum jemand, daher wird das eben in massentauglichen Systemen nicht implementiert.
 
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