Test Synology DS414 und Asustor AS-204TE im Test

Frank

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#1
Mit der DS414 und dem AS-204TE verfolgen Synology und Asustor unterschiedliche Ansätze im 4-Bay-NAS-Segment zu einer identischen unverbindlichen Preisempfehlung. ARM und Dual-LAN gegen x86 und HDMI; welcher Netzwerkspeicher kann mehr überzeugen und welche Stärken und Schwächen haben beide Systeme? Ein direkter Vergleich beider NAS liefert Antworten.

Zum Artikel: Synology DS414 und Asustor AS-204TE im Test
 

Quickbeam2k1

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#2
Gibt es eine Erklärung dafür, warum das Asustor gerät trotz des potenteren Prozessors so viel langsamer ist? Oder heißt atom nicht gleich mehr leistung gegenüber arm?
 
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#3
Hast du dir selbst beantwortet.. :)
 
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#4
Die Integration von XBMC im Asustor ist ja wirklich fein, aber der Verbrauch ist definitiv zu hoch. Über 24 Watt im Standby und über 35 Watt im Leerlauf? Ernsthaft? :freak: Meiner Meinung nach viel zu viel für ein NAS-System.
 
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#5
Die geringere Leistung des Asustor gegenüber des Synology liegt an der mangelnden Optimierung des Betriebssystems. Synology hat schon in der Vergangenheit immer die schnellsten NAS (über Samba) gehabt. Das war vor 3 Jahren der Grund für meine DS411+ die damals als eines der ersten NAS ins 1 GBit LAN Limit von 112,5 MB schoss und diese sowohl beim Lesen als auch schreiben schaffte.

Qnap war damals wenn ich mich noch richtig erinnere bei 80 MB/s und haben mittlerweile auch das Limit erreicht. Bei Thecus und den anderen weiß ich es nicht, dass ist aber meist sowieso nur für Poweruser interessant.


Daher sollte das für alle x86 oder x64 basierenden NAS mit irgendeinem Intel oder AMD Chip kein Problem sein.
Bei ARM nähern sich die Leistungsstärkeren auch immer mehr dieser Grenze an.


Zum Test:
Der Vergleich ist mal wieder sehr gut gelungen. Wobei mich der Stromhunger beider NAS sehr überrascht. Gerade weil die Atomcpus auch in anderen Geräten verbaut werden und dort nicht soviel aufnehmen. Aber auch der ARM zeigt, dass bei mehr Leistung auch der Stromhunger steigt. Nunja auch ARM kocht nur mit Wasser.

Ansonsten zeigt sich, dass die Softwareausstattung bereits sehr ähnlich ist und Asustor nun an den Feinheiten feilen muss.
 
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#6
Zum Test:
Der Vergleich ist mal wieder sehr gut gelungen. Wobei mich der Stromhunger beider NAS sehr überrascht. Gerade weil die Atomcpus auch in anderen Geräten verbaut werden und dort nicht soviel aufnehmen. Aber auch der ARM zeigt, dass bei mehr Leistung auch der Stromhunger steigt. Nunja auch ARM kocht nur mit Wasser.
Es handelt sich beim verwendeten Atom um einen pre-Baytrail-Atom, also einem der veralteten Reihe. Zudem muss man noch beachten, dass die Atoms einen großen Bereich abdecken. Es gibt Modelle mit 2W TDP als auch welche mit 20W TDP. Je nach Einsatzbereich wird mehr Augenmerk auf Leistung oder Energieverbrauch gelegt. Die daraus resultierende Energieeffizienz wird dementsprechend bei einer über Stromkabel angeschlossenen NAS niedriger liegen als bei einem akkubetriebenen Smartphone.
 

Herdware

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#7
Ich schwanke jetzt zwischen einem DS414 und einem DS414j.

Das wesentlich schnellere Arbeiten mit verschlüsselten Ordnern wäre für mich das größte Plus für das 414 und laut der CB-Messung ist es sogar leiser als das 414j. Dafür ist der Verbrauch höher, aber mir wäre die Lautstärke wohl wichtiger als der Verbrauch, da das Gerät im Wohnbereich stehen wird.
Einfachere Montage der Festplatten ist nett, aber das macht man ja nicht ständig.
...
:rolleyes:

Bleibt in jedem Fall das Luxusproblem, wie ich noch ein Backup machen soll, wenn ich die Kapazität von so einem 4er-NAS (z.B. 16TB) irgendwann mal annähernd ausreize. Meine alte externe 2TB-Festplatte (passend zum alten 2TB-NAS) wirds dann jedenfalls nicht mehr tun. ;)
 

#tamara

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#8
Weiß jemand, ob PLEX auf der DS414 läuft?
Ich habe hier noch eine ältere DS411j stehen und plane ein Upgrade.
 
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fatty_doodoo

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#9
Ich kann Synology-Geräte nur empfehlen. Bei mir läuft ein älteres NAS von Synology absolut performant und fehlerfrei.
Zudem ist die Software recht gut und umfangreich.
Mein Synology-NAS hat beispielsweise per USB einen SAT-Empfänger angeschlossen und dient als Recorder für Aufnahmen (auch per Internet erreichbar), sowie als Streamingserver, der das Live-TV auf beliebige Endgeräte im Netzwerk streamt.
 
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#10
Schon klar, dass es viele Atoms gibt. Dass der Atom so alt ist habe ich aber nicht bedacht^^ Das erklärt natürlich einiges, ist für mich aber unverständlich.
Warum wird in diesen Preisregionen nicht schon die neuesten Modelle verbaut werden, zumal Treiber und devkits seitens Intel schon länger in Umlauf sind.
 
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#11
Ich schwanke jetzt zwischen einem DS414 und einem DS414j.
Vielleicht würde sich bei dir das warten auf die DS414play / DS415play rentieren. Allerdings muss ich gestehen, dass es mich auch gewaltig in den Finger juckt bei der DS414. Wobei mir es einfach nur um die doppelt so schnellen Schreibraten im Vergleich zu meiner DS211j oder DS212j geht. Außerdem würde mich wesentlich schnellere Backups über USB 3.0 HDD's interessieren.
 
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#12
Reizt mich auch, wobei der Verbrauch nicht viel weniger ist wie beim Homeserver, der kann aber mehr
 

obi68

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#13
Synology gefällt mir seit 2006. Langsam aber sicher geht bei der Produktevielfalt aber die Übersichtlichkeit in der Masse verloren: 412+, 414, 414j und 414slim. Durch das schnelle Wachstum ist dann wohl auch beim Service einiges nicht mehr so wie es sein sollte. Fragen bzw. Problemmeldungen sollten gemäss internen Vorgaben innert 5 Tagen beantwortet werden. Ich habe mit anderen zusammen einen offensichtlichen Fehler bei der aktuellen DSM gefunden und dies gemeldet. Bis auf das automatisierte Mail vom 16.06.2014 blieb Synology bis heute stumm.
 

Herdware

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#14
Vielleicht würde sich bei dir das warten auf die DS414play / DS415play rentieren.
Die unterscheiden sich doch dadurch, dass sie über Videoausgänge verfügen und direkt Videos (und Musik) ausgeben können, oder?
Das wäre für mich nicht relevant, weil ich für so was eh schon einen HTPC habe. Ich brauche das NAS praktisch nur als zentrales Datengab für das Heimnetzwerk.

Außerdem würde mich wesentlich schnellere Backups über USB 3.0 HDD's interessieren.
Das ist ein guter Punkt. Ein weiterer Grund, warum ich mir dann auch für Backups eine neue externe Festplatte anschaffen muss. Spätestens bei solchen Datenmengen würde es mit USB2.0 wohl wirklich unerträglich.
 

C4rp3di3m

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#15
Ich habe ein 4Bay von FANTec mit eSATA und USB3.0 läuft Super seit einem Jahr zur Zeit sind 8TB drinne, was als max. Angegeben ist. alerdings haben Leute auch schon 4x4TB reingesteckt ohne Probleme und das Teil gibt es schon für 100€. Diese Geräte hier wären mir zu Teuer haben halt ein Paar mehr Funktionen, wer einfach nur seine Externen in ein Gehäuse möchte brauch diese Dinger hier nicht.
 
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#16
Die unterscheiden sich doch dadurch, dass sie über Videoausgänge verfügen und direkt Videos (und Musik) ausgeben können, oder?
Das wäre für mich nicht relevant, weil ich für so was eh schon einen HTPC habe. Ich brauche das NAS praktisch nur als zentrales Datengab für das Heimnetzwerk.
Naja ein weiterer Vorteil ist, dass man durch die X86 Architektur auch z.B. einen TS3 Server oder andere Programme laufen lassen kann, die einen entsprechenden CPU brauchen. Weiterer Vorteil wäre, dass man an der DSx14play-Variante die Expansionseinheiten über eSata nutzen kann. Somit kann preisgünstig seinen NAS um etliche Festplatten erweitern. Leider fehlt mir diese Option bei der DS414.

Das ist ein guter Punkt. Ein weiterer Grund, warum ich mir dann auch für Backups eine neue externe Festplatte anschaffen muss. Spätestens bei solchen Datenmengen würde es mit USB2.0 wohl wirklich unerträglich.
Musste die Woche erst 1,4TB zurückspielen über USB2.0 auf ne neue HDD. Hat sage und schreibe 32h gedauert. Ein Backup liegt immerhin noch bei ca. 24h. Laut Userangaben in nem anderen Forum erreicht die DS414 über USB 3.0 annähernd 100MB/sec.

Im Prinzip reicht es ja schon, wenn du dir einfach entsprechende USB 3.0 Gehäuse kaufst. Kosten heute auch nur noch so zwischen 20-25€

Ich habe ein 4Bay von FANTec mit eSATA und USB3.0 läuft Super seit einem Jahr zur Zeit sind 8TB drinne, was als max. Angegeben ist. alerdings haben Leute auch schon 4x4TB reingesteckt ohne Probleme und das Teil gibt es schon für 100€. Diese Geräte hier wären mir zu Teuer haben halt ein Paar mehr Funktionen, wer einfach nur seine Externen in ein Gehäuse möchte brauch diese Dinger hier nicht.
Dein Vergleich hinkt etwas und wäre so als ob du ein Fahrrad mit einem Ferrari vergleichst. Kommst mit beiden von A nach B nur das wie ist die Frage.
 
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#17
Warum wird in diesen Preisregionen nicht schon die neuesten Modelle verbaut werden, zumal Treiber und devkits seitens Intel schon länger in Umlauf sind.
Es dauert eben seine Zeit um ein Produkt zu entwickeln und erfolgreich in den Markt zu bringen. QNAP hat z.B den Atom Refresh und die CE Modelle übersprungen und kommt mit aktualisierten J1800 Celerons inkl. Quicksync (C0 Stepping) auf den Markt
http://www.anandtech.com/show/8192/qnap-tsx51-nas-series-intel-quick-sync-gets-its-killer-app/3
 

Herdware

Fleet Admiral
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#18
Weiterer Vorteil wäre, dass man an der DSx14play-Variante die Expansionseinheiten über eSata nutzen kann. Somit kann preisgünstig seinen NAS um etliche Festplatten erweitern. Leider fehlt mir diese Option bei der DS414.
Ich denke mal, dass ich mit den 4 internen Festplatten (16 bzw. 12TB mit Redundanz und mit zukünftigen Platten vielleicht sogar mehr) auskommen werde, bis das NAS aus anderen Gründen eh wieder reif für die Rente ist. Externe Erweiterbarkeit wäre also nicht so der Faktor für mich.
Mein überquellendes altes 2-Bay-NAS (von LG) könnte ich auch per eSATA erweitern, aber allein schon wegen des zusätzlichen Kabelsalats möchte ich das nicht tun. Das ist ein Grund, warum ich diesmal ein 4-Bay haben möchte.
 
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C4rp3di3m

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#19
Dein Vergleich hinkt etwas und wäre so als ob du ein Fahrrad mit einem Ferrari vergleichst. Kommst mit beiden von A nach B nur das wie ist die Frage.
Nunja USB 3.0 schafft es 110 MB/s und eSATA so 150+ MB/s da geht alles Flott. Es gibt auch noch Modelle mit LAN, meines hat dass nicht.
Wie schon Geschrieben wer nur ein Großen Speicher benötigt muss keine 300+ € Ausgeben.
 
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#20
Schon klar, dass es dauert bis ein Produkt entwickelt ist aber ich denke 1 Jahr sollte dafür doch ein angemessener Zeitrahmen sein. Wobei die NAS Hersteller einfach präsentieren können wann es fertig ist und nicht an irgendwelche Zyklen halten. Zumindest merke ich nichts dergleichen. Außer, dass jedes Jahr zu Cebit oder Computex eben ein paar mehr oder weniger Nachfolger präsentiert werden.
 
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