Synology Videostation - Teil-Synchronisation mit "Cloud"

X-TR4

Commander
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Moin zusammen,

Ich versuche den kryptischen Titel mal zu erläutern.. ;)
Ich hab eine DS918 und 4 Kameras. Als Software lauft Synologys Videostation.

Jetzt kam mir der Grundsatzgedanke: was hilft es, wenn bei Einbruch NAS und Co gleich mit weg sind.

Meine Überlegung: 24-48h, oder nur Alarmgetriggerte Aufzeichnungen mit z.B. Google Drive synchronisieren. Hat da jemand Ansätze / Ideen, oder das schon irgendwie gelöst?

Grundsätzlich werden ja von der Videostation einzelne Files erstellt und vielleicht könnte ich anhand des Datums diese synchronisieren und wieder löschen durch eine Funktion des NAS.
Oder es gibt noch ganz andere Optionen?
Mein NAS dürfte nächste Woche hier (Umzug insAusland) sein, bis dahin alles theoretischer Natur, da ich es noch nicht ausprobieren kann.
 
Sorry, natürlich: Surveillance station.

Also klar, ich könnte in einen mit Drive synchronisierten Ordner speichern.
Ich hätte es idealerweise aber gern so, dass auf dem NAS 96h aufgezeichnet werden und in der Cloud ca 48. Damit ich nicht soviel Speicherplatz brauche.

Gäbe es da eine Möglichkeit?
 
Wenn müsste die Videokamera-Software, also die Surveillance Station direkt so ein Feature mit bringen, also parallele Speicherung von Aufzeichnungen an zwei Orten mit unterschiedlich langer Aufbewahrungszeit.
Wenn dies nicht der Fall ist dann bleibt zu prüfen ob und wie die Software die Aufzeichnungen ablegt, z.B. in einzelne Dateien pro Stunde? Falls ja müsstest du dir einen Sync bauen der nur die aktuellsten Daten immer hoch lädt und entsprechend alles älter als 48 löscht. Achtung hierbei: Wird die Kamera/NAS auch geklaut oder ist einfach aus dann hast du nach 48h keine Videos mehr im Google Drive weil die Daten dann älter als 48h sind. Hier musst also selbstständig Abfragen implementieren damit nur gelöscht wird wenn auch neues rein kommt.
Diese Anforderungen sind eben ziemlich individuell und daher aufwendiger umzusetzen.
 
snaxilian schrieb:
Wenn dies nicht der Fall ist dann bleibt zu prüfen ob und wie die Software die Aufzeichnungen ablegt, z.B. in einzelne Dateien pro Stunde?
Genau so war meine Idee. Wobei die Löschung der alten Daten nach Entfernen des NAS ja nicht mehr erfolgen würde, sofern diese Datenbereinigung vom NAS ausgeführt würde.
Ich habe nur keinen Ansatz womit ich das am besten realisieren könnte.
An zwei Orten unterschiedlich lang aufzeichnen geht mmn nicht in der Surveillance Station.

Höchstens über den Umweg, dass zusätzlich die Kameras von sich aus via FTP einen 2. Stream ablegen. Das wäre aber von der Handhabe suboptimal.
 
@DeusoftheWired hat dir doch bereits den Link zum Synology Cloud Sync heraus gesucht. Jetzt musst du dich damit auseinander setzen und das synchronisieren und löschen entsprechend deiner Anforderungen einrichten.
 
Also, was ich gemacht habe:
Ich habe mit Hyperbackup den Surveilliance-Ordner einfach komplett "in die Cloud" gesichert.
Bei nur 1 Kamera und Aufzeichnung nur bei erkannter Bewegung war der Speicherplatzbedarf allerdings eher zu vernachlässigen.
Warum könnte das trotzdem bei 4 Kameras klappen?
Naja, Hyperbackup bietet ja Versionierung/Rotation. Möglicherweise gibt es beim Smart Recycle oder bei den customized retentions eine Einstellung, die deinen Anforderungen nahekommt.
 
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