System POSTet mit Ryzen 5 3600, danach bootloop

LeadScientist

Lieutenant
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Hey Leute,

erster Post in diesem Forum. Ich habe beschlossen mein System zu upgraden, habe alle Teile durch Kompatibilitätschecker usw. laufen lassen und dann bestellt. Teile sind angekommen, habe erstmal einen Nullaufbau zusammengebastelt -> System schafft den POST. Dann habe ich alles ins Case eingebaut und beim allerersten Hochfahren hat alles einwandfrei funktioniert. Nach Treiberupdates habe ich das System neugestartet und seitdem POSTet das System zwar, bricht aber sobald der Windowsladekreis erscheint alles ab und startet neu. Ich stecke jetzt in diesem Bootloop fest. Bios funktioniert. Jegliche Komponenten (abgesehen von der CPU) wurden getestet und funktionieren. Mainboard, Graka, ... gewechselt -> gleiches Problem. Ich kann nicht mal vom Windowsbootstick booten.

Komponenten:
Asus ROG Strix RTX 2070 Super A8G
Ryzen 5 3600
Asus Strix B450 F-Gaming
2x8Gb G.Skill Trident Z RGB 3600MHz Cl18
Corsair Rm750x

Bisher versucht:
Austausch der Teile oder einzelner Test, abgesehen von CPU
Autooverclocking im Bios deaktiviert
Minimalaufbau
PCIe Mode von Auto auf Gen 3 geändert
C-States deaktiviert
Verschiedene Ramslots getestet
Windowsbootstick
Boot von frischer Windowsinstallation
Löschen des CMOS / CLRTC
Anpassung der DRAM Voltage und SOC (1.4/1.1)
Versuch über F8 Winbootmenü zu starten
Biosupdate auf neuste Version (3003)
 
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Hast du das aktuellste Bios drauf?
 
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Jep, Installation ohne Probleme
 
Hast du mehr als eine Festplatte? Was passiert wenn du alle bis auf das Bootlaufwerk abklemmst?

Kannst du mit Hiren's Boot CD booten? Das hat einige Diagnosetools.
 
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Ich kann auf absolut garnichts booten. Habe eine HDD und eine SSD, eine externe HDD und verschiedene Bootsticks probiert. Bei allen das gleiche Phänomen. Wenn ich nur das Bootlaufwerk dran habe passiert das Gleiche.
 
Läuft der Speicher mit den angegebenen 3600 Mhz. Das kann eventuell ein wenig zuviel des guten sein: Versuche es mal mit 3000 Mhz und erhöhe die Speicherspannung auf 1.4 V.
Wie viel Spannung hat der SOC? 1.1 V sind auch hier problemlos drin.
Sollte das zuviel "Insiderwissen" voraussetzen, lade die Standardbioseinstellungen und erhöhe nur die Speicherspannung auf 1.35 V.

Ansonsten würde ich alle Laufwerke ausser das Bootlaufwerk im Anschluss abklemmen und es dann erneut versuchen.
 
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Der Speicher läuft erstmal auf den 2133 MHz Standard da DOCP noch nicht aktiv ist, den Rest überprüfe ich mal schnell.
Ergänzung ()

Habe SOC und Dram Voltage angepasst, dass gleiche Problem besteht aber dennoch weiterhin.
 
Zuletzt bearbeitet:
was passiert, wenn du f8 drückst, damit du ins windows boot menü kommst und dann mal automatischen neustart bei systemfehler deaktivierst, vielleicht sieht man ja, wo er hängt.
 
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Mit F8 komme ich nur ins Bootmenü des Mainboards und kann nur das Bootmedium auswählen.
 
@LeadScientist erstma willkommen hier bei CB. Tu mir bitte mal den Gefallen und schau ob bei dir im Bios nicht standardmäßig eine so genannte Offsetspannung eingetragen ist. Das hat normalerweise mit PBO zu tun, kann aber eben auch ohne an sein. Das führt dazu, dass du nen Bootabbruch bekommst, sobald die CPU Spannung braucht. Ziehe das Handbuch zu Rate, wo die Einstellungen zu finden sind.

LG
 
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Vielen Dank erstmal für alle Antworten bisher. Ich habe das ganze mal wieder zurückgesetzt. Jegliche Spannungseinstellungen stehen auf Auto genauso wie PBO.

Ist es eig. normal, dass mein Ryzen konstant auf über 1.4V läuft?
 
also Bios Version 3003 vom 2019/12/26 ist drauf?
 
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LeadScientist schrieb:
Ich kann auf absolut garnichts booten. Habe eine HDD und eine SSD, eine externe HDD und verschiedene Bootsticks probiert. Bei allen das gleiche Phänomen. Wenn ich nur das Bootlaufwerk dran habe passiert das Gleiche.

Was heißt denn dasselbe Phänomen?

Wenn gar kein Laufwerk angeschlossen ist dann sollte es eine andere Fehlermeldung geben also wenn ein bootfähiges Laufwerk oder ein USB-Stick angeschlossen sind.

Hast du noch irgendwelche anderen USB-Geräte wie USB Hubs oder ähnliches angeschlossen? Schon mal probiert ohne irgendwelche Geräte wie Maus oder Tastatur angeschlossen bzw hast du eine alternative Tastatur zum Testen?

Hab auch schonmal einen PC gesehen, der nicht starten wollte nur weil ein Wireless Keyboard USB-Dongle im falschen USB-Port angeschlossen war.
 
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Wenn kein Laufwerk angeschlossen ist komme ich direkt ins BIOS. Wenn ich von dort aus Booten will kommt "Bootfähiges Speichermedium anschließen".
Mit egal welchem Speichermedium mit Windows drauf oder dem Reparaturstick POSTet das System, dann wird der Bootvorgang gestartet, der Ladekreis erscheint und einen Bruchteil einer Sekunde später startet das System neu.
Ansonsten habe ich auch einen Minimalaufbau versucht und das Board auch über Brücken der Pins gestartet um einen Fehler des Ein/Ausschalters ausschließen zu können. Wieder das gleiche Problem. Es ist unabhängig von USB-Geräten und Tastaturen.
 
Den Ladekreis gibt es nur bei Windows bzw Hirens, oder?

Was passiert denn bei einer Linux Live CD? Und nur einem RAM-Riegel (mal alle Slots ausprobieren)?
 
RAM und die Slots habe ich schon zu beginn überprüft und sogar auch alten RAM den ich noch hatte ausprobiert. Gleiches Problem bleibt bestehen. Lade gerade Ubuntu runter um einen Linuxlivestick zu erstellen.
 
@LeadScientist: Wie sah denn das alte System aus? Das Windows ist "frisch"?
 
Das alte System ist in dem Rechner eig nicht mehr vorhanden.
Asus H170 Pro Gaming mit i5 6600 + Gtx 980Ti. Habe auch schon ein "frisches" Windows ausprobiert.
 
LeadScientist schrieb:
Asus H170 Pro Gaming mit i5 6600 + Gtx 980Ti. Habe auch schon ein "frisches" Windows ausprobiert.

War im speziellen nur die Frage da ich beim Upgrade meines PC über AMD-Overdrive gestolpert war was ein ähnliches Bild wirft. Aber da ja vorher ein Intel verbaut war fällt dies natürlich raus. Schau mal nach ob die Via "F8" beim Start einen Rücksetzpunkt vor der Treiberinstallation auswählen kannst um den Vorgang vll nochmal anzustoßen. Womöglich war da ein falscher Treiber dabei und schau mal ob ahci bei den (Sata)Laufwerken aktiv ist.
 
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