Systemstart signifikant verlangsamt nach Erstellung eines Systemabbildes

schlingel3377

Lt. Junior Grade
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Hab für einen Freund einen Rechner zusammengestellt und auch mit Windows 7 eingerichtet. Soweit alles bestens, Crucial SSD mit Win7 64 bit, dazu einen 3TB WD Red in GPT formatiert. Board ist Asus H97 Pro Gamer, mit I5-4460, 8GB Ram und GTX970, falls das relevant ist.
Alle Benches laufen top, Bootzeit betrug 17-18s laut Ereignisprotokoll.
Dann hab ich für ihn ein Systemabbild auf die 3 TB HDD erstellt und danach dauert der Boot über 45s. Die Windowskacheln, die sonst weit davon entfernt sind, zusammen zu gehen, gehen nicht nur zusammen, sie leuchten auch mehrfach auf, bevor der Windowsbildschirm kommt.
Ein Löschen des WindowsBackup Ordners behebt das Problem tatsächlich.
Nun frage ich mich, da die 3TB später für Steam und Dateien genutzt werden sollen, ob das den Bootvorgang dann wieder derartig verlangsamt und wie man das vermeiden könnte?
Vielleicht kann sich ja jemand einen Reim darauf machen und weiß Abhilfe..
Einzelne große Dateien, die ich testweise auf diese HDD kopiert hatte, verlangsamen den Systemstart im Übrigen nicht.

Vielen Dank schon mal vorab für jeden Hinweis.
 
Es kann sein, daß beim 2. Versuch gerade wieder Windows oder ein einderes Programm seine Updates gestartet hat. Solche Messungen muß man meist mehrfach machen, um solche Ausreiser zu eliminieren. Diese Woche war ja schon wieder so ein CPU-intensives Update dabei (allerdings beim Herunterfahren).
 
Hab es mehrfach gemacht, Systemwiederherstellungspunkt von vor den letzten Updates verwendet, weil ich erst dachte, es liegt möglicherweise da dran.
Hat alles keine Besserung gebracht, erst als ich den Windows Ordner mit dem Backup wieder gelöscht hatte (und noch fix ne Schnellformatierung hinterhergeschoben), war die Bootzeit wieder normal.
Kann das denn grundsätzlich an GPT liegen? Braucht Windows da einfach zu lange, das einzulesen, wenn es belegt ist? Paar einzelne große Dateien brachten keine Verlangsamung.
Ich hatte ja empfohlen, grundsätzlich ein externes Gehäuse mit An- und Ausschalter zu verwenden, aber auf mich hört ja keiner... :rolleyes:
 
Das ist wirklich schwer vorstellbar. Der Explorer hat aber die Angewohnheit die Dateien im geöffneten Ordner erstmal zu analysieren, was bei defekten Videos auch gerne mal zum Absturz führt (Sicherheitslücke). Parallel zum Anfassen der Dateien legt dann natürlich auch der Virenscanner los. Der Explorer erkennt womöglich auch extrahierbare Dateien und versucht den Inhalt zu katalogisieren.
 
AV war noch gar keins drauf und die Verzögerung tritt ja auch nur beim Boot auf, nicht wenn man auf die Partition zugreifen will. Benchmarks der Platte sehen auch gut aus.
Werden jetzt mal paar andere Sachen drauf schreiben, bevor das mit Steam zugemüllt wird und dann eventuell wieder langsamer wird.
Falls noch jemand andere Lösungsvorschläge hat, immer her damit.
 
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