Telefon Kabel als LAN Kabel vs DLAN vs WLAN

Schnitzel128

Lt. Commander
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Moin moin!

Vorne weg: es liegt eine 100k Leitung von Kabel Deutschland an.
Ich wohne in einem Einfamilienhaus, Baujahr ~2004. Alles ist somit "recht" aktuell. Außer der Ausbau von etwaigen LAN Kabeln. Aufgrund von der Größe des Hauses und der Tatsache geschuldet das die Decken aus massiven Stahlbeton sind, gibt es nicht wirklich eine (kosten günstige) Möglichkeit schnell LAN Kabel zu verlegen.

Vorweg die Zusammenfassung, die Spoiler können gelesen werden müssen aber nicht wirklich:
Zusammenfassung Geschwindigkeiten: (Abstand von EG - OG + auf der anderen Seite des Hauses)
WLAN vorher: 50-100k (schwankend)
WLAN jetzt: <15k (wohl aufgrund von irgendeinem Defekt...)
DLAN bei installation: ~80k
DLAN nach 1h: ~60k
[dlan besitzt neuste Firmware, wurde erst nach ~20h geupdated]

Der Router (Fritzbox Cable 6360 oder so) steht im Erdgeschoss, verbunden mit einem Asus AC87U als Accesspoint.
Mein PC steht im Obergeschoss so ziemlich am anderen Ende vom Haus.

Noch bis vor wenigen Tagen habe ich via Asus AC87U und PCIe AC68 teils sehr gute Übertragungsraten (2,4GHz) hinbekommen. Leider schwankt das WLAN, und meistens kamen bei mehreren Nutzern nur ~50-60k durch. Dafür aber wenn "wenig" los ist schon mal in die Richtung von 100k (12,5 mb/s im Download waren schon öfters mal drin - meistens aber 11mb/s).

Seit wenigen Tagen dann auf einmal die Ernüchterung, >mein< komplettes Netz zusammengebrochen, nahezu keine Übertragungsrate mehr (von jetzt auf gleich von 50-100k auf 5-15k). Keine Änderungen wurden vorgenommen, was das beeinflussen könnte.
Der Tatsache geschuldet, das die WLAN Karte zwischen zwei Graka's drin war, ging mein Gedanke natürlich gleich zur Karte. Da mein Bruder die baugleiche hat, habe ich diese bei mir Eingebaut für Testzwecke. Statt den 5-15k hatte ich nun 20-35k, aber noch lange keine 50-100k, wie vorher auch. Der AC87U als solcher (zumindest im 5GHz Netz) bringt nach wie vor die 100k durch bei meinem Bruder. Bei mir jedoch nicht.
Kurz: WLAN wollte ich schon vor längerem mal Abschaffen und jetzt will es sich wohl selbst abschaffen ;).

Habe mir vorgestern nun Testweise das devolo dlan 1200+ geholt, und nutze es aktuell.
Hier habe ich am Anfang kurz nach dem Anschließen 80k durch bekommen (viele Geräte im Haushalt waren am Laufen!). Nach ca 1-2h ist der Durchsatz dann auf ~60k zurück gegangen und verbleibt nun hier (???), egal wie viele Geräte eingeschaltet sind oder nicht (okay, 7k bekomme ich dazu wenn mein Soundsystem ausgeschaltet ist - das ist aber nicht viel...). Zumindest ist das System in der Übertragungsrate stabil, und schwankt nicht rum wie das WLAN.
130€ für das Starter Kit geht zwar noch, aber letztendlich erfüllt es nicht den gewünschten Zweck (80k+ wollte ich schon erzielen...).
Mit 60k (auch wenn Stabil) keine wirkliche Alternative...
Am Haus selbst wurde leider durch Unerfahrenheit des Erbauers an der falschen Stelle gespart. Normale Telefon Kabel sind überall verlegt, diese Besitzen jedoch nur 4 Adern.

4 Adrige Kabel kann man jedoch zur Übertragungsrate von bis zu 100k Nutzen. Da man dafür nur die 4 Kabel braucht (reell getestet auf kurzem Abstand mit ungeschirmten Kabeln (die eig. zur Stromübertragung da waren :D) kam ich auf knappe 93-97K Durchsatz).

So, nun aber Folgendes Problem: Aufgrund von ISDN Zeiten ist hier alles schön verkabelt, einen Schaltplan gibt es dazu nicht. Im Keller läuft bekanntlich alles zusammen und das sieht dann so aus:
20160204_114313.jpg20160204_140030.jpg

Oben bei mir: 20160204_133137.jpg
Edit: Die Kabel die von Oben aus dem Rohr kommen sind die, die sich in der Wohnung verteilen!

Da ich leider nicht so viel Ahnung von Elektronik habe, weiß ich leider noch nicht so recht, wie ich am besten heraus finde, welche Leitung vom Router zum Keller und vom Keller zu mir ins Zimmer geht.

Wie finde ich sowas am besten raus, ohne das komplette System auseinander zu nehmen?
Oder bleibt mir nur die Möglichkeit unten im Keller ein Laptop mitzunehmen und jedes Kabel abzumachen und einzeln zu testen, bis ich das Richtige Kabel vom Router zum Keller gefunden habe?
(Es ist ja noch nicht mal 100%ig klar, ob das Vorhaben so überhaupt laufen wird - da ich die Verkabelung 0% kenne...)
[Selbst ist der Mann, Elektriker wird sowieso nicht viel Helfen können da keine Pläne vorhanden sind! Ansonsten würde es wohl einfach den Preislichen Rahmen sprengen?]


Wäre Super wenn ihr Tipps für mich hättet!
Schnitzelige Grüße
 
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Wenn du ein Multimeter hast:
Dose oben auf, 2 Adern kurzschließen, von denen du dir sicher bist, dass die unten nicht an etwas weitergehendes angeschlossen sind, Farben merken, runter gehen, Widerstand messen in jedem dieser Kabel bei denen mit der gleichen Farbe.
Bei nicht unendlich (oder sehr hoch) hast du deine Adern.
Das Kabel ist dann das, welches hoch geht. Die anderen Adern hast du dann ja mit identifiziert.
 
Moin,

zum Thema ISDN-Kabel nutzen:
ISDN-Kabel gehen für LAN, aber da sich keine Schirmung haben sind sie anfällig für Störungen. Einen genauen Wert (10/100 Mbit/s) wirst du wohl selbst erst beim Betrieb sehen.

Wie du die Adern findest, wurde bereits beschreiben :)

Thema Kabel verlegen:

Entweder Durchbrüche bohren und Kabel verlegen (ggf. mit einem Stockwerkswitch arbeiten um nicht so viele Kabel über die Bodenplatten verlegen zu müssen). Ist war nicht sehr schön, aber nuja...
Oder die Kabel über das Treppenhaus in die Stockwerke ziehen. Ist auch nicht schön anzusehen, aber in einem Kabelkanal versteckt ist es eine Alternative.

gruß

EDIT: Wenn es dir hilft:
Adernpaare sind in der Regel Rot/Schwarz und Weiss/Gelb.
Und aufpassen, da ISDN-Dosen in der Regel als Bus-System (also alle hintereinander) geschaltet sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur so angemerkt: Auf dem Foto ist sehr schön zu sehen, das das Telefonkabel eine Schirmung (blau) hat. Falls die Kabel genutzt werden sollen für LAN muss die AluFolienschirmung aufgelegt werden. Dabei darauf achten, das die leitfähige Seite Kontakt mit dem Gehäuse hat bei den LAN Dosen. Die andere Seite hat eine Kunstoffbeschichtung und ist dadurch isoliert und nicht leitfähig. Die blanken Adern sind die Schirmung.
Mit Telefon-Kabeln ohne Schirmung lassen sich meist nur 10mb/s erreichen. Bei Schirmung meist erheblich mehr.
Vielleicht auch 2 Kabel nutzen, dann sind 8 Adern vorhanden.
Herausfinden welches Kabel: Mit LAN Kabeltester ist das einfach.
hier noch Links wie die Adern genutzt werden bei ISDN und LAN:http://www.netzmafia.de/skripten/netze/twisted.html
So werden die Adern ausgezählt:http://www.tocker.de/installationskabel/installationskabel.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Herausfinden welche Kabel wohin gehen nennt man "durchklingeln". Ein Elektriker kann da sehr wohl helfen, denn er hat mit Sicherheit ein "teures" Testgerät a la Rose (Hersteller) oder Fluke. Für einmaligen Gebrauch aber zu teuer. Einige Elektrik- Elektronik- Großhändler verleihen solche Geräte aber auch, so ca. 30 € pro Tag, z.B. bei uns Zajadacz die auch in mehreren Städten Filialen haben z.B. Osnabrück und Bremen.
Vom Gebrauch der Telefonkabel als LAN- Kabel ist aber abzuraten, wegen der Störanfälligkeit der IP- Pakete, sonst würde es nicht extra LAN- Kabel geben wo jede Ader extra geschirmt ist. Die Leerrohre sehen ziemlich "vollgepackt" aus. Da dürfte das Verlegen von neuen LAN- Kabeln wohl schwer fallen. Hast du schon mal n WLAN- Repeater probiert! In die Mitte der zu Überbrückenden Strecke. WLAN- Emfänger nach n- Norm gibt es auch extern, so das ein Hitzestau im Gehäuse nicht zum "Tod" der Bauteile führt.
 
Oder äusserlich am Haus entlang, und durch ein Loch am Fensterrahmen (oder im Fensterrahmen)... wäre auch eine Alternative...

PS: Wenn du mit 100'k' angeschlossen bist, dann wäre ja 10Mbit/s rasant... he he... ne weis schon du meintest Mbit...

PSS: da das Bild erst auftauchte nachdem ich gepostet hatte, warum benutzt du nicht das Telefonkabel (wenn es ja nicht gebraucht wird) um dir ein Ethernetkabel durch die Kabelkanäle zu ziehen? Bissle anstrengend aber müsste eigentlich gehe...
 
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DLAN über Telefonkabel wäre auch noch eine Möglichkeit: meines Wissens muss man die Geräte jedoch selbst basteln, es gibt keinen Hersteller der die Dinger zu DLAN-Preisen verkauft.
 
hildefeuer schrieb:
Nur so angemerkt: Auf dem Foto ist sehr schön zu sehen, das das Telefonkabel eine Schirmung (blau) hat. Falls die Kabel genutzt werden sollen für LAN muss die AluFolienschirmung aufgelegt werden. Dabei darauf achten, das die leitfähige Seite Kontakt mit dem Gehäuse hat bei den LAN Dosen. Die andere Seite hat eine Kunstoffbeschichtung und ist dadurch isoliert und nicht leitfähig. Die blanken Adern sind die Schirmung.
Mit Telefon-Kabeln ohne Schirmung lassen sich meist nur 10mb/s erreichen. Bei Schirmung meist erheblich mehr.
Herausfinden welches Kabel: Mit LAN Kabeltester ist das einfach.
hier noch Links wie die Adern genutzt werden bei ISDN und LAN:http://www.netzmafia.de/skripten/netze/twisted.html
So werden die Adern ausgezählt:http://www.tocker.de/installationskabel/installationskabel.html

Ich habe auf meinem Patchpanel die Abschirmung nicht mit Aufgelegt. Kann aber ohne Problem mit 90 Mb/s auf mein nicht sehr performantes NAS Schreiben bzw. davon Lesen. Wobei das Limitierende hier wohl das NAS ist. (AMD-E350 mit open MediaVault und WD Red Platten) Also ich glaube viel Geschwindigkeit ist da nicht rauszuholen bei dem Auflegen der Abschirmung. Wenn man nicht gerade täglich tausende von Gigabytes übertragen muss, ist das wohl zu vernachlässigen.
 
Die Kabel sehen auf dem Foto sehr dick und deutlich überdimensioniert für Telefon aus. Sollte eigentlich kein Problem sein diese im Kabelkanal durch gescheite Cat7 Netzwerkkabel zu ersetzen.
 
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So sieht es oben aus: Die Dosen sind richtig, die Kabel nicht...
Hier sieht man auch gut, das zwar ein Kabelkanal vorliegt, aber ich kann mir nicht vorstellen, wie dort (neue) Kabel durchgehen sollten, da ja doch recht viele Ecken im Haus drin sind :freak:
20160204_133137.jpg

EDIT: Von unten noch ein Bild: 20160204_140030.jpg
Also rein von der Theorie her ist neben dem Telefon Kabel ja noch genug Platz ein weiteres Durchzuziehen?

Merle schrieb:
dass die unten nicht an etwas weitergehendes angeschlossen sind
Ahhh, stimmt. Ein Multimeter habe ich gerade sogar gefunden! Nach dem Bild oben also z.B. Rot+Schwarz kurzschließen, und unten dann alle Kabel durchgehen und gucken ob der Widerstand <unendlich ist.
Angeschlossen ist bei dem Gesamten System aktuell gar nichts. Da die gesamte Anlage nicht mehr genutzt wird. Somit sollte es möglich sein?

error schrieb:
zum Thema ISDN-Kabel nutzen:
ISDN-Kabel gehen für LAN, aber da sich keine Schirmung haben sind sie anfällig für Störungen. Einen genauen Wert (10/100 Mbit/s) wirst du wohl selbst erst beim Betrieb sehen.
Ja, das muss ich dann halt sehen, deshalb wollte ich ja Testweise das ganze Austesten, ohne die gesamte verkabelung kaputt zu machen.

ironmad schrieb:
Hast du schon mal n WLAN- Repeater probiert! In die Mitte der zu Überbrückenden Strecke. WLAN- Emfänger nach n- Norm gibt es auch extern, so das ein Hitzestau im Gehäuse nicht zum "Tod" der Bauteile führt.
Hier wäre der Spoilerabschnitt doch durchzulesen. Danke für die Info, Wlan Repeater sind zu schwach. ;)
Groß Hitzetot ist es eig. nicht, da die Grafikkarten <50°C liegen (WaKü ;))

BadBigBen schrieb:
Oder äusserlich am Haus entlang, und durch ein Loch am Fensterrahmen (oder im Fensterrahmen)... wäre auch eine Alternative...

PS: Wenn du mit 100'k' angeschlossen bist, dann wäre ja 10Mbit/s rasant... he he... ne weis schon du meintest Mbit...

PSS: da das Bild erst auftauchte nachdem ich gepostet hatte, warum benutzt du nicht das Telefonkabel (wenn es ja nicht gebraucht wird) um dir ein Ethernetkabel durch die Kabelkanäle zu ziehen? Bissle anstrengend aber müsste eigentlich gehe...
Nein, außen wird nicht gemacht, da finde ich Intern ja sogar noch besser :'D

Scheuni schrieb:
Die Kabel sehen auf dem Foto sehr dick und deutlich überdimensioniert für Telefon aus. Sollte eigentlich kein Problem sein diese im Kabelkanal durch gescheite Cat7 Netzwerkkabel zu ersetzen.
Denke nicht, das man durch das ganze Haus einfach so ein Kabel durchziehen kann... (siehe oben)?

Scheuni schrieb:
Ich habe auf meinem Patchpanel die Abschirmung nicht mit Aufgelegt. Kann aber ohne Problem mit 90 Mb/s auf mein nicht sehr performantes NAS Schreiben bzw. davon Lesen.
Da hast du aber keine 4 Adern von einem Telefon Kabel, die sind bei max 100mbits zu ende :p
 
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Mit "nichts anderes" meinte ich die Telekomleitungen, die von außen rein kommen. Ich habe keine Ahnung, ob deren Ports das so witzig finden, falls die Strecke noch durchgeschalten ist. Die liegen ja laut Foto auf. (Weiß/Gelb oben, unten weitere 4, von dem Kabel ausgehend, welches die Telefonhörer drauf hat. Das sollte ja deine Eingangsleitung sein.)
 
Die jetzigen Kabel sind doch auch durch den Kabelkanal gezogen worden, und nicht das Haus um die Kabel gebaut.
In der rechten Dose sieht man den von links unten kommenden Kabelkanal.
Genau durch solche habe ich sogar zwei Cat7 Kabel für eine Gigabit Doppeldose gezogen.
Ich würde die alten Kabel definitive durch modernes Netzwerkkabel ersetzen.
 
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Ja, eig. sollten die Kabel später eingezogen worden sein.... Kann aber auch sein das sie nacheinander (Stockwerk für Stockwerk) eingebaut wurden? Kenne mich mit Hausbau nicht so sonderlich aus. :rolleyes:

Kann mir nicht vorstellen das die Leerrohre durch das ganze Hausgehen :freaky:... (muss ja aber, weil das Kabel geht ja auch durch)

Ohne jetzt groß was mit dem vorhandenen Kabel zu probieren:
Kann man mit Hilfe des Alten Kabels ein neues mit durchziehen?
Oder sowas?Eventuell könnte man ja auch ein Elektriker holen, der dann die Kabel durchzieht (sofern alleine nicht möglich?).


So könnte man gleich ordentliche cat 5e oder Cat 7 Kabel verlegen (wobei Cat 5e hier erheblich günstiger ist :) ).
Und müsste sich nicht mit den alten rumschlagen. Unten im Keller könnte man dann alles via Switch verbinden...
 
Genau.
Das neu Kabel am alten befestigen und durchziehen.
Der Elektriker macht nichts anderes, nur das der für das erste Kabel eine Zugspirale nimmt.
So was hier: Zugspirale
Nimm Cat7, sonst fängste in 5 Jahren wieder an... ;-)
 
Du kannst es auch selbst machen. 2 Personen sind immer besser. Einer zieht, der andere passt unten auf.

Wichtig ist, dass das neue Kabel am Alten sehr gut befestigt ist. Und auch ein Gleitmittel für das Kabel solltest du nutzen. So "flutscht" das Kabel leichter durch die Leerrohre.
Wenn die Befestigung irgendwo im Leerrohr reist, dann hast du keine Chance mehr und benötigst einen Zugdrath.

EDIT:
Das Gleitmittel sorgt dafür, dass sich die Kabel beim ziehen nicht durchscheuern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie befestige ich den das Kabel so fest an dem anderen das es nicht auseinander geht? So viele Kurven wie hier sind... denke nicht das ich einfach so am Kabel ziehen/drücken kann ?? Ist ja schließlich durch das ganze Haus und nicht nur von unten nach oben...

Hatte eig. mehr daran so gedacht irgendwie eine "Schnalle" um das neue zu machen, damit beide relativ aneinander bleiben und ich das neue sozusagen an dem alten durchschiebe? (Wobei das auch Probleme gibt, da dann zwei Kabel sich gegenseitig blocken etc...)
 
Um ein Auseinandergehen zu vermeiden kannst du die Adern des Alten mit den Adern des Neuen mit etwas Lötzinn verbinden, sofern du einen Lötkolben hast oder wo ausborgen kannst. Die Stoßstelle solltest du auch noch mit Isolierband (zur Not auch Tesafilm) umwickeln, damit sich die Stoßstelle im Rohr nicht so leicht verklemmen kann. Wenn du wirklich so viele Ecken vermutest, so wird sicher wo dazwischen noch wo eine Dose gesetzt sein; du kannst dazu die Wand mit dem Knöchel abklopfen --> Eine Dose dahinter hat ganz einen anderen Klang. Das Durchziehen ist sicher eine 2Mann(Frau)-Tätigkeit; der eine zieht, der andere schiebt (und entwirrt).
 
Moin,
wie bereits bescheiben, die Kabel verlöten und die Kabel fixieren.

Am besten die beiden Enden ein gutes Stück übereinander legen und dann mit Gewebeband durch umwickeln fixieren. Die Kanten möglichst gut mit Klebeband entfernen/abschwächen. Und beim Kabelziehen vorsichtig vorgehen.

gruß
 
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