Telekom hat statt Umzug einen neuen parallelen Vertrag abgeschlossen

xXxAhornBroTxXx

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Ich hatte bei der Telekom Magenta Zuhause XL., der Vertrag war bis 31.10.26 gekündigt
Zum 09.04 bin ich umgezogen, statt den Umzug online zu melden sollte ich bei der Telekom anrufen.
Dort wurde mir gesagt, dass an der neuen Adresse die Leitung schlechter ist und ich einen kleineren günstigeren Tarif wechseln müsste.
Ich habe gefragt ob der Kündigungstermin verlängert wird -> Antwort: nein.

Jetzt habe ich über meine Kontoauszüge herausgefunden, dass ich die letzen 3 Monate für zwei Festnetz Verträge bezahlt habe.
Dies fiel nicht so schnell auf, da der neue Vertrag aufgrund von Neukunden Gutschriften zunächst die ersten Monate keine Kosten verursacht hat. Die Kündigungsfrist des alten Vertrag hat sich in der Tat nicht verändert, der neue Vertrag läuft aber jetzt 2 Jahre.

Der telefonische Kundenservice hat mir jetzt gesagt, selbst schuld, ich hätte erkennen müssen, dass es sich bei der Auftragsbestätigung mit der neuen Adresse um einen neuen Vertrag handelt und hätte dem neuen Vertrag innerhalb von 14 tagen widerrufen müssen.

Davor wurde ich schon sehr häufig von "Telekom Mitarbeitern" an der Tür belästigt, die meinten, dass mein DSL Anschluss umgeschaltet wird und ich einen Techniker Termin beauftragen müsste, wobei es in wirklichkeit um den Abschluss eines Glasfaservertrages ging.

Es macht mich wirklich traurig was aus diesem Unternehmen geworden ist.
 
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1&1 Festnetz
Irreführung würde ich das nennen.
Würde mal zur Verbraucherzentrale in deiner Region gehen und den Fall schildern.
Das, was K3ks schreibt, würde ich gleichzeitig machen.
 
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Ich kann deine Verärgerung verstehen, aber das ganze liest sich schon ein wenig seltsam.

Wo hast du denn genau angerufen? Sag bitte nicht "bei der Telekom", sondern welche Rufnummer genau?

Bitte nicht böse sein, aber daß ein Anbieter dir empfielt, in einen günstigeren Tarif zu wechseln, kann ich nicht ganz glauben. Ob du potentiell zu viel bezahlst, ist denen doch egal - den Hinweis, daß die vorhandene Leitung ggf. schlechter ist, das hingegen glaube ich schon.

Eigentlich bekommst du per Post oder per E-Mail nochmal eine Zusammenfassung des (neuen) Vertrags oder die Umzugsbestätigung. Eben wegen der Rücktrittsfrist, wenn du einen Vertrag bzw. Umzug telefonisch oder Online abschließt.

War bei meiner Mutter zumindest so, als sie zu Anfang Januar von Gelsenkirchen wieder nach Bonn zog.

Die "Ranger" an der Tür sollte man immer...wirklich immer...in die Wüste schicken. Die arbeiten in der Regel nicht direkt für die Telekom (oder vergleichbare Anbieter), sondern für Subunternehmer, die dann die Mitarbeiter auf so penetrante Art auftreten lassen.

Da hier im CB keinerlei rechtliche Beratung erfolgt, wende dich an eine Verbraucherzentrale und ggf. einen entsprechenden Fachanwalt.
 
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Anrufen, den Vorgesetzten verlangen. Dann ist das normal in 15 Minuten alles geregelt.
 
Insgesamt habe ich hier vielleicht wirklich Naiv gehandelt, aber jemanden bei einem Umzug einen neuen Vetrag anzudrehen, während der alte an der alten adresse weiterläuft ist schon eine grobe falsch Beratung.

@Ltcrusher
Ich hatte zuerst versucht, den Umzug online zu melden. Die Telekom hat aber vermutlich automatisch erkannt, dass meine Geschwindigkeit an der neuen Adresse nicht verfügbar ist, weshalb ich die 0800 33 01000 anrufen sollte. Normalerweise hätte ich dann wegen der langsameren Leitung ein Sonderkündigungsrecht gehabt. Mit der Umstellung auf den günstigeren Tarif hätten sie mich zumindest bis zum Vertragsende als Kunden behalten können.

Ich habe die Informationen mit der Zusammenfassung zum Auftrag während des Telefonats per E-Mail bekommen. Ich habe mir am Telefon aber nicht die Zeit genommen, alles durchzulesen und einfach zugestimmt. Direkt in der E-Mail steht leider nicht klipp und klar, dass:
  • mein alter Vertrag an der alten Adresse parallel weiterläuft
  • es sich um einen neuen, zweiten Vertrag handelt
Natürlich hätte ich die ganzen Anhänge sorfältig durchlesen müssen, ich ging aber wie gesagt, davon aus, dass es sich um eine langweilige Umzugsmeldung bzw. dann Tarifumstellung handelt, bei der man normalerweise nicht befürchten muss, in einem komplett neuen Vertrag zu landen.

Ich hatte mir am Telefon ja extra bestätigen lassen, dass die Kündigung zum 31.10.26 weiterhin besteht. Jetzt muss ich herausfinden, dass das Telefonat im Prinzip komplett egal ist und sowieso nicht aufgezeichnet wird.
 
Jetzt alles auf die Telekom zu schieben, ist aber ein wenig zu einfach. Natürlich ist das Mist, was die Telekom da verzapft hat.

Ein bestehender Vertrag wurde zu Ende Oktober gekündigt. Soweit, so gut. Dann folgte ein Umzug und der schon gekündigte Vertrag sollte für die Restlaufzeit umziehen. Telekom sagt, die jetzt bestehende Bandbreite ist am neuen Wohnort nicht verfügbar. Wenn das der Fall ist, dann endet der laufende Vertrag zum Umzugszeitpunkt, da die Telekom den Vertrag am neuen Wohnort nicht mehr erfüllen kann.

Stattdessen wurde hier dem Kunden für den neuen Wohnort ein neuer Vertrag mit neuer MVLZ untergeschoben. Aber für diesen neuen Vertrag gab es mit ziemlicher Sicherheit eine Auftragsbestätigung an der neuen Adresse. Das hätte dem TE doch auffallen müssen. Warum wurde dieser neue Vertrag dann nicht widerrufen ? Ich sehe die Schuld nicht allein bei der Telekom, sondern zu Teilen auch mit beim Kunden.

Das Gespräch mit der Telekom suchen. Sachlage schildern und schauen, das die Telekom den neuen Vertrag auf Kulanzbasis wieder beendet. Rein rechtlich muß sie dieses jedoch nicht, da der Kunde hier zumindest eine Teilschuld trifft.
 
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Meine letzten Umzüge waren immer online ganz einfach per Formular und würden dann per Sonderkündigungsrecht beendet und neuer Vertrag bei neuer Adresse, mesit weil gleicher Vertrag nicht weitergeführt werden konnte, preislich hatte ich aber nie Nachteile...
 
... und in der alten Wohnung lebt jetzt jemand, der sich über den Vormieter beschwert, weil dieser seine Verträge nicht korrekt gekündigt bekommt.
Das hatte ich schonmal und das hat mehrere Telefonate und Techniker-Termine gebraucht um die Leitung sauber auf mich geschaltet zu bekommen.

Bei Umzügen hatte ich bisher immer entweder den Vertrag umziehen können wenn gleiche Leistung am neuen Ort realisierbar war, oder sonst wurde der alte Vertrag mit Sonderkündigungsrecht zum Ende des Mietverhältnis beendet.

Üblicherweise ist sowas am einfachsten per Online-Formular im Verwaltungsportal zu machen.

Dass das richtig eingetragen ist, muss man dann auch selber mal kontrollieren. Insbesondere wenn alles über Telefon geregelt wurde.
 
Telekom war schon dreist aber der TE hat hier eher den Mist gebaut. Die Veträge nicht gelesen und selbst als zwei Rechnungen für die alte und neue Adresse kamen nicht reagiert. Vorallem wenn das per Telefon geklärt wurde, hätte ich eher darauf geachtet das die einem das richtige schicken als etwas per Website was automatisiert gemacht wird. Das sich in der alten Wohnung nicht schon beschwert haben wundert mich. Deren Leitung sollte ja vom TE blockiert sein.
 
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